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Fußball 1. Herren: Vermeidbare Niederlage in Hagen kostet Tabellenführung
(1.) FC Hagen/Uthlede - (2.) TSV Germania Cadenberge 2:1 (2:0) Sonntag, 03.05.2009, 15:00 Uhr. Kreisliga Cuxhaven, 23. Spieltag. BzL-Schiri: Bastian Mertel, SV Wittstedt. Sportplatz Blumenstraße, 27628 Hagen im Bremischen.
04.05.09 Kommentar zum Spiel von Co-Trainer Thorsten Stobbe:
"Heute muss man in der 1. Halbzeit neidlos anerkennen, dass Hagen uns einfach den Schneid abgekauft hat. Sie waren schneller als wir - ob das nun an den schweren Beinen von Freitag noch lag oder nicht, wage ich zu bezweifeln. Sie haben nun mal ein sehr starkes Mittelfeld, was sie auch von der 1. Minute an gezeigt haben. Es war etwas mehr Biss und Wollen bei ihnen. Das haben wir gleich in der 11. und 12. Minute zu spüren bekommen, wo sie zu zwei Torschüssen gekommen sind, weil wir eine gewisse Unordnung vor der Abwehr, also im defensiven Mittelfeld hatten, die Hacki beide super gehalten hat. Aber da konnte man schon sehen, in welche Richtung das gehen sollte.
Dann haben wir in der 14. Minute einen schönen Spielzug gezeigt. René hat auf Kevin gepasst auf links außen. Der hat eine schöne Flanke reingeschlagen auf Tobi, der einen Kopfball knapp am rechten Pfosten vorbeigesetzt hat. Das hätte eigentlich auch ein Tor werden dürfen, können. In der 20. ist das 1:0 gefallen. Das war einfach ihre Spielweise: Freistoß ca. 10 Meter hinter der Mittellinie, den Stürmer angespielt, der hat nur abgelegt bzw. abklatschen lassen. Dann ist der 4er gut nachgegangen und hat den Ball trocken in die untere rechte Ecke geschossen. Ein schöner Flachschuss und keine Möglichkeit für Hacki ranzukommen.
Da hat man gesehen, das ist halt ihr Spiel, was Jens aber vorher auch schon angedeutet hat: Dieses Dreiecksspiel, das sie immer machen - nach vorne spielen, ablegen lassen, einer läuft nach und schießt. Irgendeiner von uns ist da nicht mitgegangen. Das war gut rausgespielt.
In der 25. Minute hatte Kwicki noch einen Kopfballchance. Aus dem Halbfeld kam ein langer Ball, aber er bekam nicht mehr genügend Druck hinter den Kopfball und hat dem Torwart in die Arme geköpft. In der 30. hatte Hagen einen Freistoß, der ans Lattenkreuz ging. Da haben wir Glück gehabt, der hätte auch reingehen können.
Dann in der 37. Minute das 2:0. Da sind sie über den rechten Flügel gekommen. Einer flankte einen langen Ball in die Mitte und Patti Schmarje rutscht aus. Er hatte heute ein bisschen Probleme mit seinem Schuhwerk und rutscht vorbei. Sein Gegenspieler, der 9er, hat den Ball aus 11, 12 Metern volley genommen und direkt unter die Latte gehauen. Ein schönes Tor! Da gab es keine Abwehrmöglichkeit.
In der 42. Minute hatten wir noch eine Chance durch Tobi. Er hat sich schön alleine durchgesetzt, den Ball aber nicht hundertprozentig getroffen. Sein Schuss ging in die lange Ecke, aber der Keeper kam gerade noch so eben dran und lenkte den Ball Zentimeter um den rechten Pfosten rum.
In der Halbzeit waren wir gezwungen zu wechseln. Gaggi hatte wieder Probleme mit seinem Oberschenkel ab der 43. Minute. Er hat sich dann noch zwei Minuten durchgebissen. Für ihn kam Boller Peycke rein. Da haben wir fast mit zweieinhalb Spitzen gespielt.
Jetzt wurden wir ein bisschen wacher. Jens hatte in der Pausenansprache gesagt, dass man auch nach einem 0:2 nicht aufstecken darf. Wenn wir hier ein Tor machen, bekommen sie auch noch mal ihre Probleme. Man kann fast sagen, mit dem Regen, der in der 2. Halbzeit anfing, wurden wir peu à peu stärker. Die Hagener hatten dann auch leichte Probleme in der Abwehr. Da war teilweise etwas Unordnung drin. Hagen hat sich dann zurückgezogen. Selbst der Trainer war da am Rufen: 'Rausrücken, ruhiger werden.' Sie haben die Bälle da relativ schnell verloren.
