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Giro Stormarn 2008 – selbst Nässe und Kälte konnten dieses Radsporterlebnis nicht vermiesen!
RTF-Team des TSV Germania Cadenberge startete am Sonntag, dem 15. Juni 2008, in Bad Oldesloe.
Auch in diesem Jahr hätte es wieder eines der herausragenden Radsporterlebnisse in Norddeutschland werden können, wäre da nicht das schlechte Wetter gewesen. Der Veranstalter, der RV Trave, hatte diese RadTourenFahrt wieder hervorragend organisiert und auch durchgeführt. Schon der Start in der Innenstadt von Bad Oldesloe ist ein Erlebnis. Es gibt für den übrigen Verkehr gesperrte Straßen, eine Startgasse mit Startportal und wie in den Vorjahren auch, gab der Bürgermeister persönlich um 9 Uhr den Startschuss zum GIRO STORMARN.
Und genau da fing es an zu regnen. Die Temperatur betrug an diesem Sommermorgen leider auch nur 7 Grad. Mit Polizeiunterstützung wurde das Starterfeld sicher aus der Stadt geleitet, und der Spaß sollte beginnen. Nicht nur ich fror, obgleich wir uns doch gerade warm fahren wollten. Die Nebenstraßen waren durch den einsetzenden Regen sehr schmierig und es galt, gut aufzupassen, nicht schon in der Anfangsphase zu stürzen.
Pause im Regen
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Germanias Klaus Strunck an der Kontrolle in Tralau. Klick aufs Bild vergrößert.
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Auch nach einer Stunde regnete es bei Ankunft an der ersten Kontrolle und Verpflegung in Tralau immer noch. Hier zog ich endlich meine Regenjacke an, die ich diesmal immerhin mitgenommen hatte. Reiner Grantz hatte nicht nur seine Regenjacke, sondern auch die Ärmlinge vergessen, so dass er am heftigsten fror.
Kurz darauf gab es bereits die erste Streckenteilung, und wir sahen viele Fahrer die Kurzstrecke von 44 km wählen. Doch dafür fahren Germanen-Radsportler nicht über 150 km mit dem Auto. Nach knapp 50 km hörte der Regen von oben auf, die Nässe von unten hielt aber noch bis zur zweiten Kontrolle in Fischbek an.
Die kurz darauf folgende erneute Streckenteilung machte deutlich, dass heute nur wenige Fahrer die Langstrecken von 121 und 154 km fahren würden. Erneut bogen viele Fahrer auf die 76-km-Tour ab. Jetzt machte aber das Radfahren deutlich mehr Spaß und das wellige Streckenprofil konnte genossen werden. In diesem Abschnitt fuhren Klaus und ich ziemlich zügig und erreichten nach gut 90 gefahrenen km die dritte Kontrolle in Wesenberg. Hier waren kaum noch Fahrer anzutreffen.
Ein Gewitter zog auf und drohte uns zu überholen. Da es hier die letzte Streckenteilung gab, entschieden wir uns wegen des erneut einsetzenden Regens für die 121 km-Tour. Das Gewitter streifen wir nur und konnten durchfahren. Aus den Vorjahren wussten Klaus und ich aber bereits, dass diese 30 km es noch in sich hatten, weil die knackigsten Anstiege in schneller Folge in diesem Streckenabschnitt lagen. Wer sich seine Kräfte nicht gut eingeteilt hat, bekommt hier Probleme und bricht ein.
Reiner Grantz war irgendwo vor Wesenberg verloren gegangen und tauchte zunächst auch nicht wieder auf. Später erfuhren wir, dass er direkt auf die 154 km–Strecke gefahren war, ohne nochmals eine Verpflegung anzufahren. Dort soll es erstaunlicherweise auch noch trocken geblieben sein. Gemeinsam meisterten Klaus, Torsten und ich die Reststrecke und erreichten nach 123 km das Ziel, die Stormarnhalle in Bad Oldesloe.
Hier herrschte bereits gähnende Leere, weil die meisten der 843 Teilnehmer bereits die Heimreise angetreten hatten. Auch in diesem Jahr gab es wieder eine Verlosung unter allen Startnummern. Klaus und Torsten zählten zu den Gewinnern und erhielten einen Sachpreis ausgehändigt. Nach dem Duschen mussten wir feststellen, dass das leckere Kuchenbuffet komplett von den früh zurück gekommenen Fahrern abgeräumt war. Die freundlichen Helferinnen am Verpflegungsstand trösteten uns ein wenig mit Marmeladenbrötchen und Kaffee.
