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Andreas Protze

Handball Saison 2011/12
Seite 3 - Frauen & Mädchen

Handball-Damen: Mit neuem Dress und großem Kader zum Erfolg

Am Samstag, dem 22. Oktober 2011, gab es doppelten Grund zur Freude für Germanias Handball-Damen: Zwei generöse Sponsoren - die Fleischerei Guthahn aus Osten und Taxi-Freese aus Cadenberge, Inhaber Michael Wobser - spendierten gemeinsam eine neue Kluft, die gleich mit einem Heimsieg gegen die Mannschaft aus Kührstedt eingeweiht wurde.

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Immer noch ist schwarz - der “Schrecken vieler Fotografen”, weil so trist, konturlos und schwer aufzunehmen - eine beliebte Modefarbe unter Sportlern, hier den Handball-Damen des TSV Germania Cadenberge. Sie präsentierten ihr neues Outfit, gestiftet von der Fleischerei Guthahn (Osten) und der Taxi-Firma Freese (Cadenberge), vor der Partie gegen den TSV Kührstedt charmant lächelnd der Öffentlichkeit.

Hintere Reihe v.li. Co-Trainer Geoffrey Venohr, Kirsten Tretrop, Katharina Ammersbach, Denise Schmidt, Lena Hubert, Katrin Meyn, Ann Nicolai, Jana Engelking, Torfrau Sabine Kovermann (halb verdeckt), Trainer Oliver Schulz.

Mittlere Reihe v.li. Abteilungsleiterin Martina Sander (Nr. 13), Torfrau Debbie Wehmeyer (1), Kerstin Umland (4), Katja Patjens (14), Melissa Schink (18).

Vordere Reihe v.li. Damaris Wacker (2), Susanne Knoche (10), Torfrau Verena Vagts, Kasia Schützmann, Jenny Laabs (6).

Fotos A.Protze, Klick vergrößert.

Spielfotos:

Ann Nicolai wirft das 4:1 beim Damen-Handball-Kreisklassenspiel: Cadenberge - Kührstedt 14:6 am 22.10.2011 - Foto & Copyright: A. Protze - Klick auf das Bild vergrößert. Ball und gegnerische Torhüterin hinter der Linie beim Damen-Handball-Kreisklassenspiel: Cadenberge - Kührstedt 14:6 am 22.10.2011 - Foto & Copyright: A. Protze - Klick auf das Bild vergrößert. Torschussversuch von Jana Engelking beim Damen-Handball-Kreisklassenspiel: Cadenberge - Kührstedt 14:6 am 22.10.2011 - Foto & Copyright: A. Protze - Klick auf das Bild vergrößert.

Links: Ann Nicolai (2.v.re.) schießt hier das 4:1 für Cadenberge. Dabei hatte sie ein wenig Glück, denn fast hätte Kührstedts Torhüterin den Ball noch gehalten. Doch die Kugel war bereits hinter der Linie, wo Melanie von Soosten den Ball zu spät in den Griff bekam (Bild Mitte). Rechts: Auch Jana Engelking (3.v.re.) war vom Gegner kaum zu halten und traf insgesamt sechsmal. Dieser Versuch landetet allerdings nicht im Tor (evtl. am Pfosten?).

Handball-Damen Bericht: Cadenberger siegen in eigener Halle gegen den TSV Kührstedt

Am Samstag, den 22.10.2011 hatten die Damen der Handballabteilung endlich ihr erstes Heimspiel der Saison. Zu Gast war die Mannschaft vom TSV Kührstedt und die Cadenbergerinnen wollten unbedingt die Punkte in der Heimat behalten.

Erfreulich war es, dass sich vor Spielbeginn 18 Handballerinnen in der Halle trafen, um an dem Ziel – 2 Punkte nach Cadenberge holen – zu arbeiten. 14 Damen wurden auf dem Spielberichtsbogen eingetragen und mit Sabine Kovermann (gesundheitlich angeschlagen), Martina Sander (verletzt), Jenny Laabs und Melissa Schink (noch nicht spielberechtigt) waren noch 4 Damen dabei, die in den nächsten Wochen auch wieder in den Spielbetrieb eingreifen werden.