In der 55. gelang uns ein schöner Spielzug, den wir mit einem Drehschuss abgeschlossen haben, der einen Meter am rechten Pfosten vorbeiging. Zu der Zeit musste Patti Schmarje dann aber raus. Er hatte sich vertreten und etwas mit dem Knöchel. Dafür ist Matti Allers gekommen. In der 60. ist dann Patrick Mentz für René Steffen reingekommen. Da waren wir seit 10 Minuten am Drücker, aber ohne etwas richtig Zwingendes. Wir hatten zwar ein bisschen Übergewicht und sie haben die Bälle teilweise auch nur rausgeschlagen, aber wir konnten daraus keine zwingenden Torchancen erarbeiten. Durch das Nasse versprangen die Bälle auch relativ schnell.
In der 65. hatten wir beinahe einen direkt verwandelten Eckball, der an den langen Pfosten sprang und von dort wieder ins Feld. Den hat ein Hagener Abwehrspieler geklärt. In der 66. Minute haben wir von der anderen Seite eine Flanke in den Sechzehner geschlagen, die mit dem Kopf nach vorne rausgeköpft wurde. Kevin Meyer hat sich ein Herz gefasst und mit einem herzhaften Volleyschuss halbhoch rechts das 1:2 gemacht.
Danach haben wir alles versucht und waren auch leicht überlegen. Hagen blieb aber immer durch Konter gefährlich, weil wir die Abwehr auch ein bisschen aufgelöst hatten. Marco Elbrandt hat in der Zeit halt Manndecker gespielt. In der 70. hatten sie einen Schuss aus spitzem Winkel vom Sechzehner her, an den Hacki grad noch so rankam. Der prallte Richtung Mitte ab und den Nachschuss hat Hacki dann auch noch mal super abgewehrt.
Von der 70. bis zum Schluss lag noch immer was in der Luft, aber etwas richtig Zwingendes kam da nicht mehr bei heraus. Wir waren dran, konnten da aber kein Kapital draus schlagen. In der 79. Minute hatte Mentzi noch einen schönen Schuss auf den kurzen Pfosten, aber der ging dann halt auch nicht rein.
Sie haben sich alle mächtig bemüht, Mentz, Boller, alle haben gekämpft. Es war ein Spiel mit zwei Gesichtern. Erste Halbzeit sind wir fast nur hinterhergelaufen, hatten ein bisschen Unordnung im Spiel. Hagen hat uns da unsere Grenzen aufgezeigt, weil sie ein spielstarkes Mittelfeld haben und wir haben sie laufen lassen, wo wir dann nicht richtig rankamen.
In der 2. Halbzeit sieht man, was man mit Willen erreichen kann. Wenn wir von Anfang an so reingegangen wären, gehe ich mal davon aus, hätten wir das Spiel nicht verloren, und wenn es auch nur ein Unentschieden gewesen wäre. Das hätten wir dann mit Sicherheit nicht verloren, was gegen eine solche Truppe, die bei Kontern immer gefährlich ist, natürlich unwahrscheinlich schwer ist. Ganz auflösen kann man nicht, denn dann fängt man sich noch ein, zwei Dinger. Das muss ja auch nicht sein und sieht dann auch blöde aus. Aber wie gesagt, nach dem 2:1 waren wir dran, aber es fehlte heute dieses letzte Quäntchen.
Wir hätten uns natürlich über ... (?) gefreut, aber wir sind jetzt gestolpert. Mein Gott, wir stehen wieder auf und es sind noch einige Spiele da. Hagen muss am letzten Spieltag noch nach Schiffdorf hin. Da haben sie auch noch nicht gewonnen. Man sieht jetzt, wie wichtig der Sieg gegen Wehden war. Wenn sie gegen uns gewonnen hätten, wären sie jetzt an uns vorbeigezogen. Das war immens wichtig, dort zu gewinnen. So haben wir noch die vier Punkte Vorsprung (auf den Dritten). Wäre es umgekehrt gewesen, wären wir mit drei, vier Mannschaften oben gewesen. Es war also wichtiger, gegen Wehden zu gewinnen als gegen Hagen/Uthlede, um zumindest den zweiten Platz zu behalten."
