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Handball-Damen: Nach gutem Saisonstart Pokalspiel verloren
In die Vorbereitung für die neue Saison 2011/12 starteten die Handballdamen am 05.07.11 wieder mit dem Training. Bei den ersten Trainingseinheiten war eine super Trainingsbeteiligung zu verzeichnen, teilweise mit 14-16 Leuten.
Glücklicherweise gibt es dieses Mal auch bei den Damen einige Neuzugänge für die kommende Saison, u.a. Katrin Meyn, die früher schon einmal aktiv war, ebenso wie Katharina Ammersbach, die in der Jugend schon für Cadenberge spielte und Kasia Schuetzmann, die aus Wilhelmshaven nach Cadenberge kam.
Am 1. Augustwochenende ging es dann zum Beachhandball-Turnier nach Cuxhaven, wo leider jede Partie verloren ging, jedoch hauptsächlich der Spaß im Vordergrund stehen sollte. Ebenso diente zur Vorbereitung das jährliche Mixed-Turnier und am 20. August das Nachtturnier in Himmelpforten.
Hier war jedoch die Beteiligung sehr schlecht und es spielten nur 4 Damen mit, der Rest waren Mädels aus der A-Jugend. Ab Mitte August wurde dann auch die Trainingsbeteiligung wieder schlechter und es kamen nur noch 7 – 9 Damen.
Am vergangenen Samstag, 27.08.11 stand dann für die Handballdamen die erste Pokalrunde an. Es ging in einem Heimspiel gegen die Absteiger aus der Kreisliga, die Damen des TV Loxstedt II. Leider schied man mit einer 9:12-Niederlage aus. In dieser Partie konnte man nur insgesamt auf 9 Spielerinnen setzen, eigentlich traurig wenn man bedenkt, dass wir nun eigentlich einen Kader von 19 Spielerinnen haben.
Demnach begann dieses Pokalspiel sehr schleppend und keine Mannschaft kam so richtig ins Spiel. Die Cadenbergerinnen taten sich jedoch besonders schwer. Die ganze Absprache in der Abwehr und das Zusammenspiel im Angriff klappten noch nicht besonders gut. Nach 15 gespielten Minuten stand es erst 2:2. Loxstedt gelang es aber, die Lücken in der Abwehr zu nutzen und erhöhte bis zur Halbzeit auf 4:6.
In der zweiten Hälfte der Partie sah dann alles schon viel besser aus. Die Gastgeberinnen wurden bissiger und erspielten sich mit 7:6 sogar erstmals die Führung. Die Gäste glichen wieder aus, doch Cadenberge konnte mit 8:7 wieder in Führung gehen.
Eine besonders starke Leistung zeigte Torhüterin Debbie Wehmeyer, die einige klasse Paraden zeigte. Nun gingen jedoch die Loxstedter Damen durch zwei Strafwürfe in Front und konnte diese Führung auf einen 9:12 Endstand ausbauen.
Für Cadenberge spielten: Debbie Wehmeyer (Tor), Jana Engelking (5), Katharina Ammersbach (1), Kirsten Tretrop (1), Lena Hubert (1), Kasia Schuetzmann (1), Denise Schmidt, Katja Patjens und Katrin Meyn; Coach: Oliver Schulz.
Jana Engelking
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Handball weibliche A-Jugend: Wert des 1. Sieges noch fraglich ...
JSG Loxstedt/Bexhövede 2 - TSV Germania Cadenberge 10:16 (5:9)
Nachdem das letzte Vorbereitungsspiel am vergangenen Mittwoch bei der weiblichen A-Jugend des TuS Harsefeld noch extrem deutlich und komplett unnötig verloren ging, klappte es jetzt besser und es gelang der erste doppelte Punktgewinn.
