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Andreas Protze

Radsportsaison 2007
RTF Harburg + Vegesack
Radsport-Bannergrafik
Nordharzer Bergtour zweier Cadenberger Radsportler

Am 6.08.07 begann der Tag für uns schon sehr früh. Um 4.00 Uhr fuhren wir in Cadenberge in Richtung Bad Harzburg ab. Unser Ziel hatten wir um 7.45 Uhr erreicht. Um 8.30 Uhr erfolgte der Start der RTF (RadTourenFahrt) bei strahlendem Sonnenschein in Bad Harzburg. Nach 20 km begann der erste Anstieg. Oben angekommen, erwartete uns der erste Kontroll- und Verpflegungspunkt.

Es folgte bei schönem Wetter und hohen Temperaturen ein ständiges bergauf und bergab über Seesen und Claustal-Zellerfeld.

Von dort ging es bis Osterode nur schnell bergab mit einer Spitzengeschwindigkeit von 79 km/h, dann fuhren wir 20 km nur bergauf mit einer Geschwindigkeit 10-13 km/h.

Nach weiteren 20 km erreichten wir Sonnenberg. Anschließend fuhren wir in einer rasenden Abfahrt durch St. Andreasberg, und dann begann der steilste Anstieg der Tour in St. Andreasberg mit fast 20 % Steigung, der aber glücklicherweise nur 1 km lang war. Von dort fuhren wir über Braunlage rauf auf das Torfhaus. Zwischendurch gab es immer wieder Kontroll- und Verpflegungspunkte. Wichtig für uns war es, viel Flüssigkeit aufzunehmen.

Die letzten 20 km fuhren wir nur noch bergab bis Bad Harzburg, und dann war es geschafft: 153 km bergauf und bergab durch den Harz. Wir haben 2400 Höhenmeter überwunden und hatten einen Getränkeverbrauch von 7,5 - 10 Liter Flüssigkeit pro Fahrer. Die Fahrzeit betrug sechs Stunden. Völlig geschafft, aber stolz auf unsere Leistung, kamen wir um 21.30 Uhr wieder in Cadenberge an.

Reiner Grantz und Torsten Fick

Cadenberger Radsportler auf dem Torfhaus im Harz- Klick vergrößert

Der letzte Gipfel ist erreicht - Torfhaus

Reiner Grantz, Torsten Fick - Klick vergrößert

Reiner (li.) und Torsten vor dem Start in Bad Harzburg.

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Torsten Fick - Klick vergrößert

Torsten am Fuß der 2. Steigung bei Immenrode.

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Höhenprofil der Harzer RTF 2007-08 - Klick vergrößert

Foto: Höhenprofil der Harzer Bergtour - Klick vergrößert.

Handball-Jugend stieg aufs Fahrrad um ...

Die Radsportabteilung führte am Dienstag, dem 10.7.07, unter Leitung von Hartmut Römer einen 25m-Langsamfahren-Wettbewerb durch. Teilnehmer war die männliche E-Jugend der Handballabteilung (8-10 Jahre).
Handball-Jugend ME nach dem 25m-Langsamfahren - Klick vergrößert
11 Jungen versuchten, einmal nicht zu rasen, sondern so langsam wie möglich die kurze Strecke zu absolvieren. Es kam also auf Geschicklichkeit an.

Am längsten hielt es dabei Henning Sander auf seinem Stahlross aus, der sich in 1:19:50 Min. ohne abzusetzen den inoffiziellen Titel der “Schnecke” erfuhr. Zweitlangsamster war Jan Christian Fick in 1:14:75. Auf Platz drei kam Dennis Hottendorff in 1:06:53.

Foto: Die Handball-Jugend ME nach dem 25m-Langsamfahren. Hinten v.li. Radsport-Abteilungsleiter Hartmut Römer, Betreuerin Sara von Essen, Trainerin Petra Fick mit Tochter Julianna. Mitte vorne Sieger Henning Sander. Klick vergrößert.

Radsport-Meldungen Juni/Juli 2007:

15.6.07: Abteilungsleiter zeigte Sprinterqualitäten

Der RV Huchting und der Veranstalter Schaufenster Bremerhaven hatten die Radsport-Szene eingeladen. Neben Lizenzrennen wurde auch ein Jedermann-Rennen ausgetragen. Hier wurden 66 Starter auf eine Renndistanz von 15 Meilen (24,15 km = 15 Runden) geschickt.

