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Herbert-Gluth-Fußballturnier 2008, 4. Tag - Spiel um Platz 3
TSV Germania Cadenberge - TSV Geversdorf 0:1 (0:1). Freitag, 25.07.2008, 18:30 Uhr, Sophienpark-Sportplatz Cadenberge. Schiedsrichter: Jan-Niklas Platz (TSV Otterndorf), SRA1 Jonas Mirbach (SF Sahlenburg), SRA2 Werner Wuerger (TSV Otterndorf).
Die erste Chance hatten das Veranstalterteam in der 6. Minute, als Rene Steffen aus elf Metern Entfernung links vorbeischoss. Der direkte Gegenzug führte dann zu einem Tor, bei dem ein Cadenberger Abwehrspieler patzte. Die Entscheidung fiel somit in einem eher mäßigem Spiel um Platz 3, bei dem fast alle Akteure unter ihren Möglichkeiten blieben, bereits in der 7. Minute.
In der 12. Minute dribbelt sich Kevin Meyer über die linke Seite durch und passt auf Rene Steffen, dessen Flachschuss diesmal rechts vorbeigeht. Germania drückt weiter auf das gegenüberliegende Tor. Felix Riedel kann sich bis zur Grundlinie an der rechten Torraumecke durchsetzen, doch sein schwacher Rückpass auf einen frei stehenden Mitspieler an der Fünfmeterlinie kommt nicht an.
Danach versucht es Geoffrey Venohr mit einem drucklosen Flachschuss aus 11 Metern, den der gegnerische Torwart mühelos aufheben kann. Die Germanen kommen zunehmend besser ins Spiel und halten den Ball relativ konzentriert in den eigenen Reihen, so dass kein Klassenunterschied zu erkennen ist.
In der 23. Minute geht Felix Riedel durch, aber auch sein Flachschuss aus 12 Metern ist zu schwach. In der Folge kommt es bei den Hausherren zu “unerklärlichen” Abspielfehlern (Elbrandt, Schmarje, Bornhöft), die den Gegner unnötig wieder aufbauen. So muss Torwart Florian Heinßen in der 29. Minute durch eine großartige Parade eine der wenigen gegnerischen Chancen zur Resultatsverbesserung verhindern.
Im Sturm der Gastgeber ist Tobias Steffens wieder mit dabei, doch auch von ihm geht nur wenig Wirkung aus. Zugespielten Bällen startet er oft nicht schnell genug entgegen. Beim Kontakt mit dem Gegner, auch bei Kopfballduellen, bleibt er meist zweiter Sieger, weil es ihm an Entschlossenheit mangelt, den Ball wirklich zu erreichen und das halbherzige Geschiebe vom Schiedsrichter oft zu seinen Ungunsten ausgelegt wird. Seine Tacklings werden vielfach als Fouls abgepfiffen, so dass er sich fortan zurückhalten muss, um nicht des Feldes verwiesen zu werden.
Eine starke Szene hat der neue Cadenberger Mannschaftsführer allerdings in der 31. Minute, als er sich gekonnt über die rechte Außenbahn durchsetzt. Seinen gezielten Pass nach innen schießt Geoffrey Venohr dann aus fünf Metern über die Latte durch zu starke Rücklage.
Ab der 35. Minute versucht es Cadenberges Trainer Jens Riedel daraufhin mit einem anderen Angreifer. Dennis Sander darf sich nun erproben. Seine erste Aktion unmittelbar nach der Einwechslung ist aber ebenso wenig von Erfolg gekrönt. Der Flugkopfball aus fünf Metern Entfernung geht halbhoch links am Pfosten vorbei.
In der 44. Minute hat Rene Steffen noch eine 100prozentige Torgelegenheit auf seinen nagelneuen Schuhen, doch auch er vergibt. Die Gäste kommen erst in der 45. Minute zu ihrer dritten großen Torgelegenheit. So endet die erste Hälfte mit mehr und besseren Torchancen für die Hausherren, die sie aber nicht zu nutzen wissen.
Nach dem Wechsel dasselbe Bild. Zwei Minuten nach dem Wiederanpfiff vergibt zunächst Rene Steffen, und in der 50. Minute ein Stürmerkollege eine weitere 100prozentige Möglichkeit. Da die Tore ausbleiben, verliert die Partie immer mehr an Niveau, es kommt zu unnötigen Fouls und Rangeleien, bei denen zwei Akteure haarscharf an einem Feldverweis vorbeischrammen und nur gelb sehen.
