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Andreas Protze

1. Herren Fußball 2008/09
Punktspiele Seite 3 (Hinrunde)
Fußball 1. Herren: Attraktives Spitzenspiel endete remis

(4.) TSV Germania Cadenberge - (2.) TSV Wehden 2:2 (0:1)
Sonntag, 28.09.2008, 15:00 Uhr. 6. Spieltag der Kreisliga Cuxhaven.
KL-Schiri: Wübbo Zierow, TSG Nordholz.
Sophienparksportplatz, Alter Postweg, 21781 Cadenberge. 130 Zuschauer.

Torfolge:

0:1 (15.) Alexander Schröder, Wehden, Strafstoß
0:2 (53.) Timo Born, Wehden
1:2 (70.) Domenic Karberg, Cadenberge
2:2 (77.) Tobias Steffens, Cadenberge

Dazu ein Kommentar von Cadenberges Trainer, Jens Riedel:

“Ich denke, die Zuschauer haben heute ein gutes Kreisligaspiel gesehen, ein Spitzenspiel, wie es auch im Vorwege bezeichnet wurde. Letztendlich müssen wir mit dem Punkt leben. Wehden war der erwartet schwere Gegner. Die Moral stimmte in unserer Mannschaft, denn nach einem 0:2-Rückstand noch ein 2:2 zu holen, ist für heute o.k. und wir können damit zufrieden sein.

Vor dem Eintracht-Spiel hatte ich schon gesagt, dass wir aus diesen beiden Partien vier Punkte holen wollen. Das ist uns gelungen. Vielleicht wäre es umgekehrt ein bisschen besser gewesen, bei Eintracht einen Punkt zu holen und heute hier zu gewinnen, aber über 90 Minuten insgesamt gesehen bin ich zufrieden.

Was uns gefehlt hat, war, das 1:0 selber zu machen. Da hatten wir drei, vier gute Chancen vorher und haben dann nach dem Elfmeter in der 1. Halbzeit so ein bisschen den Faden verloren. Das konnte man auch daran sehen, dass wir zu weit weg von den Gegenspielern standen. Kwicki hat heute auch nicht seinen besten Tag gehabt. Der Achter (Alexander Schröder) von Wehden hat ziemlich viel gemacht. Das war auch ein guter Mann, muss man zweifelsohne sagen. Er hat auch schon viele Tore geschossen, das konnte man auch heute merken.

In der 2. Halbzeit haben wir dann Gas gegeben und sind dafür am Ende noch mit dem 2:2 belohnt worden. Gut, wenn wir noch ein bisschen Glück haben, vielleicht den Elfer beim Foul gegen Tobi noch bekommen, wer weiß, wie es dann ausgesehen hätte? Aber das wäre heute auch ein bisschen zu viel des Guten gewesen. So war es für beide Mannschaften ein gerechtes Unentschieden.

Wichtig ist, dass wir zu Hause nicht verlieren. Das haben wir nicht, auch wenn wir zwei Gegentore hinnehmen mussten. Na gut, die stehen auch nicht umsonst oben, haben den besten Sturm, was man merken konnte, dass sie vorne gut besetzt und torgefährlich waren. Auch im Mittelfeld waren sie mit dem Sechser, Siebener und Achter stark, trotz ihrer personellen Ausfälle. Sie haben schon eine gute Truppe zusammen und werden da oben auch mit bleiben.

In der Anfangsphase hätte Tobi ein Tor machen müssen nach etwa fünf Minuten, und wenn Kwicki bei der Ecke auf der Linie etwas energischer reingeht ... 2. Halbzeit lagen für ihn zwei ganz dicke Dinger drin. Da muss dann einer von rein. Na gut, es war “der verkehrte Mann an der verkehrten Stelle”. Er ist ja nicht der Torjäger. Aber auch ohne die muss man die Dinger mal rein machen. Wir können uns nicht immer auf unsere Stürmer verlassen. Da müssen die anderen auch mal in die Bresche springen.