Auf die Frage, ob das Spiel gegen Wehden nicht doch in den Knochen gesteckt habe:
"Ein, zwei Spieler haben gesagt: 'O.k., man merkt halt, dass die Beine nicht so locker waren, als wenn man nicht gespielt hätte.' Das ist klar, wenn man nur einen Tag Pause hat. Ich weiß nun auch nicht, vielleicht wird der eine oder andere auch noch los gewesen sein? Das kommt ja bei den jungen Leuten auch immer mit dazu. Das kann man ihnen ja auch nicht verwehren. Sicher würde man sich das wünschen, aber wenn man sich zu Hause hin- und die Beine hochlegt, ist man natürlich frischer.
Es ist schon so, dass das ... Das ist keine Ausrede und soll auch keine sein, aber es wird wohl bei einigen schon ein bisschen ..., weil wir nun konditionell auch nicht die Allerstärksten sind durch die mangelnde Trainingsbeteiligung. Die letzten zwei Wochen waren ja wieder gut, aber davor war das eben so und das steckt man nicht in ein, zwei Wochen weg. Wenn man dann zwei Spiele innerhalb von drei Tagen hat, fehlt natürlich die Kraft. Die Profis beschweren sich, wenn sie jeden Tag trainieren und spielen innerhalb von drei Tagen, und wir spielen nach zwei Tagen. Es ist halt nicht so ganz einfach.
Aber verloren haben wir es trotzdem nicht wegen der Kraft, sondern weil wir in der 1. Halbzeit nicht von Anfang an hellwach waren. Davon hat man nichts gesehen. Wir hätten es uns gewünscht, wenn es anders herum gewesen wäre, dass sie gesehen hätten: Hallo, hier kommt der neue Tabellenführer und wir geben den Ton an. Aber das war leider nicht so.
Wir sind jetzt in der Lauerstellung und die Jäger und sie wissen ganz genau, dass sie sich keine Blöße geben dürfen. Das kann manchmal auch blockieren. Das müssen wir mal abwarten, was die nächsten Wochen bringen. Ich gehe mal stark davon aus, dass Hagen/Uthlede den einen oder anderen Punkt auch noch abgibt.
Da müssen wir dann halt da sein. Wir sind jetzt gestolpert, stehen aber wieder auf und müssen unsere Punkte jetzt einfahren und ein bisschen drauf hoffen, dass Hagen auch mal unnötige Punkte abgibt, wo keiner mit gerechnet hat. Wir müssen aber auf uns gucken, unsere Punkte holen und dann werden wir sehen, was da passiert."
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Fußball 1. Herren: Glanzloser Sieg brachte Relegationsplatz greifbar nahe
(2.) TSV Germania Cadenberge - (13.) SG Frelsdorf/Appeln/Wollingst 2:0 (1:0) Sonntag, 10.05.2009, 15:00 Uhr. Kreisliga Cuxhaven, 24. Spieltag. 120 Zuschauer. KL-Schiri: Tobias Ostrowski, TuRa Hechthausen. Sophienparksportplatz, Alter Postweg, Cadenberge.
11.05.09 Kommentar zum Spiel von Trainer Jens Riedel:
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Kopfballtor für Cadenberge
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Dennis Sander (Mitte) drückt den Ball in der 81. Minute aus rund 5 Metern mit dem Kopf in die rechte Ecke des Frelsdorfer Tors zum 2:0. Klick aufs Bild vergrößert.
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"Das Spiel war heute grottenschlecht. Das muss man einfach so sagen. Wenn ein Außenstehender heute am Platz gewesen wäre, hätte er nicht gedacht, dass hier ein Tabellenzweiter gegen den Tabellenvorletzten spielt, sondern eher der Tabellenvorletzte gegen den Tabellenletzten. Zumindest die erste Halbzeit war das heute unterirdisch, was wir hier abgeliefert haben. Das muss man einfach so zugeben, ohne etwas schlechtreden zu wollen.
Da war keine Laufbereitschaft drin, gar nichts. Es sind auch keine Ausreden, wenn uns heute fünf, sechs Mann gefehlt haben. Gegen einen solchen Gegner, der nur hinten drin steht, fehlen uns einfach die spielerischen Mittel. Die waren heute einfach nicht gegeben. Die haben wir auch nicht. Trotzdem habe ich heute mehr erwartet. Das muss ich ganz ehrlich zugeben.