In der 1. Verfolgergruppe zur Spitze konnte sich Radsportabteilungsleiter Hartmut Römer im Sprint durchsetzen und kam um den 20. Platz ins Ziel. Am Ende konnte er auf einen Schnitt von 37,9 km/h stolz ein.

Termin für Radwanderer:

06. Juli 2007 - Sternfahrt zum "Tag der Niedersachsen" nach Cuxhaven.
Startort ist Hemmoor.

Infos zu der Veranstaltung können telefonisch unter 04777-8338 bei Hartmut Römer erfragt werden.

Über Geest und Moore – 29. Vegesacker RTF am 28.4.2007

Am Samstag nutzten wir die Gelegenheit, eine RadTourenFahrt in unserer Nähe zu fahren. Der RSC Vegesack richtete bereits zum 29. Mal seine RTF ‚Rund um Moor und Geest’ aus. Das schöne Wetter machte die Entscheidung, Rad zu fahren, leicht. So fuhr diesmal neben Martin Meiert auch mein Bruder Klaus mit. Mit 230 Startern war dies nach unserem Start mit 1500 Rennradlern in Harburg eine überschaubare Radsportveranstaltung.

Allerdings wurde nicht in kleineren Gruppen gestartet, sondern Punkt 11 Uhr knallte ein Schuss aus einer Startpistole und das gesamte Feld fuhr an. Es dauerte eine ganze Weile, bis sich die schnellen Fahrer abgesetzt hatten und die langsameren zurückfielen. Bereits am Anfang wurde schnell gefahren, deutlich über 35 km/h. Hier spürten wir den Sog, den ein großes Fahrerfeld ausübt. Wer nicht vorn fahren muss, kann relativ mühelos viel länger höhere Geschwindigkeiten fahren. Im dichten Gedränge muss man aber viel konzentrierter fahren, um Stürze zu vermeiden.
Martin Meiert, Rainer und Klaus Strunck (v.li.)

Martin Meiert, Rainer und Klaus Strunck - Klick vergrößert

An der ersten Kontrolle/Verpflegung

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Im ersten Streckenabschnitt fuhren wir in den hügeligen Südteil unseres Landkreises Cuxhaven über Uthlede, Wulsbüttel und Albstedt, wo es nach 30 km die erste Kontrolle und Verpflegung gab. Dann ging es durch die Landkreise Rotenburg/Wümme und Osterholz. Auch das Teufelsmoor durchquerten wir.

Im zweiten Abschnitt waren die Gruppen kleiner und Klaus leistete viel Führungsarbeit, was sich später für ihn noch rächen sollte. Leider wollten viele Fahrer nur den Windschatten vorausfahrender nutzen und nicht vorn im Wind für das schnelle Vorankommen der Gruppe mitarbeiten. Immer noch wurde zügig gefahren.

Im dritten Abschnitt fuhren wir zu viert nach der zweiten Kontrolle bei km 60 los. Hier war das Streckenprofil flach. Nach einiger Zeit fuhren Martin und ich nur noch mit einem weiteren Fahrer, Klaus war abgerissen - ein Tribut für die Kräfte zehrende lange Führungsarbeit. Als wir das Teufelsmoor durchfahren hatten, ging es noch mal an mehrere Anstiege, die kurz aufeinander folgten.
Rainer Strunck, Martin Meiert
Rainer  Strunck, Martin Meiert - Klick vergrößert

Vor dem Endspurt

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Hier verloren wir unseren Begleiter, er ging unser Tempo nicht mehr mit. Bei km 93 gab es die letzte Kontrolle für die von uns gefahrene 120 km-Strecke. Von Verpflegung konnte man hier nicht mehr sprechen, wir ergatterten die letzten Rosinenstuten, Bananen gab es bereits keine mehr. Immerhin waren genügend Getränke vorrätig – bei warmen Wetter ist das Trinken ungeheuer wichtig, um nicht einzubrechen. Hier warteten wir eine Weile und Klaus traf auch wohlbehalten ein.