Tobias war heute nicht so stark wie in den anderen Spielen, aber er ist auf einem guten Weg. Solche Spiele hat man immer mal. Wichtig ist, dass man kämpft, dass man als Mannschaftsführer mit einem guten Beispiel vorangeht und den Erfolg erzwingt. Das hat er mit dem 2:2 letztendlich auch erreicht.

“Doppelkopf” im Übereifer

Fußball-Kreisliga: Germania Cadenberge - TSV Wehden 2:2 am 28.09.08 - Kopfballchance für Cadenberge - Klick aufs Bild vergrößert.

Gemeinsam zum Kopfball steigen hier Cadenberges Dennis Sander (li.) und Domenic Karberg (Mitte) hoch in der 73. Min. beim Stand von 1:2. Der sprungstarke Sander kommt an den Ball und setzt ihn neben den rechten Pfosten. Auf Karbergs Kopf hätte er aber wohl besser gepasst. Klick aufs Bild vergrößert.


Heute hatten wir alle drei Stürmer zur Verfügung und dadurch eine Alternative. Rene hat nachher beide Tore vorbereitet, was schon gut war. Mentz hatte heute auch nicht seinen allerbesten Tag, da ging nicht viel. Dafür hat er bei Eintracht sehr stark gespielt, wo Rene nicht da war.

So ist es gut, drei Stürmer zu haben, so dass man noch einen einwechseln kann, der dann für “Theater” sorgt. Das hat Rene genutzt, zwei Vorlagen gegeben, eine mit dem Kopf für Karberg und auch die Vorlage für Tobi zum 2:2. Das war schon o.k.

Wir müssen auch mal mit solchen Spielen zurechtkommen. Wir dürfen jetzt nicht erwarten, jedes Spiel zu gewinnen. Wir sind in einer kompakten Spitzengruppe geblieben, haben gegen den Zweiten gespielt und nach einem Rückstand noch ausgeglichen - und das lässt doch hoffen für die Zukunft.

Wir haben jetzt auch alle Spiele gegen Spitzenmannschaften hinter uns, Eintracht (1.), Wehden (2.), Schiffdorf (3.), Lunestedt (7.), Stotel (8.), was natürlich nicht heißt, dass die anderen leichter sind. Aber vom Spielerischen her sind diese schon stärker. Wenn wir jetzt vernünftig zu Werke gehen, sollten wir auch in den nächsten Spielen ganz gut klarkommen.

Wichtig ist jetzt erst mal der Pokal, da wollen wir auch weiterkommen in Sahlenburg (Freitag, 03.10.08, 15:00 Uhr). Nächsten Sonntag müssen wir nach Wanna, die unten drin hängen, zu meinem “Ex-Club”. Da wollen wir mal sehen.

Wie gesagt, heute war das o.k. Damit kann ich leben. Ich hatte auch nicht den Eindruck, dass wir heute noch was erreichen. Als Kwicki die zwei Chancen verballert hat, habe ich gedacht, wir können heute noch drei Stunden spielen, ohne noch ein Tor zu machen. Aber am Ende sind wir doch noch belohnt worden. Ein Sieg wäre auch nicht unbedingt verdient gewesen. Denn nach dem 1:2 hatte Wehden noch eine Riesenchance zum 1:3, als der eingewechselte Vierzehner (Michael Pohl) auf Hacki zu lief. Das wäre es dann gewesen.

Beim 0:2 darf Hacki gar nicht rauskommen, denn Borni lief noch mit. Da muss er auf der Linie bleiben. Denn er läuft im spitzen Winkel zur Grundlinie hin. Da hab ich als Torwart nichts zu suchen. Vielleicht, wenn ich besser mitspiele, dass ich dann eher ran komm, aber das war so halb entschlossen. Aber da darf er nicht rauskommen.

Die Zuschauer haben heute sicher ein gutes Spiel gesehen und dürften zufrieden nach Hause gegangen sein. Ein Spiel, das bis zur letzten Minute spannend war.”