Ich bin eigentlich auch ein bisschen enttäuscht. Das ist einfach zu wenig, gegen einen solchen Gegner zu Hause nur 2:0 zu gewinnen. Und wir hatten auch noch Glück bei ihrem Innenpfostenschuss. Das hätte auch das 1:1 sein können und dann wundern sich alle, was hier heute los ist.
Kevin Meyer und Sascha Tollkühn waren ja beide angeschlagen und sind zunächst draußen geblieben. Letzter Stand war halt, dass sie nicht spielen können. Dann haben sie sich warmgemacht und es hieß auf einmal, sie können. Aber da stand die Aufstellung schon fest und so habe ich die anderen spielen lassen.
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Verbissene Zweikämpfe
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Thomas Peycke (re.) versucht, sich gegen seinen Frelsdorfer Bewacher, Johannes von Glahn (li.), durchzusetzen. Der Cadenberger Stürmer musste viel einstecken, so dass die Nerven teilweise blanklagen. Klick aufs Bild vergrößert.
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Sascha hatte nach seinem Einsatz in der 2. Halbzeit noch eine gute Chance und Kevin einen schönen Schuss von links. Matti Allers hat heute allerdings ganz gut gespielt und seine Aufgabe erfüllt. Das war o.k. Boller sorgt immer für eine gewisse Unruhe. Hat etwas unglücklich gespielt, Tobi auch. Er hatte mehr mit sich selber zu kämpfen mit seiner vielen Rederei. Aber gut, er hat das 2:0 perfekt vorbereitet. Da ist er eben da. Das weiß er auch, um so ein Ding zu machen.
Aber an sich war das heute vorne von allen dreien ein bisschen zu wenig. Da hatte ich mehr erwartet, auch von Patrick Mentz. Er spielte auch ein bisschen unglücklich, hatte keine richtigen Abschlüsse ... Das kann Tobi ja auch, aber an sich hatte er heute zu viel mit sich selber zu kämpfen gehabt, über Schirientscheidungen gemeckert - das war nicht so, wie wir uns das vorstellen.
Na gut, gegen so einen Gegner ist es immer schwer. Das haben wir vorher auch gewusst, wie gegen Nordholz auch. Sie sind ja nur darauf aus, Tore zu verhindern. Vorne machen sie fast gar nichts. Und da fehlen uns die spielerischen Mittel, so einen Gegner auseinanderzunehmen. Schön über außen spielen, schöne Flanken reinbringen. Da fehlen uns vielleicht ein, zwei kluge Köpfe im Mittelfeld, die so ein Spiel mal lesen und vernünftig die Bälle verteilen.
Zu null ist o.k. In dieser Phase müssen wir eigentlich auch nur noch auf die Ergebnisse schauen. Da ist wichtig, dass wir drei Punkte haben und zumindest erstmal den zweiten Platz sichern. Gut, jetzt hat Eintracht unentschieden gespielt und wir sind eigentlich schon fast durch, zumindest mit dem zweiten Platz. Jetzt müssen wir noch hoffen, dass Hagen in den beiden nächsten Spielen noch einen Patzer dabei hat. Gegen Stotel (8.) müssen sie noch spielen und im letzten Spiel nach Schiffdorf (7.).
Wir müssen uns jetzt erstmal auf den zweiten Platz konzentrieren, damit da nichts mehr anbrennt. Und dann haben wir vielleicht am 7. Juni unser Relegationsspiel, glaube ich. Es wär mir aber lieber, wir müssten da nicht mehr hin. Hoffen wir das Beste."
Einen ausführlichen Spielbericht mit weiteren Bildern und Video-Clips gibt es auf cadenberge-online ... |
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Fußball 1. Herren: Meisterschaft zum Greifen nahe
(1.) TSV Germania Cadenberge - (9.) TSV Bederkesa 1:0 (1:0) Sonntag, 17.05.2009, 15:00 Uhr. Kreisliga Cuxhaven, 25. Spieltag. 100 Zuschauer. KL-Schiri: Andreas Böker, Grodener SV. Sophienparksportplatz, Alter Postweg, Cadenberge.
18.05.09 Kommentar zum Spiel von Trainer Jens Riedel:
"Wir haben heute unsere Hausaufgaben gemacht. Wir müssen jetzt die letzten beiden Spiele gewinnen. Die erste Aufgabe haben wir gelöst. Ich habe der Mannschaft vorher gesagt, dass es ein ganz schweres Spiel werden würde, weil Bederkesa nichts zu verlieren hatte, so dass sie befreit aufspielen konnten. Das Spiel war heute sicherlich nicht berauschend. Wir haben ein frühes Tor gemacht, das uns ein bisschen Sicherheit gegeben hat. Dann plätscherte das Spiel viel dahin. Die erste Halbzeit war ziemlich zerfahren, viele Einwürfe, Freistöße, Nickligkeiten und Unterbrechungen.
