 |
|
|
 |
 |
 |
|
Fußball 1. Herren - Cadenberges Abwehr Garant des Sieges
(6.) TSV Germania Cadenberge - (14.) TV Langen 1:0 (0:0) Sonntag, 14.09.2008, 15:00 Uhr. 4. Spieltag, rund 120 Zuschauer. KL-Schiri: Rolf Görlitz, TSG Nordholz. Sophienparksportpark Alter Postweg, 21781 Cadenberge.
Tor: 1:0 (50.) Patrick Mentz, Cadenberge.
Dazu ein Kommentar von Cadenberges Co-Trainer, Thorsten Stobbe:
“Heute war meiner Meinung nach in der 1. Halbzeit das schlechteste Spiel, das wir bisher gezeigt haben. Es war überhaupt kein Körperkontakt von unserer Seite da. Das Spiel plätscherte so dahin, aber wir haben grundsätzlich so drei bis fünf Meter vom Mann weg gestanden. Darüber waren wir in der Halbzeit sehr erbost und haben das auch angesprochen.
In der 2. Halbzeit wurde es etwas besser. Nach schöner Kombination von Rene Steffen und Patrick Mentz hat dieser das Tor gemacht, wo man auch gesehen hat, was passieren kann, wenn man nachgeht und nicht einfach stehen bleibt und hofft, dass der Rene das Ding macht. Da ist Mentz hinterhergegangen und dann auch dementsprechend belohnt worden.
|
Patrick Mentz angelt sich den Ball
|
|

|
|
Langens Christopher Wolper (Nr. 7) spielt einen Pass auf Stephan Penning (re.). Doch Germanias Patrick Mentz geht dazwischen und fängt den Ball ab. Klick aufs Bild vergrößert.
|
|
Danach war es ein ganz normales Spiel, das wir einigermaßen gut im Griff hatten. In der letzten viertel Stunde war allerdings wieder zu bemerken, dass wir eine noch sehr junge Truppe haben und die Nerven ein bisschen durchkamen. Wir haben uns zu viele kleine Fouls geleistet, haben uns hinten reindrücken lassen bzw. zu weit zurückgezogen. In der letzten Viertelstunde haben wir fast noch um ein Gegentor “gebettelt”, aber diesmal war das Glück auf unserer Seite, so dass wir das Spiel mit 1:0 über die Bühne bringen konnten.
In drei, vier Wochen spricht kein Mensch mehr über das Spiel, sondern nur noch über das Ergebnis, und das sind drei Punkte, was wichtig ist. Defensiv haben wir relativ gut gestanden. Erste Halbzeit waren wir phasenweise zu weit weg vom Mann, aber dies war ein Spiel, in dem der Wille entscheidend war. Das sah man schon in der ersten Halbzeit - zwei Mannschaften, die nicht unbedingt spielerisch glänzen konnten.
Uns war in der Halbzeit klar, wer das 1:0 macht, wird wahrscheinlich auch das Spiel gewinnen. So war es ein Spiel des größeren Willens, über seine Grenzen zu gehen und den “Schweinehund” im eigenen Körper zu überwinden und sich zu sagen: ‘Wir wollen dieses Spiel gewinnen, weil wir die Heimmannschaft sind, hier zu Hause sind und in den nächsten 2 Wochen zwei schwere Spiele vor uns haben mit Eintracht Cuxhaven und Wehden.”
Gut, Wehden hat am Freitag 6:3 in Lüdingworth verloren, aber trotzdem stehen die beiden oben. Nach den beiden Spielen werden wir wissen, wo wir uns in dieser Saison einordnen können. Deswegen war dieser Sieg heute für uns immens wichtig, um dort mit einem leichten Polster hinzufahren, und auch für das Selbstvertrauen der jungen Truppe ist das enorm wichtig bei einem Durchschnittsalter von knapp über 21 Jahren. Das ist schon “Wahnsinn”.
Wir haben eine super junge Truppe, der man halt einfach auch mal Fehler zugestehen muss. Die dürfen nur nicht in der Häufigkeit vorkommen. Womit Jens und ich beide ein Problem haben, ist, dass wir zu oft die gleichen Fehler machen. Daran müssen wir immer wieder arbeiten und es ansprechen, sagen: ‘Das müssen wir vermeiden.’ Wir nennen das immer so ‘kleine Schweinefouls’, die nicht sein müssen, z.B. wenn der Mann mit dem Rücken zum Tor oder Richtung Außenlinie steht. Da muss ich nicht versuchen, den Ball irgendwie durch die Beine wegzuspitzeln.
Da muss man halt einfach die Cleverness haben, hinter dem Gegenspieler stehen zu bleiben und abzuwarten, was er macht, auf den Ball gucken, und das müssen wir einfach reinkriegen und lernen. Aber dafür sind wir da, und das wussten wir von Anfang an, dass wir eine junge Mannschaft haben und immer mal wieder Fehler passieren.
Aber heute hat man gesehen, dass sie auch wollen, nach der Halbzeit rausgegangen sind und die Ansprache verinnerlicht hatten. Das baut uns dann natürlich auch auf. Sie haben das nicht einfach so hingenommen, was in der Halbzeit gesagt wurde, sondern aufgenommen. Das ist dabei wichtig.
Der Gegner spielt natürlich auch immer nur so gut, wie man es selber zulässt. Wenn wir nicht nah genug am Gegner dran sind, kommt er zum spielen. Von der Staffelung her haben wir im defensiven Bereich relativ gut gestanden. Das beweist auch die Null. Da sind drei, vier Fernschüsse gewesen und die letzten 10 Minuten, wo bei den jungen Leuten ein bisschen Hektik aufgekommen ist, wenn man sich zu weit hinten reinstellt und ein paar Freistöße und Ecken kriegt.
Das kenne ich von früher selber noch. Dann kommt so ein bisschen das Kribbeln hoch und man will bloß keinen Fehler mehr machen. Grade dann, wenn man mit dem Kopf nicht mehr so ganz bei der Sache ist und nicht mehr ganz konzentriert ist, weil die Kräfte nachlassen, passieren meistens die Fehler. Aber das haben sie heute mit Geschick und Glück 90 oder 95 Minuten über die Bühne gebracht.
Zum Abseitstor von Langen: Von der Trainerbank aus war das schlecht zu sehen. Dazu ist die Perspektive zu verzerrt. Da muss man schon auf Augenhöhe sein und auf der Linie stehen, um das zu beurteilen. Ich bin der Meinung, dass die Fahne schon bei der ersten Aktion oben war, nicht erst nach dem Abpraller. Das sind immer so Sachen, über die man sich selber manchmal aufregt.
|

