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Fußball 1. Herren: Glücklicher Sieg nach mäßigen Leistungen
(12.) TuS Oldendorf - (14.) TSV Germania Cadenberge 1:2 (0:0) Sonntag, 06.09.2009, 15:00 Uhr, 5. Spieltag, Bezirksliga Lüneburg Staffel IV. 80 Zuschauer. BzL-Schiri: Manuel Goldschmidt, VfL Jesteburg (Kreis Harburg). Rudolf-Pöpke-Sportplatz, Schulstraße, 21726 Oldendorf (bei Stade).
Kommentar zum Spiel von Cadenberges Trainer, Jens Riedel:
"Das Spiel war heute von beiden Mannschaften grottenschlecht, das muss man einfach so sagen. Es war ‘Not gegen Elend’ und die weniger schlechte Mannschaft hat glücklich 2:1 gewonnen. Es war hier heute eigentlich eine Katastrophe - von beiden Seiten ein ganz schlechtes Spiel. Oldendorf war wirklich schlecht, normalerweise muss man die einfach ‘wegballern’, aber dazu waren wir heute spielerisch nicht in der Lage.
Dabei waren wir heute mit 16 Leuten personell gut aufgestellt, was selten vorkommt. Aber es war einfach trotzdem zu wenig. Der Schiri passte sich dem Niveau des Spiels auch an. Er war heute mit der schlechteste Mann auf dem Platz. Höhepunkte gab es nicht viel. In der 14. Minute gab es einen Elfmeter gegen uns, nachdem Borni einen Gegenspieler im Strafraum gefoult hatte. Mannschaftsführer Thorsten Hees, der ja auch der Oldendorfer Goalgetter ist, hat den Strafstoß geschossen, aber Hacki hat den Ball gehalten. Das kann er ja, hin und wieder mal einen Elfer halten.
Das Spiel plätscherte in der ersten Halbzeit so dahin - beide wollten und konnten nicht. So gab es überwiegend Mittelfeldgeplänkel, viele kleine Fouls und der Schiri hat seinen Teil noch beigegeben. Wenn der Linienrichter Ecke anzeigte, gab er Abstoß und umgekehrt. So kam auf Oldendorfer Seite ein bisschen Unmut auf, was dann auch mit gelben Karten quittiert worden ist.
Höhepunkt war in der 44. Minute die Hinausstellung des Oldendorfers Sascha von Bargen, nachdem er schon gelb gesehen hatte. Er hat angeblich nachgetreten, was aber überhaupt nichts war, das war total albern, da war von meiner Seite aus gar nichts. Er hat ein bisschen sehr kleinlich gepfiffen.
So waren wir in der 2. Halbzeit einen Mann in Überzahl, was man aber nicht gemerkt hat. Wir sind nicht über außen gekommen, haben die Positionen nicht gehalten. Das war eigentlich ganz, ganz schlecht, muss man sagen. Ich hab gedacht, das geht 0:0 aus, aber dann wurde es noch mal ein bisschen dramatisch.
In der 80. Minute hatten wir Einwurf in der gegnerischen Hälfte und Patti Schmarje wollte mit Sascha Tollkühn einen Doppelpass spielen - können wir natürlich nicht - und hatten hinten aufgemacht. Dann kommt ein langer Schlag nach vorne, ein Oldendorfer läuft auf Hacki zu und überlupft ihn zur 1:0-Führung. Das war eigentlich ‘paddelig’. Wenn wir einen Einwurf haben 20 Meter vor des Gegners Tor, fangen wir einen Konter ein und sind nicht in der Lage, die Situation vernünftig auszuspielen.
Ich hab dann drei Mann gewechselt. Matti Allers und Jan-Christoph Hinke. Karberg war schon in der 70. Minute gekommen. Als er eingewechselt wurde, kam wieder Leben rein. Er hatte auch gleich zwei gute Aktionen, schoss einmal knapp am Pfosten vorbei und in der 82. Minute hat er den Pfosten getroffen. Er hätte eigentlich schon den Ausgleich machen müssen.
Aber wie es dann so ist, müssen wieder zwei Einzelaktionen her von Tobi Steffens, um dem Spiel noch die Wende zu geben. In der 85. Minute hatten wir einen direkten Freistoß 20 Meter vor dem Oldendorfer Tor, den Tobi schön über die Mauer zum 1:1 gelupft hat. Und in der Nachspielzeit, es war die 92. Minute, hat er mit einer klasse Einzelaktion zwei Mann stehen lassen, aus 20 Metern den Torwart ausgeguckt und in die lange Ecke das 2:1 für uns geschossen. Es wurde auch gar nicht mehr angepfiffen, sondern war gleich Schluss. Vom Spielverlauf her war das schon ein bisschen glücklich.