Martin und ich konnten auch den letzten Streckenabschnitt bis zum Ziel, auf dem wir nur noch vereinzelt auf Fahrer trafen, weiterhin zügig angehen. Nach 117 km erreichten wir wieder unseren Ausgangspunkt, eine Sporthalle in Bremen-Vegesack. Mit unserer Fahrzeit von 3:34 Std. konnten wir noch eine 32er Durchschnittsgeschwindigkeit erreichen. Im Ziel gab es nach einer Dusche Kaffee und Kuchen, bevor wir uns wieder auf den Heimweg machten. Das schöne Wetter und die landschaftlich sehr reizvolle Strecke ließen uns auch die über weite Strecken sehr schlechten und holprigen Straßen verschmerzen.

Rainer Strunck

Sonne, Wind und Hügel – 12. Elbe-Classic der Harburger RG am 15.4.2007
Schattenfahrer

Radsportler mit Schatten - Klick vergrößert

Wort- und Lichtspiel

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Auch wir Radsportler wollten es nach der Winterpause wieder einmal wissen. Die Frage, ob die Beine stark genug sind, lässt sich nur beantworten, wenn man auch unter verschärften Bedingungen testen kann, wie es um die persönliche Leistungsfähigkeit steht. Das fast sommerliche Wetter und die relative Nähe der Radsportveranstaltung ließ Martin (Meiert) und mich bei der 12. Elbe-Classic der Harburger Radgemeinschaft starten.

Mit über 1400 Startern war die RadTourenFahrt (RTF) sehr gut besucht, was aber auch die Geduld der Starter etwas strapazierte. Am Startort, einer Schule in Hamburg-Hausbruch, mussten wir über eine halbe Stunde in der Startgasse warten, bis wir endlich antreten konnten. Dass dies mehrere gute Gründe hatte, stellte sich sehr bald heraus. Zuerst führte die Strecke durch einen engen Fußgängertunnel unter der Bahnstrecke hindurch, kurz danach musste die B 73 gequert werden. Mit großen Gruppen wäre das viel zu gefährlich gewesen.
Vor dem Start

Rainer Strunck (li.) und Martin Meiert - Klick vergrößert

Rainer Strunck (li.) und Martin Meiert in der Startgasse bei der Harburger RadTourenFahrt

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Schon nach wenigen Kilometern gab es die erste Überraschung. Nach dem Abbiegen auf eine Nebenstraße stieg diese plötzlich steil an, und die Steigung wollte gar nicht mehr aufhören. Wer hier nicht schnell genug reagiert und rechtzeitig geschaltet hatte, quälte sich den Berg hinauf oder durfte sein Rad schieben – wir meisterten diese erste Hürde.

Danach wurde schnell gefahren, bis es vor Buchholz die erste Kontrolle und Verpflegung gab. Jetzt führte die Strecke über die Nordheide mit einer Vielzahl von Anstiegen, aber auch mit schön schnellen Abfahrten. In Grauen gab es die zweite Kontrolle. Die 112 km-Tour führte dann in einer weiteren Schleife von dort in den Landkreis Stade. Hier war der kräftige Ostwind in der offenen Landschaft stark spürbar. Auch trafen wir kaum noch größere Gruppen in diesem Streckenabschnitt. Es musste also gekämpft werden.

Zurück in Grauen an der letzten Kontrolle und Verpflegung konnten wir nochmals trinken und essen, bevor es auf den letzten Streckenabschnitt ging. Beflügelte uns zunächst der Seitenwind zu hoher Geschwindigkeit, mussten wir hinter Neu-Wulmsdorf noch einmal längere Zeit gegen den Wind fahren. Hier trafen wir viele "platt" gefahrene Fahrer, die wir hinter uns ließen.

Endlich offenbarte sich auch der Name der RTF – der Elbdeich und Blankenese am anderen Ufer kamen in Sicht. Am Ziel in HH-Hausbruch gab es noch leckeren Kuchen zur Belohnung, bevor wir die Heimfahrt antraten. Mit unserer Fahrzeit und Durchschnittsgeschwindigkeit sind wir unter diesen Bedingung zufrieden. Der Beintest war an diesem Sonntag also rundum gelungen – sie waren stark genug!

Rainer Strunck

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