Ein ausführlicher Bericht vom Spiel gegen den TSV Wehden mit weiteren Fotos befindet sich auf cadenberge-online hier ...

Fußball-Kreisliga: Germania Cadenberge - TSV Wehden 2:2 am 28.09.08 - Kopfballduell zwischen Wehdens Schröder und Germanias ''Kwicki'' - Klick aufs Bild vergrößert.

Gut, dass “Der Lange” nicht getroffen hat! Dieser Versuch wurde ursprünglich dem Wehdener Elfmetertorschützen Alexander Schröder (3.v.li.) zugeschrieben, mit dem sich Germanias Thorben Kwiatkowski (3.v.re.) packende Kopfballduelle lieferte. Der Ball landete am linken Lattenkreuz. Wenn man genau hinsieht, erkennt man jedoch, dass er von der Stirn des Cadenbergers abprallt. Klick aufs Bild vergrößert.

Fußball-Kreisliga: Germania Cadenberge - TSV Wehden 2:2 am 28.09.08 - Cadenberges Thorben Kwiatkowski vergibt eine Riesentorchance - Klick aufs Bild vergrößert.

Schade, dass “Der Lange” nicht getroffen hat! In dieser Szene wirkt sich Thorben Kwiatkowskis (Mitte) “Abschlussschwäche” dagegen negativ aus. Sein “Schuss” aus 3 Metern ist so zaghaft, dass er die Torlinie nicht überschreitet, sondern kurz vorher noch vom Wehdener Verteidiger “weggekratzt” werden kann. Ansonsten war der Cadenberger Mittelfeldspieler aber einer der Auffälligsten und leistete ein Riesenpensum.

Fußball 1. Herren: Gutes Ergebnis bei schlechtem Wetter!

(3.) TSV Germania Cadenberge - (14.) SG Wanna/Lüdingworth 3:0 (1:0)
Sonntag, 05.10.2008, 15:00 Uhr. 7. Spieltag Kreisliga Cuxhaven. Heimrecht getauscht.
KL-Schiri: Tobias Ostrowski, TuRa Hechthausen.
Sophienparksportplatz, Alter Postweg, 21781 Cadenberge.

Torfolge:

1:0 (20.) Felix Riedel, Cadenberge
2:0 (70.) Eigentor Wanna/Lüdingworth (abgefälschte Flanke von Rene Steffen, Cadenberge)
3:0 (81.) Felix Riedel, Cadenberge

Dazu ein Kommentar von Cadenberges Trainer, Jens Riedel:

“Das Wetter war hart an der Schmerzgrenze. Wanna/Lüdingworth hatte abgesagt, und dann liegt es an uns, ob wir spielen können oder nicht. Wir wollten heute unbedingt spielen. Martin (Wrede, Abteilungsleiter) war heute Morgen auf dem Platz und hat gesagt: 'Der Platz ist in Ordnung bis auf den Torraum, wo es etwas feucht ist.’ Wir haben da Sand raufgestreut und dann war das ok.

Wir haben jetzt einen Lauf. Mit heute haben wir sechs Spiele hintereinander nicht verloren. Der Gegner hatte die letzten vier Spiele verloren, ist Tabellenletzter und durch Unruhe geplagt. Sie hatten letzte Woche zwei Krisensitzungen. Von den anderen Mannschaften werden wohl nur wenige gespielt haben. Heute konnten wir weiter nach vorne kommen - also, warum sollten wir nicht spielen?

Wir hatten alle Mann an Deck. Von daher passte das auch. Obwohl das Spiel heute generell ganz schlecht war. Wir hatten irgendwie nicht die richtige Einstellung. Es fehlte der Biss. Und gegen ihren Ex-Trainer waren die Gäste auch besonders motiviert, das konnte man merken. In der 1. Halbzeit waren wir wieder zu weit weg vom Gegner, da war kein richtiger Einsatz drin, es wurden keine Zweikämpfe gewonnen. Das war nicht so, wie ich mir das von vornherein vorgestellt hatte.