Auch Reiner Grantz tauchte wohlbehalten im Ziel auf und war an diesem Tag einer der wenigen Fahrer, die auf die Langstrecke gingen. Selbst wenn die Bedingungen für den GIRO STORMARN 2008 schlechter als sonst waren, bleibt diese RTF eine der schönsten im Norden und wir werden auch im nächsten Jahr versuchen, wieder dabei zu sein. Für den TSV Germania Cadenberge starteten Torsten Fick, Reiner Grantz, Klaus und Rainer Strunck.
Text und Fotos: Rainer Strunck |
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Eine Sonntagstour der anderen Art
Getränkepause
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Kurzer Stopp bei Abbenseth, denn Klaus war ein Getränk im Rucksack ausgelaufen. V.l.n.r.: Stefan Woltmann, Torsten Fick, Klaus Strunck. Klick aufs Bild vergrößert.
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Es ist immer gut, einmal etwas Neues auszuprobieren. So auch im Radsport.
Da unsere abendlichen Trainingsfahrten durch die einsetzende Dunkelheit meist auf 60 km begrenzt bleiben, schlug ich den Radtourenfahrern vor, am Sonntag, den 1. Juni 2008, mit dem Rennrad zunächst nach Bremervörde zu fahren, um von dort aus die "Huvenhoops-Permanente RTF" (79 km) unseres Nachbarvereins TSV Bremervörde abzufahren.
Ziel war es auch, die Ausdauerleistung für längere Strecken zu trainieren, weil auf den Tagesveranstaltungen doch zunehmend längere Distanzen von unseren Fahrern gewählt werden. Bei strahlendem Sommerwetter trafen wir uns um 9 Uhr und radelten über Lamstedt, Nindorf, Hollen und Mehedorf nach Bremervörde.
Am Start- und Zielort der permanenten RTF, einer Tankstelle, erledigten wir kurz die Startformalitäten und fuhren dann die markierte Strecke, die landschaftlich sehr reizvoll gestaltet ist. Über Moore (der Name Huvenhoop stammt von einem Moor) ging es durch hügelige Geestlandschaft zunächst bis nach Eitzmühlen zur dortigen Wassermühle.
Hier wurde kurz gehalten, weil eine Kontrollfrage, die diese Mühle betraf, gelöst werden musste. Zugleich war dies eine Gelegenheit, auch Flüssigkeit und Nahrung zu ergänzen. Bei dem sehr warmen Sommerwetter benötigt man deutlich größere Mengen an Getränken, um leistungsfähig zu bleiben.
Weiter ging es über schöne Nebenstrassen nach Selsingen, Farven, Heeslingen und schließlich zum Ausgangspunkt in Bremervörde zurück. Hier waren bereits 120 km gefahren. Nach Abgabe der Startzettel auf der Tankstelle gönnten wir uns zur Belohnung in einer Bäckerei leckeren Kuchen und einen Kaffee.
Für die Rückfahrt wählten wir die gleiche Strecke wie auf dem Hinweg, weil sie einfach optimal war, und wir wurden gegen Schluss noch richtig schnell. So kamen insgesamt 640 km im Team zusammen, auch mit der Fahrzeit von deutlich unter 5,5 Stunden waren wir zufrieden. Es hat allen Fahrern Spaß bereitet, an einem schönen Sommertag durch eine herrliche Landschaft zu radeln. Dabei waren: Torsten Fick, Stefan Woltmann, Klaus und Rainer Strunck.
Rainer Strunck
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Notizen am Rande
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19.06.08 Die RT-Fahrer waren am 3. Juni-Wochenende 2008 wieder aktiv und fuhren in Bad Oldesloe den beliebten "Giro Stormarn". Auch wenn das Wetter nicht so gut war, hat es doch allen sportlich etwas gebracht. Rainer Strunck war mit dabei und schildert, welche Strapazen es zu überwinden galt ...
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08.06.08 Vier RadTourenFahrer des TSV Germania radelten am 01. Juni 2008 nach Bremervörde und fuhren von dort die Huvenhoops-Permanente, inkl. An- und Rückfahrt 160 km an einem Tag. Zum Bericht von Rainer Strunck ...
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