Aber es ist einfach mal schön zu sehen, wie groß der Kader der Damenmannschaft in Cadenberge ist und wenn alle da sind, macht es gleich noch einmal doppelt so viel Spaß, ins Schwitzen zu kommen.

Zum Spiel: Nach einer kurzen Ansprache in der Kabine, ging die Mannschaft gut motiviert in die Halle und man merkt einfach die hohe Konzentration in jeder einzelnen Spielerin. Man hatte einfach das Gefühl, dass dieses Spiel heute nicht verloren gehen kann und der Spielverlauf sollte dieses auch bestätigen.

Die erste Halbzeit ging gleich sehr gut los - die Heimischen packten in der Abwehr ordentlich zu und ließen die gegnerische Mannschaft überhaupt nicht ins Spiel kommen. Man konnte den Gegner zu Fehlern zwingen und die Abwehr erzwang Ballverluste, Stürmerfouls und schlechte Würfe von Kührstedt. Wenn dann doch mal eine gegnerische Spielerin durch die Abwehr kam, war die gute Torfrau, Debbie Wehmeyer, zur Stelle.

Auch im Angriff lief es erst gut und man konnte schnell mit 5 zu 1 in Führung gehen und eigentlich hätte die Führung noch höher ausfallen müssen, aber leider wurden einige 100%ige Chancen ausgelassen und wenn man ein Haar in der Suppe suchen möchte – dann wäre dieses die Chancenauswertung der Mannschaft. Denn man musste sich schon wundern, warum man eigentlich nur mit einer 6 zu 3 Führung in die Halbzeit ging! Weiter hier ...

Wurf von Kirsten Tretrop beim Damen-Handball-Kreisklassenspiel: Cadenberge - Kührstedt 14:6 am 22.10.2011 - Foto & Copyright: A. Protze - Klick auf das Bild vergrößert. Sprungwurf von Katharina Ammersbach beim Damen-Handball-Kreisklassenspiel: Cadenberge - Kührstedt 14:6 am 22.10.2011 - Foto & Copyright: A. Protze - Klick auf das Bild vergrößert. Damaris Wackers Tor zum 11:5 beim Damen-Handball-Kreisklassenspiel: Cadenberge - Kührstedt 14:6 am 22.10.2011 - Foto & Copyright: A. Protze - Klick auf das Bild vergrößert.

Links: Der Wurf von Kirsten Tretrop (2.v.re.) wurde von der Kührstedter Torfrau gehalten. Später gelang der Cadenberger Spielerin noch das 12:6. Mitte: Auch Katharina Ammersbachs Torschuss in die linke Ecke konnte Melanie von Soosten abfangen. Rechts: Mehr Erfolg verzeichnete dagegen Damaris Wacker (Nr. 2), die hier das 11:5 geworfen hat.

(Fortsetzung) Egal - Mund abputzen und sich vernünftig auf die zweite Halbzeit konzentrieren. Wieder eine kurze Ansprache in der Kabine und ein paar Verbesserungsvorschläge für den weiteren Spielverlauf - dann sollte dieses Spiel nicht mehr aus der Hand gegeben werden.

Anpfiff in der zweiten Halbzeit und jetzt wollten die Cadenbergerinnen die Entscheidung und spielten wieder hervorragend in der Abwehr und man könnte die Worte aus der ersten Halbzeit wiederholen – nur muss man dieses Mal einfach nur die Namen der Torhüterin tauschen – Debbie Wehmeyer und Verena Vagts wechselten in der Pause.

Im Angriff war man sofort wach und konnte schnelle 5 Tore werfen und zog auf 10 zu 3 davon. Ab diesem Moment war die Partie entschieden und Kührstedt hatte auch nichts mehr entgegenzusetzen. Die Gastgeberinnen spielten jetzt souverän das Spiel zu Ende, waren aber in manchen Situationen nicht mehr bis in die letzten Haarspitzen motiviert – sonst hätte das Endergebnis noch etwas höher ausfallen können. Aber an dem verdienten 14 zu 6 gibt es nichts zu rütteln und das Spiel hat mit Cadenberge den richtigen Sieger gefunden.