Die neue Saison der weiblichen A-Jugend begann mit einem Auswärtsspiel bei der JSG Bex-Lox 2. Da in dieser Spielserie nur 6 Mannschaften in der Staffel gemeldet sind, treten wir generell drei mal gegen jeden Gegner an. Es fehlte Pia-Sophie Pieper, die sich leider gegen Harsefeld eine Bänderdehnung im Sprunggelenk zuzog, sodass sie nicht spielen konnte.
Bei extrem schwülem Wetter in und außerhalb der Halle begann das Spiel schleppend. Katrin Butt begann im Tor und machte ihre Sache gut und hielt neben einem Strafwurf auch einen Konter der JSG. Nachdem es nach sieben Minuten 2:2 stand, konnten sich die Cadenberger Mädels erstmals auf 5:2 absetzen.
Eileen Lindner kam jetzt auf der Spielmacherposition zum Einsatz und erzielte noch 2 Tore bis zum Pausentee. Auch sie war beim letzten Testspiel noch umgeknickt und meldete sich erst am Vormittag einsatzbereit. Der Vorsprung wurde gehalten und noch ein wenig ausgebaut, sodass es zur Halbzeit 9:5 stand. Eileen und Katrin tauschten jetzt das Torhütertrikot.
Der zweite Durchgang war durch die schlechte Luft in der Halle von Unkonzentriertheiten auf beiden Seiten geprägt. Kreisläuferin Karina Steen konnte einige Strafwürfe herausholen, welche dann von Viktoria Kanzler verwertet wurden.
Das Spiel war früh entschieden, weil Bexhövede nicht mehr klar dagegenhalten konnte und kein Aufbäumen zu sehen war. Michelle Sobik und Julia Ahrens trafen von den Außenpositionen und so endete das Spiel letztendlich verdient mit 16:10. Auch Eileen entschärfte viele Bälle und konnte so den Sieg und Ball sogar bei einigen Würfen "festhalten".
Nach dem Spiel ließ der gegnerische Trainer durchsickern, dass er aufgrund der dünnen Anzahl an Spielerinnen das Team wohl vom Punktspielbetrieb abmelden wird. Sollte das geschehen, war es hier ein schönes Testspiel - für das Punktekonto in der Liga aber leider gar nichts wert.
Cadenberge: Katrin Butt (1.-30. im Tor, danach 2 Tore), Eileen Linder (2 Tore; 31. -60. im Tor), Julia Ahrens (5), Marisa Ahrens (1), Celina Köster, Viktoria Kanzler (5 - davon drei 7m), Karina Steen, Alina Grimm, Michelle Sobik (1), Neele Kapp.
Jörn-Hinnerk Krämer
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Handball Damen: Hochverdienter 16:21-Auswärtssieg gegen Langen II
Am Samstag, dem 10. September 2011, ging es endlich los und der Saisonstart der Kreisklasse der Handballdamen stand im Terminkalender. Aber irgendwie wusste man nicht so wirklich, wo man leistungsmäßig zum jetzigen Zeitpunkt ist.
Der Kader ist zwar größer geworden, aber natürlich muss sich eine Mannschaft dann erst finden. Die Vorbereitung war gut, aber auch hier gab es einige kleinere Probleme, weil nicht immer alle Spielerinnen oder Trainer vor Ort sein konnten. Zu guter Letzt die unnötige wie unglückliche Niederlage im Pokalspiel zu Hause.
Also machte man sich mit einem - ich beschreibe es mal so - „unsicheren“ Gefühl auf den Weg nach Langen. Aber die erste positive Sache an diesem Tage war schon mal, dass sich 12 Spielerinnen, 2 Torhüterinnen und 10 Feldspielerinnen, in Richtung Heimmannschaft bewegten, um die Punkte mit nach Cadenberge zu nehmen.
Rechtzeitig in der Halle, konnte man sich vernünftig aufwärmen, um dann kurz vor Spielbeginn sich noch einmal in der Kabine zu treffen, um die letzten Anweisungen durchzusprechen, nämlich ruhiges und konzentriertes Spiel im Angriff – harte (dem Handball entsprechend) und konzentrierte Abwehr – gegenseitiges Unterstützen in jeder Spielsituation – gegenseitiges Motivieren! Ach, das Wichtigste fehlt noch: keiner meckert, außer dem Trainer - wenn es mal sein muss! Also rausgehen und Handball spielen.