Das 1:0 fiel nach einer Ecke von Mentz, die Kwiatkowski vom kurzen auf den zweiten Pfosten verlängert hat. Felix Riedel hat dann den Ball mit dem Kopf in die lange Ecke geköpft, so um die 20. Minute herum. Ansonsten war es überwiegend ein vom Kampf geprägtes Spiel, wobei Lüdingworth in der ersten Halbzeit leichte optische Vorteile besaß. In der 40. Minute hatten wir kurz vor der Halbzeit Glück, dass ein Spieler von ihnen nur den Innenpfosten traf. Sonst wären wir mit einem 1:1 in die Halbzeit gegangen.

Für die 2. Halbzeit habe ich dann gewechselt. Tobi ist dann reingekommen für Patrick Mentz. Er hatte vorher noch Schicht und kam deshalb ein bisschen später. Es ist aber nicht viel besser geworden nach der Pause. Gut, wir haben die Zweikämpfe besser angenommen und hatten das Spiel eigentlich immer unter Kontrolle. Das 2. Tor hat aber gefehlt. Da waren wir z.T. auch zu überhastet und leisteten uns viele Ungenauigkeiten in den Pässen, aber das lag sicher auch an den Platzverhältnissen.

Die große Chance für Wanna/Lüdingworth kam dann in der 60. Minute nach einer Ecke, wo einer von ihnen völlig frei aus zwei Metern zum Kopfball kam. Der Ball musste eigentlich rein, den konnte er gar nicht mehr übers Tor köpfen. Wenn da das 1:1 fällt, wird es noch mal ganz komisch für uns.

Cadenberges neuer Torjäger

Fußball-Kreisliga Germania Cadenberge - TSV Wehden 2:2 am 28.09.2008 - Germanias Felix Riedel umspielt einen Wehdener - Klick vergrößert.

Cadenberges Felix Riedel (2.v.re.) stellte mit zwei Treffern seine Torgefährlichkeit gegen Wanna-Lüdingworth unter Beweis. Auf diesem Archivbild vom 28.09.08 umspielt er den Wehdener Benjamin Bergens (Nr. 6). Klick aufs Bild vergrößert.

Durch einen Konter in der 70. Minute fiel dann das 2:0 für uns. Rene Steffen hat den Ball auf der linken Außenbahn erkämpft, wollte in die Mitte flanken. Ein Gäste-Verteidiger wollte die Kugel wegköpfen und hat sie dabei mit einem Hechtkopfball ins eigene Tor bugsiert. Sonst hätte wohl Tobi Steffens den Ball bekommen. Der Verteidiger kam einen Schritt zu spät, hat ihn seitlich am Kopf gestriffen und am herauskommenden Torwart vorbei ins Netz gelenkt zum 2:0.

Da war das Spiel gelaufen. In der 81. Minute lief wieder ein Konter von uns über die rechte Seite. Tobi Steffens hat einen Gegner ausgespielt und den mitgelaufenen Felix Riedel gesehen, der aus halbrechter Position in Höhe des Sechzehners flach in die lange Ecke zum 3:0 traf. Halt ein "Torjäger" ;-) Das war ein schöner Schuss von der Strafraumkante in die lange Ecke rein.

Danach war das Spiel entschieden. Wir hatten noch ein, zwei weitere, dicke Konterchancen von Rene, die dann ein bisschen überhastet vergeben wurden. Karberg hat in der 90. Minute noch gelb-rot gesehen. Er war mit dem Torwart zusammengeprallt und hatte gelb dafür erhalten. Als er dann zum Schiri sagte: 'Das ist lächerlich', hat er noch die rote Karte dazu bekommen.

Das war etwas kleinlich, allerdings für den Schiedsrichter auch blöd, weil er heute keine Linienrichter mit hatte. Einer hatte abgesagt, und mit nur einem wollte er nicht herkommen. Das war für ihn dann auch schwer. Da waren auch so ein, zwei Situationen für uns, wo man nicht unbedingt hätte Abseits geben müssen. Aber wie gesagt, da kann man ihm keinen Vorwurf machen. Das ist eben so, wenn man als Schiri allein pfeift.