Fazit: Ein starkes Spiel der Cadenbergerinnen!! Vor allem in der Abwehr hat die Mannschaft gezeigt, was sie für ein Potenzial hat und wenn dieses Abwehrverhalten auch in den nächsten Spielen an den Tag gelegt wird, ist dem Trainergespann nicht bange vor den nächsten Aufgaben. Auch im Angriff war es eine ansprechende Leistung, nur müssen die klaren Torchancen besser ausgenutzt werden, damit man sich auch selber für eine gute Leistung mit Zählbarem belohnt.

Nach zwei Niederlagen war dieser Sieg wieder ein Schritt in die richtige Richtung und im Training gibt es immer wieder die Möglichkeit, Spielsituationen zu üben und zu verbessern. Aus einer geschlossenen Mannschaftsleistung, ragten etwas die beiden Goalgetterinnen Ann Nicolai und Jana Engelking heraus, da beide mit jeweils 6 Toren 12 der 14 Gesamttreffer erzielten und Katrin Meyn, die in der Abwehr auf der Mittelposition eine starke Partie absolvierte.

Verabschiedung: Leider teilte uns an diesem Tag unsere Spielerin Kasia Schützmann mit, dass sie ihr letztes Punktspiel für Cadenberge machen würde. Sie wohnt in Bad Bederkesa und wollte aus zeitlichen und persönlichen Gründen sich eine Mannschaft suchen, die in der Nähe ihres Heimatortes ist und wurde mit dem TSV Kührstedt fündig. Wir bedanken uns bei ihr, dass sie sich immer in den Dienst der Mannschaft gestellt hat und wünschen ihr viel Glück und Erfolg mit ihrer neuen Mannschaft.

Info: Am Samstag, den 29.10.11 haben die Damen ihr nächstes Heimspiel und empfangen um 16:30 Uhr die Mannschaft von der SG Sellstedt/Geestenseth. Über eine große Unterstützung würden sich die Germaninnen sehr freuen und jeder ist herzlich eingeladen, sich auf den Weg in die Halle zu machen.

Es spielten: Ann Nicolai (6), Jana Engelking (6), Damaris Wacker (1), Kirsten Tretrop (1), Katharina Ammersbach, Denise Schmidt, Lena Hubert, Katrin Meyn, Debbie Wehmeyer (Tor), Kerstin Umland, Katja Patjens, Susanne Knoche, Verena Vagts, Kasia Schützmann.

Für die Damen

Geoffrey Venohr

Video-Clips:

3 Tore von Ann Nicolai - Video-Clip zum Damen-Handball-Kreisklassenspiel: Cadenberge - Kührstedt 14:6 am 22.10.2011 - Copyright: A. Protze - Klick auf das Foto startet den Download ... 3 Tore von Jana Engelking - Video-Clip zum Damen-Handball-Kreisklassenspiel: Cadenberge - Kührstedt 14:6 am 22.10.2011 - Copyright: A. Protze - Klick auf das Foto startet den Download ...

Links: 3 Tore von Ann Nicolai - das 8:3, 9:3 und das 14:6 als letztes Tor in diesem Spiel.

AVI-Datei, Größe 12,8 MB, Laufzeit 1:28 Min. Download-Dauer bei DSL 16.000 und schnellem PC unter einer Minute, bei langsameren Verbindungen oder Modem entsprechend länger. Klick auf das Vorschaubild startet den Download ...

Rechts: 3 Tore von Jana Engelking - das 7:3, 10:3 und das 13:6 als vorletztes Tor in diesem Spiel.

AVI-Datei, Größe 12,3 MB, Laufzeit 1:02 Min. Download-Dauer bei DSL 16.000 und schnellem PC unter einer Minute, bei langsameren Verbindungen oder Modem entsprechend länger. Klick auf das Vorschaubild startet den Download ...

Zum Abspielen der Video-Dateien muss auf dem PC eine kompatible Abspiel-Software vorhanden sein, die den H264-Codec* (MPEG-4) wiedergeben kann, was unter Microsoft Windows nicht immer der Fall ist. Abhilfe schafft der kostenlose “VLC media player” (Download hier).