Anpfiff erste Halbzeit und es ging sehr ausgeglichen los. Die 3:1-Führung der Cadenbergerinnen, konnte Langen II drehen und führte nach ca. 10 Minuten mit 6:4. Aber die Cadenberger Spielerinnen ließen sich nicht aus der Ruhe bringen, spielten einfach ihren Handball weiter und konnten selber wieder mit 8:6 die Führung zurückerobern.
Jetzt kommt die zweite positive Sache an diesem Tage. Beim Stand von 9:8 für Cadenberge und einer Restspielzeit von ca. 10 Minuten zeigten die Germaninnen eine sehr, sehr starke Leistung. Sie spielten hart und konzentriert in der Abwehr und ließen, zusammen mit der gut aufgelegten Torhüterin, bis zum Halbzeitpfiff keinen einzigen Treffer der Langener Spielerinnen zu! Selber spielten sie im Angriff ruhig und konzentriert und nutzten die sich gebenden Möglichkeiten und warfen sechs Tore in Folge. Verdienter Halbzeitstand von 15:8!
Es ging in die Halbzeitpause und man konnte als Trainer für diese sehr gute Leistung in der ersten Halbzeit nur lobende Worte an die Mannschaft richten. Aber natürlich darf man sich nie zu sicher sein und es sind noch 30 Minuten zu spielen. Also noch mal die Anweisungen für das Spiel in die Köpfe holen, rausgehen und Handball spielen.
Anpfiff zweite Halbzeit und die Cadenberger Handballdamen waren sofort wieder wach. Es wurde konzentriert weitergespielt und auch die neue Torhüterin gliederte sich sofort in das funktionierende Mannschaftsgefüge ein. Wieder wurde in der Abwehr zugepackt, im Angriff wurden die Chancen verwertet, und wenn mal etwas auf das Tor kam, war die Torhüterin zur Stelle.
Zwischenzeitlich konnten die Germaninnen auf 18:10 davonziehen und eigentlich schien die Partie gelaufen - aber die gastgebende Mannschaft aus Langen hat nie aufgesteckt und immer weiter probiert, das Ergebnis zu verändern.
Jetzt kamen auch einige Unkonzentriertheiten der Cadenbergerinnen dazu: Es wurden einige klare Chancen vergeben und in der Abwehr wurde nicht mehr richtig zugepackt. Dieses nutzten die Heimischen aus und konnten noch mal auf 19:14 verkürzen. Aber immer wenn die Langenerinnen in die Nähe einer Aufholjagd kamen, konnten die Cadenberger Damen mit eigenen Treffern kontern und beim Stand von 20:16 mit dem letzten Treffer des Spiels den Endstand von 21:16 herstellen.
Fazit: Dieser Sieg ist verdient und sollte Auftrieb für die nächste Begegnung geben. An einigen Punkten muss auch noch gearbeitet werden, aber die Saison ist noch jung und es gibt noch viele Trainingseinheiten, um Dinge abzustellen und im Spiel besser zu machen. Ansonsten war dieser Sieg eine geschlossene Mannschaftsleistung in Abwehr und Angriff.
Dabei bildeten die Torhüterinnen, Debbie Wehmeyer und Sabine Kovermann, mit guten Paraden einen sicheren Rückhalt für die Mannschaft (beide Spielerinnen zusammen bekamen nur 8 Gegentore pro Halbzeit) und Jana Engelking zeigte sich mit neun Toren am treffsichersten, so dass sie etwas aus der starken Gesamtleistung herausstachen. Aber auch die anderen Spielerinnen haben eine gute Leistung gezeigt und ihren Teil zum ersten Saisonsieg beigetragen. Alle haben sich an die vorgegebenen Anweisungen gehalten, sich gegenseitig unterstützt und motiviert.