Alles in allem war es gut, dass wir die drei Punkte erkämpft und zu Null gespielt haben. Das Ergebnis ist vielleicht um ein Tor zu hoch ausgefallen. Wenn die das 1:1 bei dem Kopfball gemacht hätten, wäre es noch mal ganz eng geworden. Man hat auch nicht unbedingt gesehen, dass sie jetzt auf dem letzten Tabellenplatz stehen. Für uns sind das aber die schwersten Spiele, denn die sind vorweg immer schon "gewonnen", wenn man gegen den Letzten spielt.

Wir haben jetzt vorgelegt und sind weiter nach oben gerückt. Nächste Woche kommt Stinstedt zu uns, danach müssen wir nach Nordholz. Wenn wir da und hier noch insgesamt sechs Punkte holen, haben wir uns oben festgesetzt. Und dann wollen wir mal weitersehen.

Wir sind bisher prima gestartet, aber wir können nun nicht jedes Spiel gewinnen, wie zu Beginn in Stotel, wo wir schon 2:1 geführt haben, dann aber durch einen Doppelschlag innerhalb von drei, vier Minuten noch die Punkte abgeben mussten. Das kann passieren.

Man merkt auch, die Truppe muss noch ein bisschen reifen. Sie müssen noch etwas abgeklärter und cleverer werden. Da ist noch einiges im Argen. Aber von der Einstellung her, von der kämpferischen Seite kann man der Mannschaft keinen Vorwurf machen. Jeder rackert für den anderen mit. Und dass der eine oder andere mal einen Flüchtigkeitsfehler macht, muss man den Jungs halt verzeihen, denn es sind noch viele junge Spunde darunter.

Wichtig ist, dass wir die Punkte haben. Das zählt. Die Fehler sprechen wir an und müssen sie dann abstellen in den nächsten Spielen. Heute war es aber wichtig, überhaupt zu spielen. Grade gegen solche Gegner kommt es nicht auf schön spielen an. Das sind die gefährlichsten, die ihrem alten Trainer zeigen wollen, was los ist. Man konnte auch merken, dass sie von Anfang an richtig giftig waren. Deren Biss hatte uns ein wenig gefehlt, obwohl ich vorher davor gewarnt habe. Solche Spiele sind die gefährlichsten. Wir haben oben jetzt alles weg, und wer meint, das ist ein Selbstgänger, kann sich irren, denn grade zu Hause darf nichts anbrennen.

Wichtig ist der Erfolg, und dass wir wieder zu Null gespielt haben. In einigen Situationen hatten wir etwas Glück und die Lüdingworther ein bisschen Pech. Spielerisch war das auf Augenhöhe. Die haben sich nicht versteckt, sondern mutig nach vorne gespielt. Da haben wir schon gegen schwächere Mannschaften gespielt. Wir hätten uns auch nicht beklagen können, wenn es unentschieden ausgegangen wäre. Aber man muss das auch jeden Sonntag bringen, wenn man da unten steht. Wenn man dann 11:1 verliert, darüber braucht man nicht zu reden, da kann eigentlich gar nichts gestimmt haben.

Bei diesem Wetter sind natürlich kaum Zuschauer gekommen, so 40 bis 50 höchstens, auch durch die kurzfristige Verlegung bedingt. Der Platz kann hier aber eine Menge ab. Da kann man ohne Bedenken drauf spielen. Die Zeitung hat heute Morgen schon angerufen und sich gefreut, dass wir spielen. Das kann auch sonst nicht so viel gewesen sein.”

Ein ausführlicher Bericht vom Spiel gegen die SG Wanna/Lüdingworth befindet sich auch auf cadenberge-online ...