|

|

|

|
|
Die Entstehung des Abseitstores: Langens Christopher Wolper zielt in die linke Ecke.
|
Cadenberges Torwart Patrick Hackmann hechtet sich und kann den Ball abwehren.
|
Von links kommt Stephan Penning ins Bild und erreicht das Leder als Erster.
|
Er schiebt die Kugel unter dem Torwart hindurch ins Netz. Klick vergrößert.
|
|
Aber wenn der Schiedsrichter nun mal pfeift, dann ist es eben so. Dann ist die Entscheidung auch zu tragen. Man sagt immer, es gibt eine ausgleichende Gerechtigkeit. Ich hab das in den vielen Jahr auch immer irgendwie gemerkt, dass man mal ein, zwei Elfer gegen sich kriegt oder für sich, und so wird sich dies hier für Langen beziehungsweise für uns auch ausgleichen.
Zum unrühmlichen Schlusspunkt mit den beiden roten Karten für Langen: Das kann ich nicht nachvollziehen, was den Zweier da von Langen geritten hat. Meiner Meinung nach hat er 85 Minuten ein gutes Spiel gegen Rene Steffen gemacht und ihn relativ gut unter Kontrolle gehabt. Er hat ein sehr gutes Spiel gemacht, dabei ist Rene kein Schlechter und relativ schnell. Der Langener war im Tackling aber immer einen kleinen Tick eher am Ball.
|
Cool! Die neue Art, Fußball zu spielen.
|
|