Wenn die Mannschaft so konzentriert weitermacht, dann sollten auch im nächsten Auswärtsspiel am Sonntag, dem 18. September 2011 um 15:45 Uhr, in Loxstedt die Punkte zu holen sein. Außerdem kann man noch etwas gutmachen, weil man gegen diesen Gegner die unglückliche Pokalpleite hatte. Gerne dürfen auch Fans mitfahren – die Handballdamen würden sich freuen!
Für Cadenberge spielten: Debbie Wehmeyer und Sabine Kovermann (Tor), Jana Engelking (9 Tore), Ann Nicolai (4 Tore), Katharina Ammersbach (2 Tore), Denise Schmidt (2 Tore), Damaris Wacker (2 Tore), Kirsten Tretrop (2 Tore), Katja Patjens, Stefanie Oberst, Kathrin Meyn, Kerstin Umland; Co-Trainerin: Martina Sander.
Für die Damenmannschaft Geoffrey Venohr
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Handball weibliche A-Jugend: Zweiter Sieg war nur der erste
TSV Germania Cadenberge - Hagener SV 10:5 (5:2)
Im eigentlich zweiten Saisonspiel den zweiten Sieg eingefahren. Aber leider ist es unser erster Sieg, da der erste Gegner, die Spielgemeinschaft Bexhövede/Loxstedt II, ihre Mannschaft direkt nach dem Spiel wieder abgemeldet hat.
Von Beginn an merkte man der Mannschaft an, dass sie dieses Spiel gewinnen wollte. Im ersten Angriff ein schönes Anspiel an den Kreis und schon stand es 1:0 für die Heimischen. Diese Führung sollte auch bis zum Ende bestand haben.
Leider wurden aber viele 100%ige Torwüfe nicht genutzt oder aber die Torhüterinn der Gäste konnten sie parieren. Aber aus einer sicheren 6:0-Abwehr wollte man den Gegner zu Fehlern zwingen. Die meisten Angriffe der Hagener wurde entweder durch die Abwehr gestoppt oder von unseren beiden starken Torhüterinnen gehalten. Auch durch Zeitspiel wurden die Hagener gezwungen, aus schlechten Positionen zu werfen. So ging die erste Halbzeit völlig verdient zu Gunsten der Cadenbergerinnen.
Zweite Halbzeit fast dasselbe Bild. Starke Abwehr, aber vorne wurden viele leichte Bälle verworfen. Doch es gab auch wunderschöne Spielzüge, die regelmäßig im Training geübt werden, wie z.B. Doppelkreuz oder auch schöne Kreisanspiele.
Somit war der Sieg zu keiner Zeit in Gefahr, man kann auf dieser Leistung weiter aufbauen und vor allem stolz sein. So kann es weiter gehen. Der nächste Gegner, der TV Langen, kommt am Samstag, 24.09.2011 um 15:15 Uhr in die Germanen-Halle.
Es spielten: Katrin Butt (1. Halbzeit im Tor, 2 Tore), Louisa Baatz ( 2. Halbzeit im Tor), Michelle Sobik, Marisa Ahrens, Viktoria Kanzler (1 Tor), Julia Ahrens (4), Jessica Böye, Alina Grimm (1), Eileen Lindner, Karina Steen (2), Ann K. Hilbrink, Michelle Krukowski, Ann K. Meiert.
Dominik Schmarje
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Handball Damen: TV Loxstedt II - TSV Germania Cadenberge 15:7
Klare Niederlage für die Handballerinnen aus Cadenberge
Am Sonntag, dem 18. September 2011, ging es für die Handballdamen nach Loxstedt zum zweiten Punktspiel der Saison. Nach dem klaren und verdienten Erfolg in der Vorwoche wollte man auch in Loxstedt die Punkte entführen und mit nach Cadenberge nehmen. Leider gab es die ersten Probleme schon vor der Begegnung – durch private und berufliche Gründe konnten nur 10 Spielerinnen den Weg in Richtung Bremerhaven in Angriff nehmen. Davon waren drei Spielerinnen nominelle Torhüterinnen und mussten während der Partie auch auf dem Feld spielen. Trotzdem fährt man nicht nach Loxstedt, um mal eben die Punkte abzuschenken.