Beide Mannschaften stehen nun unten mit drin - vielleicht spielt ja auch der Kopf mit, dass man nicht so befreit aufspielen kann, wenn man so unter Druck steht. Das war sicherlich ein Grund mit, aber ich hab eigentlich mehr erwartet. Man konnte auch 2. Halbzeit nicht erkennen, dass wir in Überzahl waren, wobei Oldendorf aber wirklich schlecht war, dass muss man einfach so sagen. Die muss man dann mit spielerischen Mitteln schlagen, obwohl die bei uns begrenzt sind, über die Außen kommen, auch die Laufwege stimmten nicht alle.
Na gut, die Jungs haben nicht aufgegeben. Sie haben weiter an sich geglaubt. Das ist immer das Positive an solchen Sachen und das einzige Positive, was wir aus diesem Spiel mitnehmen, dass wir die drei Punkte noch geholt haben. So müssen wir am nächsten Sonntag gegen Lamstedt auch etwas mitnehmen. In so einer Situation müssen wir sehen, dass wir erst mal Punkte holen, egal wie das Spiel läuft, zumal die anderen unten auch Punkte geholt haben. Uns fehlt halt vorne etwas. Wir wollen mal sehen, ob wir nächste Woche Felix Alicke einsetzen können und Johannes Fischer ist auch da.”
Einen ausführlichen Spielbericht gibt es wie gewohnt auf cadenberge-online ...
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Fußball 1. Herren: Dem hohen Favoriten lange standgehalten
(16.) TSV Germania Cadenberge - (2.) TSV Lamstedt 0:1 (0:0) Sonntag, 13.09.2009, 15:00 Uhr, 6. Spieltag, Bezirksliga Lüneburg Staffel IV. 80 Zuschauer. BzL-Schiri: Laurent Lazar, VfL Jesteburg. Sophienparksportplatz, Alter Postweg, 21781 Cadenberge.
Kommentar zum Spiel von Cadenberges Trainer, Jens Riedel:
"Das Ergebnis hört sich knapp an, war aber unterm Strich für Lamstedt hochverdient. Sie haben uns heute unsere Grenzen aufgezeigt, was das Spielerische betrifft, die Vorwärtsbewegung, von hinten rausspielen. Wir müssen unsere Punkte halt woanders holen. Wir sind auf gut Glück auf ein 0:0 ausgegangen. Das war heute wieder unsere Spielweise, hinten zumachen und auf Konter lauern. Aber dafür haben wir heute zu wenig Chancen herausgespielt. Wir können von Glück reden, dass wir nicht höher verloren haben. Gerade in der 2. Halbzeit war Lamstedt haushoch überlegen.
Hacki hat uns im Spiel gehalten. Wobei das Gegentor ein bisschen unglücklich war. Ein langer Flugball auf den linken Flügel, den Domenic Karberg klären wollte. Aber statt den Ball mit dem Kopf zur Ecke zu befördern, wollte er einen Scherenschlag machen, trifft den Ball dann nicht. Postel haut ihn dann an die Latte und den Abstauber verwandelt Lünstedt. Karberg hätte eigentlich mit dem Kopf zur Ecke klären müssen.
Aber letztendlich war das hochverdient. Das Positive ist, dass wir wieder genug Leute hatten, obwohl Borni gleich nach 5 Minuten ausgefallen ist mit einem dicken Knöchel und auch Hacki hat ein dickes Knie. Hoffen wir, dass das bis Freitag wieder geht. Gut ist auch, dass Felix Alicke wieder da ist. Er hat allerdings noch einen gewaltigen Trainingsrückstand nach 8 Wochen Verletzungspause.
Die oberen Mannschaften sind uns einfach noch überlegen. Das müssen wir akzeptieren und sehen, dass wir Freitag gegen Horneburg die Punkte holen. Das ist unheimlich wichtig. Wir müssen die Punkte holen gegen die Mannschaften, die mit uns auf Augenhöhe sind. Gegen Lamstedt wusste ich, was auf uns zukommt, weil sie unheimlich stark aus der Defensive herauskommen. Das machen sie wirklich gut. Sie sind alle ballsicher. Die Abwehrspieler schalten sich alle grundsätzlich mit ins Offensivspiel ein.