Erneute Abwehrschwächen der Cadenberger bringen Mitte der 2. Hälfte die Gäste wieder besser ins Spiel, doch deren Angriffe verpuffen bald. Bei Germanias Schlussoffensive wird Rene Steffens Schuss in der 72. Minute vom Torwart gehalten. Zwei Minuten später hat Patrick Maass kein Glück mit einem wuchtigen Kopfball vom Strafraum aus. Ebenso ergeht es Torben Kwiatkowski bei seinem Kopfstoß.
Auf der Gegenseite muss Cadenberges Torwart Patrick Hackmann einen Schuss von links parieren. Schwächen im Spielaufbau des Bezirksligisten lassen ihn jedoch kaum noch zu zwingenden Gelegenheiten kommen. 10 Minute vor dem Ende haben die Germanen dann ihr Pulver verschossen, so dass es bei der knappen Niederlage bleibt. Chancen für ein Dutzend Tore hatten sie, doch niemanden, der sie nutzen konnte. Irgendwann muss der Knoten bei den Hausherren doch mal platzen ...
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Im Rahmenprogramm des Herbert-Gluth-Turniers gewann Anke Funk aus Hemmoor am Glücksrad und darf sich auf eine Fahrt in Alexander Skoras Stretchlimousine im Wert von 100 € freuen.
Bei der Tombola zog Reinhard Reimer aus Cadenberge das große Los, einen kostenlosen Urlaub auf der Insel Rügen, den Klaus Schlichtmann von der Versicherungsagentur “Concordia” sponsert.
Weitere Gewinner der Tombola konnten ihre Preise am Montag, dem 28.07.2008, um 19:00 Uhr auf dem Sophienparksportplatz am Alten Postweg in Cadenberge abholen. Folgende Losnummern gewannen:
023, 060, 063, 067, 069, 101, 102, 104, 105, 125, 137, 139, 152, 163, 164, 171, 178, 182, 196, 197, 358, 375, 383, 398, 399, 564, 707, 715, 727, 735, 740, 742, 744, 750, 788, 803, 812, 849, 864, 882, 897, 908, 917, 939, 955, 973.
Die Inhaber von noch nicht abgeholten Losen können sich mit Thomas Kuhn, Tel. 04777/909003, in Verbindung setzen.
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Herbert-Gluth-Fußballturnier 2008, 3. Tag
Letztes Vorrundenspiel um den Einzug ins “kleine Finale” am Mittwoch, 23.07.2008, 18:30 Uhr in Gruppe A: TSV Otterndorf - TSV Germania Cadenberge 2:3 (1:1). Schiedsrichter: Manfred Schriefer, SRA1 Werner Wuerger, SRA2 Jan-Niklas Platz, alle TSV Otterndorf.
Die wichtigste Meldung zuerst: In Cadenberge schien wieder die Sonne! Woanders sicher auch, aber nach den regnerischen letzten Tagen waren die wärmenden Sonnenstrahlen eine echte Wohltat für Gemüt und Körper von Zuschauern und Akteuren. Also optimale äußere Voraussetzungen.
Mit dem TSV Otterndorf und dem TSV Germania Cadenberge trafen die beiden Verlierer der ersten Begegnungen aufeinander. Otterndorf musste gewinnen, um am Spiel um Platz 3 teilzunehmen, den Einheimischen genügte ein Unentschieden.
Schussversuch
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Dieser Schuss von Germanias Rene Steffen (re.) ging seinem 0:1 unmittelbar voraus. Er erzielte die Cadenberger Führung von der linken Seite aus mit einem durchaus haltbaren Ball, bei dem sich Otterndorfs Keeper aber stark verschätzte. Klick aufs Bild vergrößert.
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Den besseren Start erwischten die Germanen, die mit einem komplett neuen Sturm antraten, weil noch fünf Leistungsträger fehlten. Bei Otterndorf schien auch noch nicht die Bestbesetzung aufzulaufen, zumindest ließen die gerade mal elf auf dem Spielbericht angeführten Akteure darauf schließen.
