Anetta Daß, Abteilungsleiterin
Den breitesten Raum nimmt in dieser Abteilung das Kinderturnen ein. Es ist die Domäne von Anetta Daß, die sie schon seit zwanzig Jahren aufopferungsvoll betreut.
“Ich habe als Aushilfe angefangen und dann an Fortbildungsmaßnahmen des Turnerbundes in Loxstedt teilgenommen. Ich mag gerne Kinder und arbeite gern mit Kindern - das macht einfach Spaß!
Sie sollen dadurch auch beweglich werden und keine Angst vor Geräten haben. Deshalb betreibe ich mit ihnen auch gerne Geräteturnen.
Die Kinder sind ja noch sehr kein. Ich führe sie dahin, dass sie später, vielleicht in anderen Abteilungen, auch gute Leistungen zeigen können. In dem Alter fangen sie schon mal an zu lernen, sich anzustellen, so etwa ab 5 Jahren, und Gemeinschaftsverhalten zu erfahren. Das ist für mich das Wichtigste, aber vor allem auch, dass sie sich bewegen können.
Insgesamt bin ich einschließlich Aufbauen etwa sechs bis sieben Stunden, also fast einen ganzen Tag, dafür unterwegs. Ich bekomme zwar eine Aufwandsentschädigung, aber die ist eher symbolisch.
Das Kinderturnen läuft immer so ein wenig nebenher - wir haben ja keine Punktspiele. Wir haben in dieser Hinsicht ja noch nichts anzubieten oder zu zeigen. Es ist einfach Breitensport.
Was wir gerne machen, sofern die Eltern mitziehen, ist, nach Lüdingworth zum Kreisturnfest zu fahren. Da waren wir auch schon ein paarmal dabei. Die Kinder machen das auch sehr gerne. Da es aber am Sonntag ist und schon frühmorgens um acht Uhr losgeht, lassen sich manche Eltern nur schwer dafür gewinnen.
Die braucht man aber, wenn kleine Kinder dabei sind. Wenn diese dann in Riegen eingeteilt werden, bleiben sie nicht gerne alleine. Da sehe ich es gerne, wenn überall ein paar Eltern mit stehen, denn ich allein kann nicht überall sein.
Unsere Übungsstunden beginnen wir meistens mit Warmlaufen, danach machen wir Fingerübungen und Fußspiele, und dann geht es an die Geräte.
Wir haben auch eine Schaukel-Vorrichtung zum Einhängen von Bänken an Seilen. Dort können sich jeweils rechts und links die Kinder dranhängen und schaukeln.”
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