Also ging die Fahrt los und man war sehr zeitig an der Turnhalle des Gegners. Komischerweise war man sogar vor der Heimmannschaft an der Spielstätte und man könnte schon die Frage stellen, ob eine gastgebende Mannschaft dem Gegner es nicht ermöglichen sollte, eine Stunde vor Spielbeginn sich in der Halle aufhalten zu können?!? Dieses soll aber nicht darüber hinwegtäuschen, was dann noch passierte.
Alles in allem hatte man trotzdem genug Zeit und man konnte sich in Ruhe umziehen, sich aufwärmen und die Torhüterin einwerfen. 10 Minuten vor Spielbeginn traf man sich in der Kabine und besprach die Vorgehensweise für das Spiel. Wieder wollte man ruhig und konzentriert spielen in Angriff und Abwehr und es dem Gegner so schwer wie möglich machen, zu verteidigen und im Angriff zu einfachen Würfen zu kommen. Wichtig war noch – bei Ballverlusten schnelles Rückzugsverhalten, weil Loxstedt gerne Tempogegenstöße läuft. Also rausgehen und Handball spielen.
Anpfiff erste Halbzeit und irgendwie wusste man gar nicht so richtig, was da gerade auf dem Spielfeld passierte. Nach einem Anfangsgeplänkel und einem Zwischenstand von 3:1 für Loxstedt ging bei den Cadenbergerinnen nichts mehr. Es wurde in der Abwehr nicht wirklich zugepackt und auch die gegenseitige Unterstützung wurde in fast jeder Spielsituation vergessen. Loxstedt kam damit zu einfachen Torwürfen oder konnte immer wieder ihre Kreisläuferin anspielen, die entweder verwandelte oder Sieben-Meter herausholte.
Selber war man im Angriff in dieser Phase zu unkonzentriert, machte zu viele Fehler und dadurch verlor man auch ziemlich schnell den Ball. Diese Ballverluste nutzten die Loxstedterinnen gnadenlos aus (durch Tempogegenstöße) und nach ca. 15 gespielten Minuten stand es 7:1 für Loxstedt. Cadenberge nahm eine Auszeit und in dieser Pause wollte man einige Anweisungen an das Team bringen – nur hatte man auch während dieser Auszeit das Gefühl, dass die Spielerinnen nicht anwesend waren und jeder mit sich selber beschäftigt war, nur nicht mit der ersten Halbzeit in Loxstedt.
Es ging weiter und Cadenberge konnte sofort das 7:2 werfen. Aber trotzdem funktionierte einfach nichts und die Gastgeberinnen zogen bis zum Halbzeitpfiff auf 11:2 davon. Ich glaube, Mannschaft und Trainer waren froh, dass man einfach mal kurz von der Spielfläche verschwinden konnte und in Ruhe 10 Minuten in der Kabine durchschnaufen konnte.
Also setzte man sich erst mal hin und holte einfach mal tief Luft. Klar waren die Köpfe der Spielerinnen etwas gesenkt und man war enttäuscht über das Auftreten in der ersten Halbzeit. Wenn irgendjemand die Frage gestellt hätte: „Wollen wir die Sachen packen und nach Hause fahren?“ Ich glaube es hätte ein Abstimmungsergebnis gegeben, über das sich jeder Politiker freuen würde. Aber es nützt ja nichts und das Regelwerk sieht halt vor, dass zwei Halbzeiten gespielt werden müssen.