* Video-Codec: MPEG-4 AVC (x264), Audio-Codec: MP3 (lame)

Handball-Damen: Zweiter Heimsieg in Folge

Am Samstag, den 29. Oktober 2011 hatten die Cadenberger Handballdamen ihr zweites Heimspiel und der Gast kam von der SG Sellstedt/Geestenseth. Auch bei diesem Spiel konnte das Trainergespann auf 13 Spielerinnen zurückgreifen und das ist eine Entwicklung, die für Mannschaft und Trainer einfach gut ist. Auf dem Feld kann sich ausgepowert werden und wenn man als Spielerin mal etwas Luft braucht, sind genügend Wechselmöglichkeiten gegeben. Für die Trainer ermöglichen sich dadurch auch immer wieder neue Varianten auf dem Spielfeld und man wird unberechenbarer für die gegnerischen Mannschaften.

An dem Tag merkte man schon eine gewisse Anspannung bei den Damen und man konnte den Gegner nicht wirklich einschätzen. Trotzdem wurde sich mit einer hohen Konzentration auf das Spiel vorbereitet und beim Aufwärmen zeigte sich schon, dass die Mannschaft gewillt war, wieder die Punkte in Cadenberge zu behalten. Kurz vor Spielbeginn ging es in die Kabine und Trainer Oliver Schulz stimmte noch einmal alle auf das Spiel ein. Es wurden wichtige Dinge angesprochen und betont, dass wir uns auf unsere Stärken besinnen wollen und der SG Sellstedt/Geestenseth unser Spiel aufzwingen wollen. Das Motto lautete: „Der Gegner hat sich nach uns zu richten!“

Zum Spiel: Der Beginn war ziemlich zerfahren und beide Mannschaften spielten sehr ausgeglichen. Die Cadenbergerinnen standen wieder sehr gut organisiert in der Abwehr und machten es dem Gegner schwer, zum Torabschluss zu kommen. Aber im Angriff konnte man sich auch nicht entscheidend durchsetzen und so war der Zwischenstand von 4:3 für Cadenberge in Ordnung. In den letzten 10 Minuten ließen aber die Heimischen keinen einzigen Gegentreffer mehr zu und wurden damit für ihre starke Leistung im Abwehrbereich belohnt. Im Angriff lief es leider immer noch nicht gut und zu oft wurden gewonnene Bälle zu ungenau gespielt oder landeten im Seitenaus. Zwar konnte man noch 3 Treffer – davon zwei sicher verwandelte 7-Meter – zum Halbzeitstand von 7 zu 3 werfen, aber man hätte mit genauerem Spiel durchaus mit einer höheren Führung in die Kabine gehen können.

In der Halbzeit wurde das Augenmerk darauf gelegt, dass alle Spielerinnen wieder zur Ruhe kommen und ordentlich durchschnaufen konnten. Auch wurde darauf hingewiesen, dass man noch konzentrierter im Angriff sein müsste und das Torchancen immer und immer wieder erzwungen werden müssen. Auch wenn man 10x das Gleiche macht – solange es zum Torerfolg kommt, ist das ein legitimes Mittel, einen Angriff abzuschließen. Also wieder in die Halle und die Punkte nach Cadenberge holen.

Der Beginn der zweiten Halbzeit verlief auch wieder sehr ausgeglichen und beide Mannschaften wechselten sich mit dem Torewerfen ab. Bis zum Zwischenstand von 11:6 schien alles seinen Gang zu gehen und die Cadenbergerinnen waren eigentlich auf dem guten Weg, das Spiel nach Hause zu holen. Doch plötzlich ein Einbruch in der gesamten Mannschaft der Heimischen und die Gegnerinnen spielten jetzt noch einmal einen beherzten Handball. Sellstedt/Geestenseth spielte jetzt sehr gut und konnte die Cadenbergerinnen zu Fehlern in Angriff und Abwehr zwingen.

Nach 15 gespielten Minuten der zweiten Halbzeit war der Zwischenstand auf 12:10 geschmolzen und das Spiel war wieder knapp und stand auf der Kippe. Doch die Cadenberger Damen zeigten, dass sie mit einer solchen Situation umgehen können und konnten die Konzentration wieder aufbauen, um selber wieder in das Spiel zurückzufinden. Es wurde wieder konsequenter in der Abwehr zugegriffen und im Angriff wurden schöne Kombinationen gespielt, Torchancen erarbeitet und verwertet und insgesamt richtige Entscheidungen getroffen.

