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14.7.06 Das Herbert Gluth-Gedächtnis-Turnier für erste Herrenmannschaften begann in diesem Jahr mit zwei sehenswerten Partien. Um 18:30 Uhr standen sich am Freitagabend der Vorjahressieger und jetzige Kreisligist, FC Basbeck-Osten, sowie der Veranstalter, TSV Germania Cadenberge, gegenüber, der als Bezirksligist Favorit für dieses Spiel war.
Die Gastgeber hatten zunächst ein paar gute Anfangsminuten, in denen sie zeigten, dass die spielerische Linie wieder Einzug gehalten hat, momentan aber noch nicht durchgängig an ihr festgehalten werden kann. Das mag an der weiter verjüngten Mannschaft liegen, in der heute sechs ehemalige A-Junioren eingesetzt wurden und an einer Reihe noch fehlender Stammspieler, so dass der Nachwuchs sich bewähren musste.
 Die ehemaligen Bezirksklasse-Spieler aus Basbeck-Osten kamen nun zusehends besser ins Spiel und hatten in der ersten Hälfte mehr Chancen. Eine der größten vergab Sebastian Domokos in der 30. Minute, als sein Kopfball nur den linken Außenpfosten traf (s. Foto rechts, Nr. 4).
Zuvor hatte Cadenberges Torwart Florian Heinßen in der 7. Minute mit einem mutigen Hechtsprung einem frei vor ihm stehenden gegnerischen Stürmer den Ball vom Fuß geholt. In der 8. Minute wurde Marten Schruteck im Basbecker Strafraum zu Fall gebracht, doch der Schiri ließ weiterspielen.
Marten ist einer der talentierten Nachwuchsspieler, der sich in diesem Spiel von seiner besten Seite zeigte durch unermüdlichen Einsatz, gutes Einzelspiel und große Schnelligkeit. Im Zusammenspiel mit Neuzugang Dejan Jankovski konnte er vielfach glänzen, muss jedoch unbedingt sein Abspiel verbessern, damit seine Nebenspieler mehr von ihm profitieren können.
Eine herausragende Partie auf Cadenberger Seite bot auch Dejan (Foto links), dessen Aktionen alle durchdacht sind und Hand und Fuß haben - ein unüberlegtes Abspiel hat bei ihm Seltenheitswert. Seine Dribblings und Torschüsse sind brandgefährlich. Sein Mannschaftskamerad Jimmy kam in der ersten Hälfte zum Zuge und zeigte neben vorbildlichem Einsatz ein gutes Spielverständnis.
Nach der Pause verlagerten sich die Gewichte weiter zugunsten von Germania. Der mit aufgerückte frühere A-Juniorenspieler Jan-Christoph Hinke konnte in der 73. Minute die 1:0-Führung erzielen auf Vorlage von Torben Kwiatkowski.
 Den Schlusspunkt zum 2:0 setzte dann sein Alterskamerad Marten Schruteck (Foto rechts) in der letzten Spielminute mit einem schönen Weitschuss neben den linken Pfosten und krönte damit seine viel versprechende Leistung.
Bei den Hausherren fehlten noch einige Routiniers wie Thomas Peycke, Jens Schumacher, Björn Hackländer, Philipp Stangneth, Geoffrey Venohr und Tobias Steffens, die beim Kampf um die Plätze gute Karten haben und die Mannschaft weiter verstärken sollten.

Im zweiten Spiel des Abends wurde munter drauflos gespielt und wesentlich mehr Tore erzielt als beim Eröffnungsspiel. Der MTV Lüdingworth überraschte den zunächst in der Abwehr etwas ungeordneten TSV Geversdorf mit blitzschnellen Angriffen.
 Schon nach ca. 10 Minuten war der Lüdingworther Wirbelwind Carlos Rodriguez (Foto rechts) aus kurzer Distanz zum 0:1 erfolgreich. Nach etwa 20 Minuten erhöhte Sascha Krause auf 0:2, und es sah kurzfristig nach einem Debakel für die Schützlinge von Trainer Ernst Hülsen aus.
Doch diese kämpften sich ins Spiel zurück und konnten sich Mitte der ersten Hälfte wieder befreien, so dass die Spielanteile nun ausgeglichen waren.
  Wie unverzichtbar Routinier Jens von Bargen ist, bewies er mit seinem Tor per Foulelfmeter in der 44. Minute zum wichtigen 1:2-Anschlusstreffer.
Er zirkelte den Ball unhaltbar für den anderen, ihm gegenüberstehenden Routinier, Lüdingworths Torwart Ole Francke (Foto rechts bei einer Parade), unhaltbar in die Maschen (Foto links). Auch wenn es auf dem Bild anders aussieht, der Ball landete haargenau im oberen rechten Torwinkel.
Nach dem Wechsel stellte Tim Radünz in der 50. Minute zunächst den alten Abstand mit seinem Tor zur 1:3-Führung für Lüdingworth wieder her, bevor die Geversdorfer erneut den Anschluss erzielten. Hannes Postel war es, der das 2:3 für die Blauen erzielte.
  Währen Geversdorf nun alles auf eine Karte setzte, um nicht zu verlieren, blieben die Gelben bei Kontern stets gefährlich.
Allerdings versäumten sie, die Entscheidung zu ihren Gunsten herbeizuführen, denn Carlos jagte den Ball bei einem Elfmeter hoch über die Latte in den Abendhimmel (Foto rechts).
Am Ende war es Holger Marx, der mit einem schönen Direktschuss den leistungsgerechten 3:3-Ausgleich für seine Mannschaft erzielte, bei dem es auch blieb.
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