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8.9.06 Aktuelle Meldungen:
In diesem Jahr sind in unserer Abteilung folgende aktive Fahrer neu dazugekommen:
Schüler: Jan-Cristian Fick, Malte Strunck / Cadenberge Junioren II: Rainer Hottendorff / Cadenberge Senioren I: Margret Mostler / Hemmoor
Ergebnisse bei den Vattenfall Cyclassic in Hamburg am 30.07.2006. Hier waren von unseren Sportlern am Start:
Margret Mostler / Klasse Senioren 3, Strecke: 100 km - Zeit: 3:08:43,09 - Schnitt: 31,79 km/h. 15. Platz in der Altersklasse.
Klaus Strunck / Klasse Senioren 2, Strecke: 100 km - Zeit: 2:35:03,19 - Schnitt: 38,69 km/h. 222. Platz in der Altersklasse.
Von dieser Stelle Gratulation für diese sehr guten Ergebnisse. Die Altersklassen werden bei dem Radrennen in Hamburg anders gegliedert als die Klasseneinteilung beim BDR.
Hartmut Römer
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Germanen-Radsportler fuhren beim Giro Stormarn am 18. Juni 2006
Kurz vor dem Start in Bad Oldesloe
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Eine RTF (Radtourenfahrt) der Superlative erlebten wir bei der Teilnahme am GIRO STORMARN des RV Trave in Bad Oldesloe am 18. Juni 2006. Hier stimmte einfach alles.
Echte Rennatmosphäre gab es bereits bei der Ankunft an der Stormarn-Halle in Bad Oldesloe und beim Start. Treppenaufgänge waren mit radsportspezifischer Bandenwerbung versehen, viele Stände im Außenbereich aufgebaut, und in der Innenstadt gab es dann eine rennmäßige Startzeremonie. Nach Begrüßung durch den ausrichtenden Verein und den Bürgermeister gab dieser persönlich den Startschuss zur RTF.
Mit mehr als 1200 Fahrern anzutreten, war schon ein besonderes Erlebnis. Die Straßen in der Innenstadt waren für den Autoverkehr gesperrt worden, und eine vorausfahrende Polizei-Eskorte begleitete die Radfahrer aus der Stadt. Die Kreuzungen in der Stadt wurden von der Polizei gesichert, so dass wir freie Fahrt hatten.
Auch danach war für Sicherheit gesorgt. Mitglieder des RV Trave sicherten im weiteren Streckenverlauf bis spät in den Nachmittag Kreuzungen (sowie einen besonderen Gefahrenpunkt, eine Holzplankenbrücke) und winkten mit ihren Fahnen die Rennradfahrer durch. Allerdings war die Streckenführung optimal: Meist fuhren wir nur auf verkehrsarmen, gut ausgebauten Nebenstrecken durch die schöne holsteinische Landschaft.
Trinkpause
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Klaus Strunck, 2.v.li. im gelben Trikot, nimmt hier zusammen mit anderen Wettkämpfern ausreichend Flüssigkeit zu sich.
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Das Streckenprofil war zwar von vielen Hügeln geprägt, konnte mit unserem jetzigen Trainingstand aber sehr gut bewältigt werden. In einer Gruppe fahrend, bemerkt man schon, wenn manchen Fahrern am Anstieg die Puste ausgeht und sie immer langsamer werden, obgleich sie fleißig herunterschalten. Die Belohnung für den Anstieg ist dann die rasante Abfahrt. Wir maßen Maximalgeschwindigkeiten von mehr als 57 km/h mit dem Radcomputer - zwar nicht ungefährlich, aber ein unbeschreibliches Gefühl.
Die äußeren Bedingungen waren optimal. Es war nicht zu warm, und es wehte nur ein schwacher Wind. An den drei von uns angefahrenen Verpflegungsstationen staunten wir erneut, wie gut und wohlüberlegt diese Veranstaltung organisiert und durchgeführt wurde.
Von zahlreichen Sponsoren gespendete, hochwertige Sportgetränke und Spezialnahrung in solcher Auswahl und Menge hatten wir zuvor noch nie bei einer RTF gesehen. Daneben gab es natürlich noch reichlich Bananen und Brote. An allen Stationen wirkten genügend HelferInnen, um dem Ansturm der hungrigen und durstigen Fahrer gewachsen zu sein.
Die Einteilung der 125 gefahrenen Kilometer gelang uns diesmal recht gut. Wer zu Beginn zu schnell fährt, wird es meist auf den letzten 20 bis 30 Kilometern
Zwischenmahlzeit
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Rainer Strunk (li.) hat sich am ersten Verpflegungspunkt mit einer Banane für die Weiterfahrt gestärkt.
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bereuen und leiden. Zwar legten wir manchmal kleine Zwischensprints ein, um zu einer vorausfahrenden Gruppe aufzuschließen, doch fuhren wir insgesamt sehr gleichmäßig, so dass es auch für einen Schlussspurt reichte.
Der wurde durch die Hilfsleistung für einen mit Reifenpanne liegen gebliebenen Fahrer unterbrochen, doch war dies bereits seine zweite Reifenpanne an diesem Tag, und er hatte seinen Reserveschlauch schon verbraucht. Gut, dass wir in diesem Jahr noch keine Reifenpanne hatten. So konnte ich ihm meinen Schlauch geben. Dies sind die kleinen Gesten der Fairness unter Radsportlern - leider fahren die meisten vorbei, ohne sich zu erkundigen, ob Hilfe benötigt wird, wie so oft heute im Leben.
Wir fuhren mit diesem offenbar alten Hasen (nicht nur sein Alter und sein Fahrrad verrieten das) die letzten Kilometer zusammen. Seine Antwort: „Opa ist noch ganz schön schnell" auf unsere Frage, mit welcher Geschwindigkeit wir denn weiterfahren sollten, bewahrheitete sich bald. Schien er zunächst zurückgefallen zu sein, klebte er gegen Ende der Strecke plötzlich wieder an unseren Hinterrädern.
Zurück am Ziel, der Stormarnhalle, konnten bereits die Startnummern der Tombola-Verlosung eingesehen werden. Es wurden unter allen Startern viele hochwertige Sachpreise sowie zwei Reisen, die wiederum von Sponsoren gestiftet waren, verlost. Vor der Halle gab es dann noch ein reichhaltiges Kuchen- und Speisenbuffet und selbst alkoholfreies Sportlerweizenbier war erhältlich.
Mit unserer Durchschnittsgeschwindigkeit von 31,02 km/h für die gefahrenen 125 Kilometer sind wir sehr zufrieden. Die doch längere An- und Rückfahrt von je zwei Stunden haben sich in jedem Fall gelohnt.
Aus unserer Radsportgruppe fuhren den Giro mein Bruder Klaus Strunck und ich, Rainer Strunck. |
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