Fußball 1. Herren: Keeper Hackmann rettet den Sieg in Nordholz

(13.) TSG Nordholz - (4.) TSV Germania Cadenberge 0:1 (0:0)
Sonntag, 19.10.2008, 15:00 Uhr. 9. Spieltag. Zuschauer 80 -100.
KL-Schiri: Andreas Krüger, TV Langen, der vom Bremer Fußballverband kommend hier sein erstes Punktspiel pfiff. Willi-Wicke-Sportplatz, Mühlenstr. 48, 27637 Nordholz.

Tor: 0:1 (75.) Rene Steffen, Cadenberge.

Ein Bericht von Cadenberges Trainer, Thorsten Stobbe, der die Mannschaft heute anstelle des im Urlaub befindlichen Coaches, Jens Riedel, zum Erfolg führte:

“Der Sieg war hart erkämpft! In der ersten Halbzeit war das nicht besonders gut anzusehen. Aber nach dem Wechsel war der Wille deutlich zu erkennen. Und wenn die Nordholzer nachher fünf Tore kriegen, können sie sich auch nicht beklagen. In der ersten Halbzeit spielte “Not gegen Elend”. Das war bisher unsere schlechteste 1. Halbzeit.

Vielleicht hatten wir so ein bisschen im Hinterkopf “Vorletzter”, obwohl ich das in der Besprechung angesprochen habe, dass wir sie nicht unterschätzen dürfen. Aber die Körpersprache war nicht so, wie ich es mir eigentlich vorstelle. Wir haben dem Gegner zunächst auch zu viel Spielraum gelassen. So gab es in der ersten Hälfte nicht viel Erwähnenswertes.

Es waren vielleicht so ein, zwei Chancen auf jeder Seite da. Sonst plätscherte das Spiel so dahin. Hinterher habe ich mich mit dem neuen Trainer von Nordholz unterhalten. Sie haben in den letzten zwei Wochen sehr intensiv gearbeitet. Er fand, dass sie bis dahin konditionell überhaupt nicht auf der Höhe waren. Aber meiner Meinung nach reicht das immer noch nicht aus.

Das einzig Positive bei uns war, dass wir ohne Gegentor geblieben sind. Sie hatten aber auch keine richtigen Chancen. Es war ein zerfahrenes Spiel. Gegen Mannschaften, die unten drin stehen, haben wir heute keine Mittel und Wege gefunden, um sie spielerisch auseinander zu nehmen. Das ist das Manko, das fehlt uns noch - Mannschaften von unten mit spielerischen Raffinessen auseinander zu nehmen, über Außen zu spielen und den sicheren Pass wählen. Das müssen wir lernen.

Das ist bekannt - eine junge Truppe halt. Aber die “Schweinefouls” haben sie schon überwiegend abgestellt. In der Halbzeitpause hieß es dann, sie wieder wachzurütteln und ich habe gesagt, dass wir hier mit der bisherigen Spielweise keine Punkte holen können und so auch nicht dahin gehören, wo wir stehen. Sie müssen es verinnerlichen, dass sie eng beim Gegner stehen und auch mal das Spiel in die Hand nehmen, dabei sichere Pässe zum nächsten Mann spielen. Da muss sich jeder an die eigene Nase fassen, wenn es in der 1. Hälfte nicht gut genug war.

Sie haben dann in der 2. Halbzeit bewiesen, dass sie es anders können. Das war zwar noch nicht das Optimum, aber sie sind dann rausgegangen und haben innerhalb der ersten 10 Minuten gleich zwei, drei gute Chancen herausgearbeitet. Zwar noch keine hundertprozentigen, das hat noch ein bisschen gedauert. Da waren wir aber eng an den Leuten dran und von da an auch die spielbestimmende Mannschaft.

Siegtorschütze in Nordholz

Fußball-Kreisliga: Cadenberge - Langen 1:0 am 14.09.2008 - Cadenberges Rene Steffen schägt eine Flanke - Klick auf das Foto vergrößert.

