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Schach LANDESLIGA NORD: SG Niederelbe I - SV Werder Bremen III 4:4
Liebe Schachfreunde,
zum Saisonauftakt 2007/08 spielten wir, wie auch die 3. Mannschaft von Werder Bremen III, ersatzgeschwächt. So waren wir mit einem DWZ-Schnitt von 1963 den Bremern mit etwa 1972 etwa gleichwertig. Insgesamt geht das Unentschieden in Ordnung.
Ich, Peter Hertel, spielte mit Schwarz wieder das Königsfianchetto. Es kam jedoch nicht zu Königsindisch, weil mein Gegner frühes Sc3 ohne c4 spielte, worauf ich d7-d5 erwiderte. Es folgte die gleiche Variante, die ich schon in einem anderen Mannschaftskampf gegen Detlef Schötzig spielte, jedoch wich ich frühzeitig ab, um Vorbereitungen des Gegners aus dem Wege zu gehen.
Schauen und spielen
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Peter Hertel (Mitte, stehend) und Frank Sobottka (hinten, stehend), die als einzige bei Niederelbe I siegten, schauten sich die Partien von Thomas Cuno (vorne li.) und Uwe Kottke (2.v.re.) an.
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Wenige Züge später übersah Schötzig in der Vorausschau, wie auch unmittelbar vorher, eine Springergabel mit Verlust des Läufers gegen einen Bauern, allerdings war die Stellung immer noch scharf, weil Schötzig etwas Initiative hatte und ich ziemlich genau spielen musste. Dies gelang mir recht gut und ich hatte zum Schluss, außer leichter Zeitnot, keine Probleme mehr, den Sieg einzufahren.
Uwe Kottke spielte mit Weiß gegen einen sehr soliden schwarzen Aufbau mit d5, e6 und c6. Die Stellung wurde recht geschlossen, dann unterlief Schwarz im 18. Zug ein leichter, und im 19. Zug ein schwerer Fehler, der die Dame kostete und eigentlich zum Verlust der Partie hätte führen müssen. Die zwei Leichtfiguren, die Schwarz dafür bekam, waren kein ausreichender Ersatz.
Uwe baute seinen Vorteil weiter aus, stand mit seiner Dame auf e6 und spielte c5-c6, nahm damit der Dame Fluchtfelder. Mit Sg5 griff Harald Ambelang die Dame an, die sich nun gegen einen Turm opfern musste. Danach war Uwes Stellung hin, und er gab bald auf. Zweimal die Dame gefangen, kommt sehr selten vor in einer Partie. Sehr ärgerlich für Uwe.
Thomas Cuno spielte wieder mal Caro-Kann, und das diesmal nicht sonderlich ambitioniert. Wahrscheinlich eine Folge seiner beruflichen Inanspruchnahme. Vorteile hatte eher sein Gegner. Zu guter Letzt wurde es aber doch Remis.
Dietmar Schade spielte wieder mal kreativ, aber an Brett 4 ist es halt nicht mehr so leicht, und so überspannte Dietmar den Bogen und verlor.
Detlef Wickert kam im Sizillianer mit dem Alaphin-System (2.c3) nicht klar und hätte verlieren müssen, aber Torsten Blank (der übrigens mal für Cuxhaven spielte) traute sich eine taktische Variante, die zum Sieg geführt hätte, nicht zu. Zwar stand Torsten weiterhin besser, aber er willigte freiwillig in ein Remis ein, obwohl er 59 DWZ mehr hatte.
Zeit zum Lesen
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Guido Griemsmann (Mitte, SG Niederelbe I) konnte einen Blick in den Spielplan werfen, denn beide Spieler ließen sich viel Zeit. Sein Gegner, Irmin Meyer (li.) vom SV Werder Bremen III, hatte eine um 98 höhere Wertungszahl, so dass Guidos Remis quasi einem Sieg entspricht.
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In Guido Griemsmanns Partie entstand eine sehr geschlossene, zäh fließende Partie ohne offensichtliche Fehler mit dem logischem Ergebnis Remis.
Frank Sobottko sah sein Heil im Abtausch und wartete einfach auf Fehler des Gegners, die dann trotz recht einfacher Stellung auch kamen. Ein einfacher Gewinn für Frank.
Axel Buck erspielte sich minimale positionelle Vorteile, die aber nicht zum Sieg reichten, also Remis.
1.) Hertel 1 2.) Kottke 0 3.) Cuno 0,5 4.) Schade 0 5.) Wickert 0,5 6.) Griemsmann 0,5 7.) Sobottka, Frank 1 8.) Buck 0,5
Beste Grüße und bis demnächst.
Peter Hertel |