|
|
Langens Nr. 2, Peter Proft, hier bei einem Bodycheck in Tieflage mit Einstemmen gegen Rene Steffen, den er dabei voll auflaufen lässt. Klick vergrößert.
|
|
Wieso er sich aber zu so einer Aktion hinreißen lässt, Icke auf den Arm zu nehmen und versuchen runterzutragen und dann hinzuschmeißen? Tut mir leid, das gehört für mich nicht auf den Fußballplatz. Das muss ich ganz ehrlich sagen. Das ist eine absolute Unsportlichkeit. Dann sollte man ganz die Finger davon lassen oder sagen: ‘Mensch, schauspieler nicht!’ oder sonst irgend etwas, aber sich so etwas zu erlauben ... und ich gehe mal davon aus, dass er da mit Sicherheit eine dementsprechende Strafe für kriegen wird.
Das Foul davor beging ein anderer Spieler, eine klare Notbremse. Die Nummer 3 hatte keine Chance gesehen, noch an den Ball zu kommen, und hat ihn dann einfach umgelaufen. Das war ein klares Rot. Er ist auch selber gleich in Richtung Außenlinie gegangen und hat das Trikot über den Kopf gezogen, weil er wusste, was ihm blüht.
Aber was der Zweier danach gemacht hat, gehört nicht auf den Fußballplatz. Darüber bin ich auch ein bisschen erbost. Ich bin zwar selber früher ein relativ harter Spieler gewesen, aber man muss immer eine gewisse Fairness behalten. Und wenn man einen verletzten Spieler liegen sieht, hebt man ihn nicht selber auf oder versucht, ihn irgendwie auf die Beine zu bringen. Dafür sind die Betreuer da.
Nächste Woche spielen wir bei Eintracht Cuxhaven. Da werden die Trauben relativ hoch hängen, nehme ich mal an. Aber es ist ja nun nicht so, dass man da chancenlos hinfährt. Sie haben zwar eine weiße Weste, aber auch schon Tore kassiert. Das Spiel fängt bei 0:0 an. Das heißt für mich immer, einen Punkt haben wir. Bei allem anderen muss man sehen, wie es an diesem Tag läuft. Die Möglichkeit zu gewinnen besteht. Es ist ja keine Übermannschaft. Sie ist sicherlich spielerisch und läuferisch eine sehr starke Mannschaft, aber wir werden unser Bestes geben und versuchen, da anzuknüpfen, wo wir hier heute aufgehört haben und mindestens einen Punkt von dort zu entführen. Aber gespielt wird natürlich auf drei.”
Ein ausführlicher Bericht zum Spiel gegen Langen befindet sich auf cadenberge-online hier ... |
 |
|
|
 |
|
|
Cadenberges Torwart Patrick Hackmann fängt unbedrängt eine Flanke ab, abgesichert von Domenic Karberg (verdeckt) und Patrick Schmarje (re.). Auch Dennis Sander (li.) half hinten aus und leistete ein großes Pensum. Der schnelle Stürmer konnte oft nur durch Fouls gebremst werden. Mit der Nr. 7 Langens Christopher Wolper. Klick aufs Bild vergrößert.
|
|
|
 |
|
|
 |
 |
 |
|
Fußball 1. Herren: Germanias junge Garde entzaubert Eintracht Cuxhaven
(1.) FC Eintracht Cuxhaven - (4.) TSV Germania Cadenberge 1:3 (1:1) Sonntag, 21.09.2008, 15:00 Uhr. Kreisliga Cuxhaven, 5. Spieltag. Zuschauer: ca. 120. KL-Schiri: Lüder Menke, FC Land Wursten. Jahnsportplatz 1, Beethovenallee, 27472 Cuxhaven.
Torfolge:
1:0 (12.) Timo Szybora, Cuxhaven. 1:1 (36.) Patrick Mentz, Cadenberge. 1:2 (55.) Patrick Mentz, Cadenberge. 1:3 (81.) Tobias Steffens, Cadenberge.
Ein Bericht von Cadenberges Co-Trainer, Thorsten Stobbe:
“Wir haben uns heute nicht nur einfach hinten reingestellt und dadurch gewonnen, sondern es war verdient, was auch die Cuxhavener nach dem ersten Frust gesagt haben. Wir haben versucht, mitzuspielen und dabei fast alle Tore selber geschossen, denn auch zum 1:0 haben wir einen großen Teil selber beigetragen ;-) Leichtsinnsfehler, aber die passieren nun mal.
Wir haben vorher gesagt: ‘Ein einfacheres Spiel wie dieses gibt es für uns gar nicht, weil keiner einen Pfifferling auf uns setzt.’ Da rechnet keiner mit, und das haben wir auch versucht, der Truppe zu vermitteln. So konnten wir befreit aufspielen. Und wie ich letzte Woche schon sagte, ist Eintracht keine Übermannschaft. Sie hatten zwar vier Spiele gewonnen, aber das letzte nur knapp mit 1:0.
Wir haben heute relativ wenig Fehler gemacht. Und was uns auch zugute kam, war, dass uns nicht die “Schweinefouls” passiert sind. Wir haben das in akzeptablen Grenzen gehalten und waren konzentriert bei der Sache, wobei keiner rausgefallen ist.
Vom Spielverlauf her gab es zunächst ein leichtes Abtasten. Die Spielanteile waren in den ersten 10 Minuten relativ verteilt. Es war nicht unbedingt so, dass man sehen konnte, Cuxhaven ist Tabellenführer und zeigen konnte, wer Herr im Hause ist.
Aber dann passierte in der 12. Minute wieder einer unserer berühmt-berüchtigten Fehler, dass Borni den Ball anstatt wegzuschlagen noch einmal hinten rum spielen wollte. Da zeigt sich dann die Stärke eines Klassestürmers wie Szybora, der dazwischen ging und zum 1:0 eingenetzt hat. Wobei ich dazu sagen muss, dass Patrick Schmarje den Szybora nahezu 90 Minuten komplett abgemeldet hat. Er war auch bester Spieler auf dem Platz.
Er war mit ein Garant für unseren Erfolg. Szybora hat lediglich ein, zwei gute Szenen gehabt, wo etwas hätte passieren können, z.B. kurz vor Schluss. Da war aber dann ‘Icke’ da und hat auf der Linie gerettet. Nach dem 1:0 lief das Spiel normal weiter. Eintracht war nicht total spielbestimmend, sondern es ging ein bisschen rauf und runter. Daran hatten wir auch unseren Anteil, obwohl zunächst nichts Zwingendes dabei war.
In der 30. Minute gab es einen leichten Schock für uns, denn da musste Matti Allers mit einer gebrochenen Nase raus. Der einzige, der das wahrscheinlich nicht gesehen hat, war der Schiedsrichter, obwohl alle Zuschauer, sogar die Cuxhavener, hinterher gesagt haben, so etwas darf nicht passieren. Normalerweise ist der Milakovic auch kein unfairer Spieler, jedenfalls kenne ich ihn nicht so. Er hat zwar auch so seine Nickligkeiten, aber da hat er den Ellbogen wirklich richtig rausgeholt.
Ich bin dann mit Matti rausgegangen und bei den Sanitätern gewesen. Matti war im Krankenhaus. Die Nase ist mehrfach gebrochen. Das war für uns erst mal ein Schock. Und für ihn natürlich auch, zumal er jetzt von Anfang an gespielt hat, und dann passiert so etwas. Ich fürchte, das wird wohl so drei, vier Wochen dauern, bis er wieder spielen kann.
Wir mussten dann Kwicki einwechseln, was aber keine große Änderung mit sich brachte, weil Matti im Mittelfeld gegen Milakovic gespielt hat. Wir haben das dann zwischen Riedel und Kwicki etwas aufgeteilt, dass beide den Spielverlauf von Milakovic einengen. Das hat ganz gut geklappt. Das konnte er natürlich nicht ab, wenn man ihm pausenlos ‘auf den Füßen steht’.
In der 36. Minute kam ein hoher Ball zu Patrick Mentz, den er über seinen Gegenspieler lupfte und aus der Drehung schön trocken unten ins linke Eck schoss: 1:1. Danach war nicht zu merken, dass ein Ruck durch die Cuxhavener Mannschaft ging. So haben wir das Spiel ganz normal bis zur Halbzeit fortgesetzt. Da gab es nichts Erwähnenswertes mehr, nur ein bisschen Mittelfeldgeplänkel auf beiden Seiten.
|
Ecke für Cadenberge
|
|