Alle Spielerinnen besannen sich wieder auf ihre Stärken und konnten – wie gewollt – der gegnerischen Mannschaft wieder ihr Spiel aufzwingen. Auch hielt die Cadenberger Torhüterin in dieser Phase einen Kontergegenstoß und einen 7-Meter und konnte damit auch Impulse für die Feldspielerinnen geben. In diesem Endspurt konnten die Damen auf 19:11 davon ziehen und damit die Partie für sich entscheiden. Der SG Sellstedt/Geestenseth gelang nur noch der letzte Treffer des Spiels zum 19:12.

Fazit: Eine tolle und starke Partie aller Germaninnen und ein verdienter Sieg gegen einen sehr guten Gegner. Die gegnerische Mannschaft hat der Cadenberger Damenmannschaft wirklich alles abverlangt und steht nicht wirklich zu Recht im unteren Drittel der Tabelle. Aber an diesem Spieltag hat auch die Damenmannschaft gezeigt, welch Potenzial in ihr steckt. Es wurde gut verteidigt, eine Schwächephase wurde überstanden und man konnte selber den Hebel umlegen, um dem Gegner in der Schlußphase zu bezwingen. Endlich wurde auch im Angriff gezeigt, welche Möglichkeiten das Team hat, um zum Torerfolg zu kommen.

Auf dieser Leistung lässt sich wieder aufbauen und solche Spiele müssen jeder einzelnen Spielerin zeigen, was alles möglich ist, wenn ein „Team“ in der Halle steht und gemeinsam für den Erfolg kämpft und vor allem – Handball spielt. Wieder war es eine starke Mannschaftsleistung und in der Abwehr haben alle eine super Leistung gezeigt.

Im Angriff waren Ann Nicolai (7 Tore), Jana Engelking (6 Tore) und Katharina Ammersbach (5 Tore) die erfolgreichsten Werferinnen und konnte dort dem Spiel ihren Stempel aufdrücken. Der Bericht soll mit einem Zitat einer Spielerin beendet werden: „Das war ein geiles Spiel, ein cooles Ergebnis und ich bin stolz auf diese Leistung!“

Es spielten: Ann Nicolai (7 Tore), Jana Engelking (6), Katharina Ammersbach (5), Katrin Meyn (1), Kirsten Tretrop, Denise Schmidt, Lena Hubert, Debbie Wehmeyer (Tor), Kerstin Umlandt, Katja Patjens, Melissa Schink, Verena Vagts (Tor), Stefanie Oberst.

Für die Damen

Geoffrey Venohr

Handball-Damen: TSV Germania Cadenberge - TV Loxstedt II 15:17

Handballerinnen verlieren unglücklich gegen den Tabellenführer

Am Samstag, den 21.01.2012 empfingen die Cadenberger Handballerinnen die Mannschaft vom TV Loxstedt II. Der Gegner aus Bremerhaven kam als ungeschlagener Tabellenführer in die Cadenberger Sporthalle und sollte nach einem spannenden Spiel knapp die Oberhand behalten.

Hoch motiviert und gut eingestellt von ihrem Trainer Oliver Schulz, machten sich 10 Spielerinnen auf den Weg, um die Punkte nach Cadenberge zu holen. Nach einem Rückstand von 1:3 drehten die Germaninnen auf und konnten selber mit 4:3 in Führungen gehen. Es war zu diesem Zeitpunkt ein Duell auf Augenhöhe und keine Mannschaft konnte sich wirklich absetzen. Beim Stand von 6:6 konnte die Heimmannschaft zwei Tore in Folge werfen und ging mit einer 8:6-Pausenführung zum Halbzeittee.

In der Pausenansprache lobte der Trainer seine stark spielende Truppe und motivierte sie, in den zweiten 30 Minuten genauso zu spielen: In der Abwehr weiter ordentlich zupacken, im Angriff die klaren Torchancen verwerten und wenn mal etwas schief geht - Mund abputzen und gegenseitig aufbauen.

Das Spiel blieb weiter knapp und auch in der zweiten Halbzeit, konnte sich keine Mannschaft wirklich absetzen. Bis zum Spielstand von 11:11 - die Cadenbergerinnen bekam jetzt das Spiel besser in den Griff und konnten durch viele gute Aktionen in der Abwehr, im Angriff und der Torhüterin mit 3 Toren in Führung gehen. Es sah wirklich gut aus für die Heimischen und bis zum Stand von 15:13 hatte man auch das Gefühl, dass diese Partie nicht verloren gehen kann.