Es waren kaum 5 Minuten gespielt, als Cadenberges Neuzugang Rene Steffen für erste Gefahr vor dem Otterndorfer Tor sorgte. Auch sein Sturmpartner Geoffrey Venohr spielte äußerst beweglich im Angriff, so dass der Lohn für die Cadenberger Startoffensive nicht auf sich warten ließ.
An der linken Strafraumecke schnappte sich Rene Steffen das Leder und zog von dort einfach mal ab Richtung Tor. Bei seinem flachen Schuss traf er den Ball zwar nicht voll, gab ihm aber wohl den nötigen Schnitt mit, wobei sich Otterndorfs Torwart verkalkulierte, der ankommenden Kugel höflich Platz machte, um sie am Tor vorbeistreichen zu lassen. Doch der Ball überlegte es sich anders, sprang an den rechten Innenpfosten und von dort zum 0:1 ins Gehäuse. Ärgerlich für die Gäste - guter Auftakt für Cadenberge.
Für die Blaugelben war dies das Signal zu verstärkten Angriffen, wobei ihnen die Germanen durch überhastetes Abspiel und zu viele ungezielte Steilpässe in die Spitze (“kick and rush”) entgegenkamen. Otterndorf stand jetzt gut hinten drin, und vom Sturm der Germania war erst mal nichts mehr zu sehen.
Vielmehr stand nun ihre Abwehr im Mittelpunkt, denn der umtriebige Otterndorfer Spielertrainer, Carsten Oschwald (40), wirbelte wie ein junger Spund die heimische Hintermannschaft durcheinander. Otterndorfs erste große Torgelegenheit ließ Rene Sabzog in der 12. Minute aus, als er den Ball aus spitzen Winkel von rechts volley abnahm, aber links vorbeischoss.
2:2 Ausgleich
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Cadenberges Patrick Maass (re.) trifft in der 56. Minute zum 2:2 aus kurzer Distanz. Klick aufs Bild vergrößert.
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Besser machte es dann der “Chef” fünf Minuten später selber. Carsten Oschwald spielte sich über die linke Seite in den Cadenberger Strafraum und hob den Ball über den herausstürzenden Keeper beinahe ins Netz. Cadenberges stellvertretender Kapitän, Sascha Tollkühn, sorgte dann bei seinem Rettungsversuch mit einem Schuss unter die Latte, der nach hinten losging, für klare Verhältnisse - 1:1.
Diese beiden ersten Tore prägte das gemeinsame Strickmuster “Pleiten, Pech und Pannen” - ziemlich unglücklich für die jeweilige Abwehrreihe. Nach 20 Minuten vergab dann Otterndorfs Sebastian Reuter eine ausgezeichnete Tormöglichkeit, als er dem Cadenberger Keeper, Patrick Hackmann, den Ball in die Arme schoss. Zuvor hatte der Otterndorfer Stürmer zwei Germanenverteidiger aussteigen lassen, doch für den Abschluss fehlte ihm die Kraft.
Die Otterndorfer hatten in dieser Phase mehr vom Spiel, denn der Ball lief bei ihnen sicherer durch die Reihen, und sie gewann jetzt auch die meisten Zweikämpfe. Erst in der 30. Minute konnten die Germanen wieder einen aussichtsreichen Angriff starten. Kevin Meyer spielte sich geschickt über die linke Seite durch, fand jedoch im Otterndorfer Torwart seinen Meister.
In der 33. Minute machte ein weiterer Neuzugang, Matti Allers, mit einem Weitschuss von der rechten Seite auf sich aufmerksam, der aber links am Tor vorbei ging. Nun waren die Hausherren wieder da. In der 39. Minute bremste Otterndorfs Stefan Gödecke den Cadenberger Wirbelwind Rene Steffen im letzten Moment (regelgerecht). Derselbe Gästespieler hatte anschließend mit Geoffrey Venohr seine liebe Not, den er diesmal jedoch auf eher fragliche Weise am Elfmeterpunkt vom Ball trennte (s. Fotocollage unten Bild 1-5).
Drei Minuten vor dem Wechsel ergab sich für Otterndorf noch eine Möglichkeit durch Carsten Oschwald , der das Tor nur knapp von der rechten Strafraumgrenze aus verfehlte. So verlief die erste Halbzeit relativ ausgeglichen - verteiltes Spiel.