Das Trainerteam versuchte, der Mannschaft neue Impulse zu geben und vielleicht wurde es auch etwas lauter in der Kabine - aber manchmal muss so was auch mal sein, um die Spielerinnen aufzuwecken. Schließlich hat doch keiner Lust, sich auf einem Sonntag in Loxstedt „abschlachten“ zu lassen. Also eine paar Umstellungen und noch mal das Appellieren: Kämpfen, sich anfeuern und motivieren, konzentriertes Spiel im Angriff und gemeinsame Abwehr.
Anpfiff zweite Halbzeit und zuerst passierte nicht viel bei den Cadenbergerinnen. Loxstedt zog auf 13:2 davon und die Spielerinnen aus Cadenberge trafen einfach nicht. Trotzdem hatte man das Gefühl, dass sich doch was in der Mannschaft bewegte und zumindest in der Abwehr wurde jetzt härter gespielt. Loxstedt kam nicht mehr wie gewollt in ihre Angriffe und jetzt machten sie auch Fehler. Sie verloren die Bälle und endlich schafften auch die Cadenbergerinnen ihre Treffer.
Über den Zwischenstand von 15:5 konnten die Germaninnen die letzten beiden Treffer der Partie machen und konnten das Ergebnis auf 15:7 verbessern. Es war zwar keine torreiche Halbzeit und natürlich war die Hypothek aus der ersten Spielhälfte zu hoch – aber trotzdem hat man durch Kampfgeist und Willen die zweite Halbzeit mit 5:4 gewonnen, weil man noch mal bereit war, sich in den Dienst der Mannschaft zu stellen, und es wurden auch die Anweisungen wieder umgesetzt.
Ein paar kleine Worte muss man auch über die Schiedsrichter sagen, die gerade ihren Schein gemacht haben, sehr unsicher in ihrem Auftreten waren und einige Situationen nicht unbedingt korrekt gepfiffen hatten. Man muss aber fairerweise sagen, dass sie die Fehler auf beiden Seiten gemacht haben. Es ist halt nur ärgerlich, wenn man eigentlich einen klaren 9er bekommen müsste, dieser nicht gepfiffen wird und man dadurch ein Kontertor bekommt.
Fazit: Solche Spiele gibt es und man kann machen was man will, die Kulle geht nicht hinter die Linie. Wie sagte Jürgen Wegmann: „Zuerst hatten wir kein Glück und dann kam auch noch Pech dazu.“ Vielleicht kann man auch einfach sagen: „Wir hatten einen miserablen Tag und der Gegner hat es souverän und clever ausgenutzt.“
Man kann gegen diese Mannschaft verlieren und das ist ein guter Gegner gewesen. Diese Mannschaft spielt aber auch schon viele Jahre gemeinsam zusammen und ist auch eingespielt. Ich möchte hier zwei Cadenberger Spielerinnen zitieren, die folgende Aussagen tätigten: „Mal verliert man und mal gewinnen die Anderen!“, und „In diesem Spiel wurden uns klar die Grenzen aufgezeigt!“ Beide Aussagen haben etwas und muss man für dieses Wochenende wohl auch so stehen lassen.
[...] Die zweite Halbzeit zeigt auch, was die Mannschaft kann und dass Moral in der Truppe steckt – nur muss es eine Konstante werden! Ebenso ist es bewundernswert, dass Spielerinnen auf die Zähne beißen, auch wenn sie gesundheitlich oder verletzungsbedingt angeschlagen sind, was definitiv für einen großen Gedanken an die Gemeinschaft steht. Also auf in die nächsten Aufgaben.
Für die Cadenberge spielten: Jana Engelking (4 Tore), Ann Nicolai (2 Tore), Kasia Schützmann (1 Tor), Debbie Wehmeyer, Denise Schmidt, Katharina Ammersbach, Katja Patjens, Sabine Kovermann (Tor), Verena Vagts (Tor/Feld). Trainer: Oliver Schulz u. Geoffrey Venohr, Co-Trainerin: Martina Sander.
Geoffrey Venohr
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Handball-Damen: Hagener Gäste entführten die Punkte
Am Samstag, dem 17.12.2011, kam es in der heimischen Halle zur Begegnung zwischen den Cadenberger Handballdamen und den Gästen vom Hagener SV. Leider musste man sich am Ende mit 12:18 geschlagen geben.