Doch konnten die Germaninnen in den letzten Minuten leider keinen eigenen Treffer mehr verbuchen und bei Loxstedt machte sich die Erfahrung von vielen engen Spielen bemerkbar. Sie wurden nie ungeduldig und spielten bis zum Schluss ihren "Stiefel" runter und kamen - auch durch glückliche Schiedsrichterentscheidungen - noch zum Endstand von 15:17.

Fazit: Ein sehr gutes Spiel der Cadenberger Handball-Damen und ein sehr glücklicher Sieg für die Gäste aus Loxstedt. Trotz der Niederlage ist es eine Leistung gewesen, an der man sich motivieren kann und auch sieht, dass die Cadenbergerinnen jede Mannschaft in der Liga schlagen können.

Natürlich könnte man jetzt an ein paar Punkten Kritik üben und ein perfektes Spiel, ohne Fehler, wird es (Gott sei Dank) auch nie geben. Doch ist es immer wieder ärgerlich, wenn die Fehler nicht von den Mannschaften gemacht werden.

Mir liegt es fern, die Schiedsrichter zu kritisieren und ich habe großen Respekt vor deren Leistungen. Aus eigener Spielererfahrung weiß ich, dass einige Heißsporne sich in den Hallen herumtreiben und es den Spielleitern nicht immer einfach gemacht wird. Doch darf man sich auch mal als Verantwortlicher einer Mannschaft ärgern, wenn beim Stand von 15:15 ein Treffer anerkannt wird, der definitiv nicht die Torlinie überschritten hat, oder?!?

So muss man der Cadenberger Damenmannschaft ein Lob aussprechen und wenn mit diesem Engagement die nächsten Spiele angegangen werden, bleiben die Punkte auch wieder im Germanenlager. Insgesamt war es eine starke Mannschaftsleistung und nur so kann es funktionieren.

Es ist und bleibt ein Teamsport und ich habe noch nie gehört, dass ein einziger Spieler oder eine einzige Spielerin ein Handballspiel gewonnen hat, weil er/sie den Kreisläufer so verteidigt hat, dass der Pass auf den gegnerischen Außen schwer war, er/sie selber den Außen zu einem schweren Wurf drängte, danach selber den Ball gehalten hat, um sofort den Konter einzuleiten und dieser nur erfolgreich war, weil er/sie sich selber einen schönen Pass zuspielte und den Ball einnetzen konnte, weil er/sie sich selber einen perfekten Block gestellt hatte.

In diesem Sinne,

Geoffrey Venohr

Für die Cadenberger Damen spielten:
Debbie Wehmeyer (Tor) Jana Engelking (5 Tore), Ann Nicolai (5), Katrin Meyn (3 Tore), Katharina Ammersbach (2 Tore) Katja Patjens, Denise Schmidt, Martina Sander, Stefanie Oberst, Kerstin Umland.

Handball weibliche A-Jugend: Tabellenführer ließ sich nicht “ärgern”

 JSG Bexhövede/Loxstedt - TSV Germania Cadenberge 29:14 (16:5)

Am Sonntag, den 26.02.2012 machte sich die weibliche A-Jugend bei strahlendem Sonnenschein und bester Stimmung auf den Weg zum Auswärtsspiel nach Loxstedt.

Dort wartete der bisher noch verlustpunktfreie Tabellenführer der JSG Bexhövede/Loxstedt. Im Hinspiel führten die Germanen bis kurz vor Schluss nach großem Kampf und verloren das Spiel erst in den letzten Sekunden. Dementsprechend war der Wille groß, an diese Leistung anzuknüpfen und den Tabellenführer wieder zu "ärgern". Verzichten musste der TSV auf die schnelle Spielmacherin Viktoria Kanzler, die aus privaten Gründen fehlte.

Vor Spielbeginn wurde klar darauf hingewiesen, dass im Angriff ein solides Aufbauspiel stattfinden sollte und die schnelle Rückwärtsbewegung bei Ballverlust bzw. Torabschluss stattfinden muss. Genau dies klappte nicht. Die vorgezogene 5:1-Deckung der Gastgeber machte erhebliche Probleme und führte immer wieder zu unnötigen Ballverlusten und dadurch zu Kontern.