Das unterscheidet sich von unserer Spielweise. Bei unseren Abwehrspielern kommt der zweite Pass nicht an. Wir sind kaum in der Lage, mal vernünftig über zwei, drei Stationen zu spielen. Dann ist der Ball gleich wieder weg. Darin sind uns die Lamstedter überlegen. Das muss man neidlos anerkennen. Da gibt es nichts schönzureden, das war hochverdient. Abgebrühtheit, Cleverness, das fehlt uns so ein bisschen.
Wir hatten zum Schluss aber auch noch ein, zwei Chancen, z.B. Philipp auf Flanke von Matti. Wenn er den in die lange Ecke reinköpft ... Aber das wäre auch wieder schmeichelhaft gewesen. Das Spiel war heute identisch zu Drochtersen/Assel II. Wir waren heute zwar noch besser personell aufgestellt als gegen DA, aber vom Spielerischen her war es ungefähr das Gleiche: Der Gegner haushoch überlegen und hätte höher gewinnen können.
Das 0:1 ist insofern noch das Positive, was man mitnehmen kann: Andere Mannschaften kriegen 5, 6 Stück gegen Lamstedt, und dann knickt man total ein und ist erst mal deprimiert. Aber mit dem 0:1 können wir noch leben. Wir wollen nicht alles schlechtreden. Uns wurden heute die Grenzen aufgezeigt und die Jungs sind selber kritisch genug, um zu erkennen, das wir gegen andere Mannschaften etwas holen müssen.
Gegen Lamstedt hätte man höchstens mit Glück ein 0:0 halten können, aber das war's dann auch. Dafür haben wir auch zu wenig Torchancen selber gehabt. Richtige Hochkaräter hatten wir heute, glaube ich, auch gar nicht, dass wir selber mal irgendwie zum Abschluss gekommen sind. In der ersten Halbzeit hatte Lamstedt schon drei, vier ganz dicke Dinger, die Hacki dann gehalten hat. Wir waren zu unkonzentriert vorm Tor, haben überhin geschossen. Tobi hatte nach 10 Minuten noch eine Chance für uns mit einem Sechzehn-Meter-Schuss, der hier knapp am Dreieck vorbeiging.
Bei uns war heute Hacki gut, aber sonst hat keiner richtig herausgeragt. Das war eigentlich eine Durchschnittsleistung. Wenn man hinten drin steht und viel auf die Kiste kriegt, kann der Keeper natürlich gut aussehen. In Horneburg musst Du was holen. Da gibt es keine Schönrederei. Horneburg ist auf Augenhöhe mit uns. Da musst du was mitnehmen, am besten einen Dreier. Da wäre ein Punkt zu wenig. Grade gegen Mannschaften, die unten mit drin sind, müssen wir drei Punkte holen.”
Einen ausführlichen Spielbericht gibt es wie gewohnt auf cadenberge-online ...
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Notizen am Rande
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07.09.09 “Wo Licht ist, ist auch Schatten”, und so gab es angesichts des 1. Sieges der 1. Herren Fußballer nach ihrem Aufstieg gegen Oldendorf noch etliche “Baustellen” zu bemängeln, an denen weiter gearbeitet werden muss. Mehr dazu links ...
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14.09.09 Es hätte schlimmer kommen können, und so gesehen, war es gar nicht mal so schlecht. Die hauchdünne Heimniederlage gegen die Lamstedter Spitzenmannschaft lässt für das Kellerduell am Freitag, 18.09.09, um 19:00 Uhr in Horneburg hoffen. Wenn der Sturm dann ebenso gut spielt wie die Abwehr, könnte der anvisierte Dreier wahr werden. Mehr zum Spiel gegen Lamstedt hier ...
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07.12.09 Germanias 1. Herren absolvierte am Nikolaustag ihr letztes Punktspiel im Jahr 2009 und musste dabei den etwas reifer wirkenden Gästen aus Bokel mit 0:2 die Punkte überlassen. Spielerisch waren bei den Hausherren in der 1. Halbzeit eine Menge guter Ansätze zu erkennen, die aber durch zwei Unaufmerksamkeiten in der Abwehr zunichte gemacht wurden. Jetzt ist erst mal Winterpause, in der die Germanen sicher weiter hart daran arbeiten werden, den Klassenerhalt im Frühjahr zu schaffen. Der Abstand zu Platz 12 beträgt momentan lediglich zwei Punkte, so dass noch reelle Aussichten bestehen, die Bezirksligazugehörigkeit zu erhalten.
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