Die Cadenberger zeigten dann nach der Pause mehr Kampf und Einsatz, und auf ihr bevorzugtes Tor lief es nun wesentlich besser. Doch in der 54. Minute gingen die Otterndorfer überraschend in Führung. Sie nutzten einen dicken Abwehrschnitzer zum 2:1 durch Sebastian Reuter.
2:3 Siegtor
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Germanias Rene Steffen (verdeckt hinter Pfosten und Tw) erzielte nicht nur die Führung, sondern auch das Siegtor. Hier hat er von der linken Seite aus den Ball am Torhüter vorbei bugsiert. Klick aufs Bild vergrößert.
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Schon kurz nach dem Anstoß erzielte Patrick Maass aus rund 8 Metern den verdienten 2:2-Ausgleich, nachdem sich Kevin Meyer über links durchgesetzt und gut aufgelegt hatte. 5 Minuten später hätte Patrick dann die Führung erzielen können, doch sein Schrägschuss aus ähnlicher Position stellte für den Otterndorfer Torsteher kein Problem dar.
Die Germanen setzen zum Spielende hin eindeutig die Akzente. In der 74. Minute tankt sich der Cadenberger Mittelstürmer erneut durch die gegnerische Abwehr und hatte nur noch den Torwart vor sich. Am Boden liegend, konnte dieser jedoch den Ball mit der Hand abwehren, brachte dabei aber auch den Angreifer zu Fall. Der Schiedsrichter ließ weiterlaufen.
Das Spiel nimmt zum Schluss hin noch einmal Fahrt auf. Geoffrey Venohr, der mit einer starken kämpferischen Leistung und einigen gelungenen Einzelaktionen beeindruckte, dringt zunächst aus dem rechten Mittelfeld in Strafraumnähe vor. Sein Pass erreicht linker Hand Rene Steffen, der den Otterndorfer Torwart in der 81. Minute mit einem Flachschuss zum 2:3 für Cadenberge überwindet.
Fünf Minuten vor dem Abpfiff hatte Rene Steffen sogar noch das 4:2 auf dem Fuß, traf aber nur den rechten Pfosten. Die Otterndorfer machen kurz vor Schluss noch mal ein wenig Druck, spielen aber nicht zwingend genug, um die nun stabilere Cadenberger Hintermannschaft zu überwinden.
Bei den Gastgebern konnten vor allem die Neuzugänge gefallen. Zeitweise vermisste man jedoch einige Stammspieler, die demnächst wohl wieder zum Einsatz kommen werden. Dann dürfte sich die mannschaftliche Bindung und Abstimmung weiter verbessern. |
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Video-Clip: 2 Ecken aus der 1. Halbzeit, beide auf den kurzen Pfosten, der nicht besetzt ist. Danach ein Freistoß von Venohr. Laufzeit: 52 Sek. Dateigröße: 8 MB, Downloadzeit: 1-3 Min bei DSL, 4-6 Min bei Modem. Klick aufs Bild startet Download ...
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Video-Clip: 3 Ecken aus der 2. Halbzeit, die für Verwirrung sorgen. Danach ein Cadenberger Angriff, der abgefangen wird. Laufzeit: 57 Sek. Dateigröße: 10.1 MB, Downloadzeit: 2-4 Min bei DSL, 5-8 Min bei Modem. Klick aufs Bild startet Download ...
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Fotogalerie zum Spiel Otterndorf - Cadenberge und Spiel um Platz 3 Klick auf die kleinen Vorschaubilder vergrößert
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Notizen am Rande
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Vom 18. bis 25.07.2008 veranstaltete die Fußballabteilung ihr 21. Herbert-Gluth-Turnier für 1. Herren-Mannschaften an vier Turniertagen. Ergebnisse: Freitag, 18.7.08: TSV G. - FC I/N 4:0 TSV Germania Cadenberge - B/O 1:2 Sonntag, 20.7.08: TSV L.-FC I/N 5:1 B/O - TSV Otterndorf 3:0. Mittwoch, 23.7.08: TSV G.-TSV L. 1:1 TSV Otterndorf - TSV G. Cadenb. 2:3 Durch den Sieg gegen Otterndorf am Mittwoch zog der TSV Germania Cadenberge in das Spiel um Platz 3 ein, das am Freitag, 25.07.08, stattfand, jedoch knapp verloren wurde, s.links. Mehr Ergebnisse im Turnierplan ...
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