So stand es nach 12 Minuten bereits 9:0. Auch eine zwischenzeitliche Auszeit brachte kaum Besserung. Zwar konnten bis zur 22. Minute immerhin ein paar Tore erzielt werden (11:4) - eine richtige Gegenwehr war aber nicht zu sehen. Katrin Butt im Tor hielt stark, wurde aber aufgrund der Fehler im Angriff oft alleine gelassen. Letztendlich stand es zur Halbzeit folgerichtig 16:5 für Loxstedt.

Die Kabinenansprache brachte deutliche Worte zu Tage und es wurde vereinbart, jetzt zumindest den Abstand zu halten bzw. zu verringern, um ein komplettes Debakel zu verhindern. Louisa Baatz wechselte ins Tor und half, mit ihrer sehr guten Leistung das Spiel in die Hand zu nehmen.

Im Angriff wurde jetzt konsequent durchgespielt und auf einmal stand es nur noch 20:12 und der Abstand verringerte sich langsam, aber stetig. Louisa gelang es dabei, innerhalb von fünf Minuten 3 Strafwürfe des Gegners zu halten.

Bis zur 50. Minute klappte auch alles, aber dann ließen die Kräfte und Konzentration nach und Loxstedt konnte wieder die gefürchteten Tempogegenstöße setzen, sodass es am Ende 29:14 hieß.

Die Einstellung und der Wille stimmten im 2. Abschnitt und die Mannschaft zeigte hohen Einsatz. Hier haben alle an einem Strang gezogen. Auch andere Gegner verloren in dieser Saison gegen die JSG schon deutlich höher, aber mit einer guten ersten Halbzeit wäre das Ergebnis sicherlich nicht so deutlich ausgefallen.

Cadenberge: Celina Köster, Karina Steen (1), Julia Ahrens (4), Pia Sophie Pieper (2), Alina Grimm (2), Ann-Kristin Meiert, Marisa Ahrens (3), Louisa Baatz (1), Katrin Butt (1), Eileen Lindner

Trainer: Dominik Schmarje und Jörn-Hinnerk Krämer

Jörn-Hinnerk Krämer

Handball-Damen: Handball-Damen verlieren knapp gegen den TV Schiffdorf

(18.02.12 ?) Die Cadenberger Handballerinnen empfingen in der eigenen Halle den TV Schiffdorf und wollten nach dem Erfolg in Kührstedt die nächsten Punkte einfahren. 10 Spielerinnen waren hoch motiviert und gingen nach der Ansprache von Trainer Oliver Schulz konzentriert in die Halle, um die Punkte "nach Hause" zu holen.

Für die ersten 20 Minuten der ersten Halbzeit kann man der Mannschaft nur ein Lob aussprechen, weil sie in dieser Zeit zeigte, welche Möglichkeiten in ihr stecken. Sie hatte die gegnerische Mannschaft vollkommen im Griff, zeigte vor allem in der Abwehr eine grandiose Leistung und konnte Schiffdorf bei 2 Treffern halten.

Auch im Angriff wurden einige Angriffe stark gespielt und konnten in Treffer umgemünzt werden. So war der Zwischenstand von 7:2 mehr als verdient und man hatte nie das Gefühl, dass Schiffdorf etwas ausrichten könnte.

Doch leider folgte in den letzten 10 Minuten der ersten Halbzeit das zweite Gesicht der Handballerinnen. Plötzlich ging nichts mehr - die Angriffe wurden schlecht ausgespielt, in der Abwehr wurde nicht mehr konsequent zugepackt und Schiffdorf hatte plötzlich leichtes Spiel, um sich wieder an die Cadenbergerinnen zu arbeiten.

In diesen Minuten warfen die Schiffdorferinnen 6 Tore und die Heimischen nur noch 2 und plötzlich führte man nur noch mit einem Tor. Deswegen war man auch über den Halbzeitpfiff glücklich, damit die Damen sich ausruhen und wieder neue Konzentration aufbauen konnten.

In der Pause erinnerte der Trainer die Mannschaft an die Dinge die sie gut gemacht hatten und legte das Augenmerk auf Luft holen und Motivation. Immerhin führte man immer noch mit 9 zu 8 und wenn man an die ersten 20 Minuten anknüpfen könnte, dann sollten doch die Punkte in Cadenberge bleiben. Also raus und Handball spielen.