Erstaunlicherweise stand bei dieser Partie ein Kader von 16 Leuten zur Verfügung, wovon zwei Spielerinnen das Zeitnehmen übernommen haben. Ob diese Masse an Spielerinnen immer ein Vorteil bringt, ist fraglich, denn beim Training beteiligt sich gerade einmal die Hälfte dieser Anzahl. Somit ging es nach drei spielfreien Wochenenden mit gemischten Gefühlen in dieses Spiel.
Gleich zu Beginn kam auch keine der beiden Mannschaften so richtig ins Spiel. Mal erzielte Cadenberge ein Tor, mal Hagen, alles jedoch sehr schleppend. Es kristallisierte sich jedoch nach ca. 10 Spielminuten heraus, dass die Cadenberger Abwehr zu viele Lücken hatte und dort nicht richtig zugepackt wurde. Immer wieder gelangen Anspiele an den Kreis oder man war nicht früh genug am Gegenspieler. Hagen konnte dann also doch mit 3:6 in Führung gehen.
Auch der Angriff der Heimischen war wie immer nicht besonders stark. Die Abschlüsse wurden oftmals viel zu früh gesucht, Lücken wurden nicht gut genutzt und ein kleines bisschen Pech bei einigen Torwürfen kam auch noch mit dazu. So stand es also zur Halbzeit 4:8 für die Gäste.
Nach dem Wiederanpfiff stand dann plötzlich eine ganz andere Cadenberger Damenmannschaft auf dem Feld. Es wurde plötzlich gekämpft, vernünftig in der Abwehr zugepackt und der Angriff sah auch viel besser aus. So kämpfte man sich auf ein 9:10 an die Gästeführung heran.
Doch nach 20 Minuten der zweiten Spielhälfte ließ diese gute Leistung leider wieder nach. Wieder entstanden viel zu große Lücken in der Abwehr und als Hagen dann wieder einen 3 Tore Vorsprung hatte, wurden die Köpfe hängen gelassen und die Gäste konnten Tor um Tor davonziehen. Am Ende siegten sie mit 12:18.
Für Cadenberge spielten: S. Kovermann und V. Vagts (Tor), K. Ammersbach (5), A. Nicolai (3), M. Sander (2), J. Engelking (2), D. Schmidt, K. Patjens, L. Hubert, K. Tretrop, K. Umland, M. Schink, D. Wacker, S. Oberst; Trainer: R. Hottendorff.
Jana Engelking
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Notizen am Rande
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05.09.11 Zu Beginn der Saison standen auch bei den Handballern Pokalspiele auf dem Programm. Ergebnis der Damen mit Bericht:
Damen - Loxstedt II 9-12
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07.09.11 Erstes Jugendpunktspiel:
Loxst./Bexh. II - wA-Jugend 10:16
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15.09.11 Die Handballspieler verzeichneten ein überaus erfolgreiches Wochenende, denn alle Mannschaften gewannen ihre Spiele. Dazu die Ergebnisse der Damen und weiblichen A-Jugend mit Berichten:
TV Langen II - Damen 16:21 wA-Jugend - Hagener SV 10:5
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21.09.11 Handballergebnis der Damen vom Wochenende mit Bericht:
Loxstedt II - Damen 15:7
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12.10.11 Handballergebnisse vom Wochenende:
Schiffdorf - Damen 20:14 wA-Jugend - Schiffdorf/Wehdel 17:27
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19.12.11 War es ein Trainingsrückstand, die zu reich bestückte Auswechselbank oder einfach nur etwas Pech beim Kampf gegen die am Ende doch besseren Spielerinnen des Hagener SV, dass Germanias Handball-Damen diesmal leer ausgingen? Weitere Ursachenforschung hier ...
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Link zum Kreisverband:
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KSG-Handball Bremerh./Cuxhaven
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