Rene Steffen stellte beim Spiel in Nordholz den Sieg für Germania sicher. Archivfoto vom 28.09.2008 aus dem Spiel gegen TV Langen (1:0): Der Cadenberger Stürmer mit einer gefühlvollen Flanke in den Strafraum. Klick vergrößert.


In der 75. Minute fiel das goldene Tor zum 1:0 für uns. Das war eine schöne Kombination zwischen Patrick Mentz, Tobi Steffens und Rene Steffen, der das Tor gemacht hat aus 7, 8 Metern Entfernung. Das ging wirklich mal “batsch, batsch”, kurze Ballberührung, der Ball lief schnell durch die Reihen. Daran kann man sehen, wie einfach das eigentlich ist, Tore zu schießen durch schnelles Spiel. Sonst ist so eine Truppe, die hinten drin steht, nur relativ schwer zu knacken.

Nach dem 1:0 haben wir uns etwas zurückgezogen, wohl vom Kopf her gesagt: ‘Ok, jetzt haben wir das 1:0 geschossen, ...’ und haben uns ein wenig hinten reindrängen lassen. Das hat mir nicht gefallen. Daraus resultierte dann auch die Großchance von Nordholz nach einem Abspielfehler und Mittelfeldgeplänkel von uns. Einen Nordholzer Schuss (oder Kopfball?) hat Patti Hackmann dann aus dem rechten oberen Winkel rausgefischt. Das sah schon so aus, als würde der Ball passen. Den hat er wirklich mit einer Spitzenparade weggekratzt.

Danach haben wir trotzdem noch Konterchancen gehabt. In der 82. Minute ist Domenic Karberg allein auf den Nordholzer Torhüter zugelaufen, hat dann leider ein bisschen verzogen und den Ball überhin “gesemmelt”. In der 84. Minute hat sich Tobi Steffens schön durchgesetzt und eine große Chance gehabt, aber auch verpasst, das 2:0 zu machen. Schon vor dem 1:0 hatte Rene Steffen eine Riesenchance nach einer Hereingabe von Tobias Steffens, der scharf quer durch den Fünfer gepasst hat. Rene hat am langen Pfosten stehend dann den Torwart angeschossen.

Wir waren dann schon drückend, wenn man dreimal alleine vor dem Torwart steht. Da fehlte uns das Schussglück, aber auch die Abgeklärtheit, die Bälle einzunetzen. Der Sieg ist das Wichtigste, auch gegen den Tabellenvorletzten. Bei ihnen spielen auch viele Sachen mit rein, Trainerwechsel und alles drum und dran. Sie wollen sich nicht mehr so ergeben wie beim 11:1 in Stinstedt oder 0:6 gegen Eintracht. Solche Spiele muss man auch erst mal gewinnen, schwere Spiele, in denen man für Schönspielerei keinen Preis bekommt. Da muss man einfach einen Dreier holen, was für uns auch nicht ganz leicht ist, weil wir noch nicht so weit sind, solche Mannschaften auseinander zu nehmen.

Es wäre sicher schön, wenn wir da einen höheren Sieg herausholen könnten. Aber solange wir hinten zu null spielen, und vorne machen wir ja immer eins, ist das auch ok. Wichtig ist für uns aber erst einmal, dass wir oben mit dran sind.

Am Anfang der Saison stand für uns erst einmal das Zusammenfinden. Der Feinschliff kommt danach. Wir haben bald Winterpause, wo wir dafür Zeit haben. Erste Prämisse war, vernünftig aus den Startlöchern zu kommen, uns gut zu präsentieren, dass die Abwehr erst mal steht, und da können wir uns momentan nicht beklagen, wenn ich mir die Tabelle so ansehe.

Am Freitag spielen wir gegen Hagen/Uthlede. Die haben zur Zeit auch einen guten Lauf, z.T. sehr überlegen gewonnen, hatten allerdings auch ein paar Mannschaften von unten dabei.”

Ein Spielbericht zur Begegnung Nordholz - Cadenberge befindet sich auch auf cadenberge-online ...