Ich will hier nicht das tägliche Murmeltier sein, aber die ersten 15 Minuten der Germaninnen waren grandios und sie ließen Schiffdorf nicht mehr zum Zug kommen. Sie spielten wieder hoch konzentriert, konnten sich verdient absetzen und führten mit 15:10. Starke Abwehr, starke Torhüterin, gute Angriffe und man kam dem verdienten Sieg immer näher.

Doch leider passierte in den letzten 15 Minuten das Unvorstellbare und bei den Cadenberger Damen klappte einfach nichts mehr. Die Torhüterin verletzte sich, die Abwehr wurde wieder löchriger und im Angriff wurden falsche Entscheidungen getroffen oder man hatte Abschlusspech und traf nur Latte oder Pfosten.

Dieses nutzten die Gäste konsequent mit Treffern aus und plötzlich lag man mit 16:18 zurück. Zwar kämpfte die Heimmannschaft bis zum Ende und schaffte auch noch den Anschlusstreffer, doch als die Gäste aus Bremerhaven im Gegenzug das 17:19 warfen, war die Partie entschieden. 

Fazit: Nach dem Spiel traf sich die Mannschaft zum obligatorischen Kreis und es war sehr, sehr schwer, dieses Mal richtige Worte zu finden. Die Germaninnen hatten eine super Partie abgeliefert und waren über den größten Teil des Spieles die bessere Mannschaft und doch gingen die Punkte nach Schiffdorf.

Man muss kurz erwähnen, dass die Gäste nie aufgegeben haben und deswegen die Niederlage nicht unverdient war - aber man musste auch klar sagen, dass die Cadenberger selber Schuld waren.

Ich möchte da auch keinen herausnehmen und vielleicht hätte man als Trainerteam früher eine Auszeit nehmen müssen, um den Damen etwas Luft zu verschaffen. Klar kann man sagen, dass man nach der Partie schon sehr enttäuscht war und den Spielerinnen erging es wohl nicht anders, doch denke ich, dass man dieses Mal auch einen großen Teil auf falsche Entscheidungen von der Bank legen darf.

Auch dazu muss ein Trainer stehen und dieses Mal möchte ich die Mannschaft etwas entschuldigen, weil sie immer gekämpft hat und sich in keiner Minute aufgegeben hat. Aus einer insgesamt starken Leistung, muss man Jana Engelking und Ann Nicolai für ihre Treffsicherheit loben und Sabine Kovermann bzw. Katja Patjens für die sehr guten Leistungen im Tor.

Für Cadenberge spielten: Jana Engelking (7 Tore), Ann Nicolai (6 Tore), Katharina Ammersbacher (2 Tore), Kirsten Tretrop (1 Tor), Martina Sander (1 Tor), Kerstin Umland, Denise Schmidt, Stefanie Oberst; Katja Patjens, Sabine Kovermann (im Tor).

Geoffrey Venohr

TSV Germania Cadenberge - Handball-Symbolfoto zur Saison 2009/10 - Klick vergrößert.
Notizen am Rande

30.10.11 Eine gelungene Heimspielpremiere feierten Germanias Handball-Damen mit ihrem unangefochtenen 14:6-Erfolg über die Gäste des TSV Kührstedt in der Kreisklasse. Mehr dazu links ...
Torwurf von Ann Nicolai beim Damen-Handball-Kreisklassenspiel: Cadenberge - Kührstedt 14:6 am 22.10.2011 - Foto & Copyright: A. Protze - Klick auf das Bild vergrößert.
Schussversuch von Ann Nicolai (Nr. 17, li.), einer der beiden Cadenberger Torjägerinnen. Foto ap, Klick vergrößert

Zu diesem Spiel liegt ein ausführlicher Bericht von Geoffrey Venohr vor, s. hier ...

29.10.11:
Damen - Sellstedt/Geestens. 19:12

21.01.2012:
Damen - Loxstedt II 15:17

18.02.12:
Damen - Schiffdorf 17:19

26.02.12:
JSG Bexhövede/Loxstedt - wA-Jugend 29:14

Link zum Kreisverband:

KSG-Handball Bremerh./Cuxhaven