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Kopfballstärke
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Erfolgreiche Kopfballduelle sorgen für Lufthoheit - ein wichtiger Bereich, in dem viele Mannschaften Schwächen haben. Bei Germania klappt das recht gut, sowohl in der Abwehr wie hier bei Patrick Schmarje (2.v.li.) als auch beim Schützen des Siegtores, Torben Kwiatkowski (re. daneben), der angesichts der Vehemenz des Zweikampfes unwillkürlich zusammenzuckt. Klick aufs Bild vergrößert.
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In der 2. Halbzeit fehlte uns halt das 2. Tor, was wir hätten machen müssen. Da haben wir wirklich ein paar gute Chancen gehabt, z.B. Tobi, der in der einen oder anderen Situation vielleicht doch zu eigensinnig war. Bei seiner zweiten Möglichkeit, wo er den Torwart anschoss, hätte er quer zu Sascha Tollkühn spielen können, der im Fünfer total frei war. Dann hätte es besser ausgesehen.
Aber im Großen und Ganzen können wir zwei Spieltage vor Schluss der Saison nicht mehr besondere spielerische Qualitäten erwarten. Da geht es nur noch ums Ergebnis, dass man so ein Spiel gewinnt und drei Punkte holt. Und dann müssen wir darauf hoffen, dass es für nächste Woche reicht. Von der Einstellung her kann man heute nicht sagen. Unsere Kurzpassspiel im Mittelfeld könnte besser sein, da haben wir zu viele ungenaue Zuspiele.
Aber das ist halt die ganze Saison so. Wir kommen über den Kampf ins Spiel. Da hat eigentlich nur das zweite Tor gefehlt, dann wäre es frühzeitiger entschieden gewesen. Grade beim 1:0 muss man damit rechnen, dass Bederkesa irgendwie ein Tor macht. Da haben wir bei dem Abseitstor Glück gehabt. Aber an Chancen haben sie sonst nichts Großartiges gehabt. Ansonsten haben wir das heute aber ganz kontrolliert gespielt. Das war o.k., auch die Abwehr, die wieder zu null gespielt hat.
Das war auch in der Hinrunde unsere Stärke und jetzt kommen wir langsam wieder dahin. Von den letzten 5 Spielen haben vier zu null gespielt: Nordholz, Wehden, Frelsdorf und Bederkesa. Da müssen wir hinkommen: Hinten zu null und vorne machen wir immer eine Bude. Und wenn's ein 1:0 ist - Hauptsache, es stehen nachher drei Punkte auf unserem Konto.
Man hatte bei Bederkesa ja gemunkelt, dass sie wegen ihres Kreispokalfinales am Mittwoch hier den einen oder anderen schonen könnten. Aber nur Dejan Jankovski ist zunächst draußen geblieben, der sonst wohl von Anfang an gespielt hätte. So haben sie gut mitgespielt und man konnte nicht sagen, dass sie sich jetzt für Mittwoch schonen würden. Die haben heute Vollgas gegeben. Da kann man nichts gegen sagen. So muss es ja auch sein. Wir wollen ja keine Schieberei haben, so dass es heißt: 'Mensch, Bederkesa verliert 7:0 in Cadenberge. Was ist da denn los?' Das soll mit normalen Dingen und fair zugehen.
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”Musik im Spiel”
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Cadenberge hat eine ganze Reihe torgefährlicher Stürmer, u.a. Thomas Peycke (li.) und Dennis Sander (2.v.re.), die eine Begegnung ganz allein entscheiden können. War in den letzten Partien die Torausbeute auch nur gering, so wollen die Germanen in Wehdel wieder aus allen Rohren feuern, um mit einem satten Sieg ihr Meisterstück zu machen. Klick vergrößert.
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Von Bederkesa ist bekannt, dass sie die viertstärkste Auswärtsmannschaft sind. Sie haben auswärts 21 Punkte geholt, mehr als zu Hause. Grade auswärts sind sie nicht 'ohne'. Spielerisch haben sie gutes Potential in ihrer Mannschaft, gute Leute, das ist so. Vielleicht fehlte ihnen etwas die letzte Durchschlagskraft, der entscheidende Pass, der heute nicht kam. Aber ansonsten ist das eine spielerisch gute Truppe. Die können jeden ein bisschen ärgern, wenn sie gut drauf sind.