Germania Cadenberges Tobias Steffens bei einer scharfen Flanke - Klick aufs Bild vergrößert
Notizen am Rande

Am Sonntag, dem 28.09.2008, kam es im Cadenberger Sophienpark zum Kreisliga-Spitzenspiel zwischen dem TSV Germania Cadenberge (4.) und dem Tabellenzweiten, TSV Wehden, das leistungsgerecht 2:2 endete.
Germania begann brillant, verlor aber nach einem höchst zweifelhaften Elfmeter, den die Gäste zum 0:1 nutzten, an spielerischer Dominanz.
In der 53. Minute gelang Wehden nach einem Torwartfehler das 0:2. Cadenberges Aufholjagd brachte nur noch das Unentschieden ein, das Domenic Karberg (70.) und Tobias Steffens (77.) sicherstellten. Ein glasklarer Elfmeter wurde dem Gastgeber danach in der 81. Minute vom Schiedsrichter verwehrt.
Mehr dazu links ...

05.10.08 Das wegen schlechtem Wetter nach Cadenberge verlegte Punktspiel der Fußball-Kreisliga Cadenberge gegen Wanna/Lüdingworth gewann die 1. Herren von Germania am Ende deutlich mit 3:0.
Zwei Treffer von Felix Riedel und ein Selbsttor der keinesfalls schwachen Gäste besiegelten deren Niederlage. Dazu ein Interview mit Cadenberges Trainer, Jens Riedel ...

13.10.08 Gegen eine spielstarke, aber auch sehr “hinfällige” Stinstedter Kreisliga-Mannschaft (6.) vergab die 1. Herren (4.) durch ein 1:1-Unentschieden die mögliche Tabellenführung, denn die Konkurrenz spielte ebenfalls nur remis. Tobias Steffens krönte seine gute Leistung mit dem 1:0 in der 38. Min. Nach dem Wechsel gelang den Gästen per Foulelfmeter der glückliche 1:1-Ausgleich.
Eigenwillige Entscheidungen der Schiedsrichter stießen vielfach auf Unverständnis bei Zuschauern und Mannschaft, deren Bemühungen “regelmäßig” gebremst wurden.
Ein Kommentar zum Spiel von Trainerseite her entfällt diesmal aus Zeitgründen. Mehr dazu deshalb auf cadenberge-online hier ...
Fußball-Kreisliga: Cadenberge - Stinstedt 1:1 am 12.10.2008 - Cadenberges Thorben Kwiatkowski beim Kopfball - Klick auf das Foto vergrößert.
Foto (Klick vergrößert): Germanias Thorben Kwiatkowski (re.) gewinnt ein Kopfballduell gegen Stinstedts Thorben Aufderheide.

Die erste Herren besiegte beim Spiel in Nordholz den Kreisliga-Vorletzten mit dem knappsten aller möglichen Ergebnisse dank einer guten Abwehr, die wieder nicht zu überwinden war. Mehr dazu von Trainer Thorsten Stobbe ...

Die 1. Herren Fußballmannschaft siegte beim Spitzenspiel am Freitag, dem 24.10.2008, unter Flutlicht im heimischen Sophienpark gegen den Tabellendritten, FC Hagen/Uthlede, nach einer hervorragenden 1. Halbzeit mit 2:1.
Für Cadenberge trafen Tobias Steffens (5.) und Philipp Stangneth (29.). Der Gast kam in der 40. Min. durch Philipp Möckel auf 1:2 heran und war danach in der 2. Halbzeit dreißig Minuten lang Ton angebend. Doch die “Bremischen” konnten das Abwehrbollwerk des Gastgebers kein zweites Mal überwinden.
Dank dieses Sieges hatten die Germanen zum ersten Mal in dieser Saison die Tabellenspitze erobert, konnten sich daran aber nur zwei Tage lang erfreuen, weil die Konkurrenz am Sonntag nachzog.
Mehr dazu auf cadenberge-online ...