Unser Ziel war zu Saisonbeginn ja nur eine Position zwischen Platz drei und sechs. Andere sagten auch: 'Um Gottes Willen, vielleicht geht's ja jetzt noch mal runter.' Aber wir haben soviel Potenzial und so ganz blind bin ich ja nun auch nicht, um das richtig einzuschätzen. Insofern ist das bisher eine super Leistung, keine Frage. Zum jetzigen Moment wissen wir noch gar nicht, wo wir jetzt stehen und was wir hier sagen (lacht). Da müssen wir mal abwarten, was Hagen gemacht hat. (Das Ergebnis war zum Zeitpunkt des Gesprächs noch nicht bekannt.)
Na gut, wenn nicht, haben wir noch ein Spiel nächste Woche und dann geben wir da auch unser Bestes, wollen auch da sehen, dass wir die drei Punkte holen. Mehr Einfluss darauf haben wir dann nicht mehr. Wenn es halt so sein sollte, müssen wir eben am 6. Juni bei der Relegation in Lamstedt Gas geben. Aber wir nehmen es andererseits auch gerne mit, wenn es nächste Woche mit der Meisterschaft klappt."
Einen Spielbericht mit weiteren Bildern gibt es auf cadenberge-online ...
Saisonausklang nach dem letzten Heimspiel
Der Sieg gegen Bederkesa kam gerade recht, um den traditionellen Saisonausklang in guter Stimmung und froher Erwartung kommender, vielleicht großer Ereignisse gebührend zu feiern. Die späte Meldung des Hagener Punktverlustes zu Hause gegen Stotel tat ein Übriges, so dass die Germanen sich schon mal “Mut antrinken” konnten für ihr letztes Punktspiel in Wehdel, wo sie als Tabellenführer antreten werden, um den Meistertitel zu holen. Aber keine Angst, es wird vorher sicher auch noch richtig trainiert.
Wie in jedem Jahr, so wählten die Zuschauer auch diesmal den “Spieler des Jahres”, und ihre Wahl fiel auf Patrick Hackmann, der sich als Torwart prächtig entwickelt hat und den Sieg in dem einen oder anderen Spiel rettete. Auf Platz 2 kam Dennis Sander, der sich ebenfalls hervorragend in die Mannschaft eingefügt hat und immer wichtiger als Torschütze aus dem Rückraum geworden ist. Platz 3 war Boller Peycke vorbehalten, der im vergangenen Jahr Erster wurde und momentan wirbelt wie ein Junger.
Für Freibier war gesorgt, es gab ein Fass und Kisten, die Fuge gestiftet hatte, und ein paar kleine Snacks. Bifis wie zur Herbstmeisterschaft gab es diesmal nicht, könnten aber beim Titelgewinn wieder drin sein. Oder mehr. Abwarten. Es wird auf jeden Fall einen äußerst spannenden letzten Spieltag geben, den sich kein Cadenberger Fußballfreund entgehen lassen sollte. Mitfahrgelegenheit im Bus besteht.
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Platzwart Hans-Dieter Fick (“Fuge”) brachte Brause, Bier und Schnaps per Schubkarre.
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Notizen am Rande
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Am Sonntag, dem 03.05.09, musste die 1. Herrenmannschaft auswärts eine Niederlagen einstecken, die nicht unbedingt nötig war, mehr dazu links.
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11.05.09 Die 1. Herren Herren festigte ihren 2. Tabellenplatz durch einen etwas mühevollen Sieg gegen den Vorletzten, SG Frelsdorf/Appeln/Wollingst. Wenn er auch wenig glanzvoll ausfiel, das Resultat zählt, und so ist der Relegationsplatz den Germanen jetzt kaum noch zu nehmen. Vielleicht wird ja sogar noch mehr daraus ... mehr dazu auf jeden Fall hier ...
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18.05.09 Für Germanias 1. Herren stand nach dem Sieg über den TSV Bederkesa (9.) die Tür zur Meisterschaft wieder offen. Dazu ein Kommentar von Trainer Jens Riedel ...
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18.05.09 Beim Saisonausklang der 1. Herren wurde auch der Spieler des Jahres 2008/09 gewählt ....
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