|
|
Cadenberges Tobias Steffens tritt einen Eckball. Foto: Stefan Hesse. Klick aufs Bild vergrößert.
|
|
In der Halbzeit hat Jens (Trainer Riedel) das angesprochen, dass wir durch einen dummen Fehler in Rückstand geraten sind, mit dem 1:1 aber wieder auf Nullstellung sind und nun da anknüpfen müssen, wo wir aufgehört haben. Dass wir ruhig weiterspielen und uns nicht von der Hektik anstecken lassen. Denn es waren mehrere kleine Nickligkeiten drin. Auch Sascha Tollkühn hatte einen kleinen Riss unterm Kinn. Sie sind schon relativ hart gewesen und teilweise sehr link.
Anfang zweiter Halbzeit lief das Spiel bei uns normal weiter. Wir haben nicht nachgelassen, sondern sind am Drücker geblieben. In der 55. Minute kam ein ganz langer Abschlag von unserem Torwart, der Richtung Eckfahne ging. Der Gegenspieler dachte wohl, er würde ihn so einfach bekommen, doch Tobi Steffens hat nachgesetzt, einen 30-Meter-Sprint durchgezogen, dem Gegenspieler den Ball abgenommen. Er passt dann in die Mitte, wo Patrick Mentz wartet, der das 1:2 für uns gemacht hat.
Nach dem 2:1 haben wir normal weitergespielt und nicht versucht, es über die Runden zu bringen, denn das rächt sich meistens. Sicherlich haben wir etwas mit Bedacht gespielt. Aber das habe ich unserem Torwart vorher schon gesagt, dass es nicht immer schnell, schnell gehen muss, sondern dass er den Ball auch mal am Fuß halten kann, bis der Gegenspieler kommt. Und das hat Patrick Hackmann sehr gut umgesetzt. Da hat man dann auch gesehen, dass sie jetzt so langsam ein wenig wachsen, ein bisschen cleverer werden, so dass nicht mehr diese Hektik aufkommt.
Milakovic bekam in der 65. Minute Gelb-Rot, weil er gemeckert hat. Na gut, der Schiedsrichter war nicht immer voll auf der Höhe, aber er hat auf beiden Seiten Dinge übersehen. In der ersten Halbzeit eher gegen uns, vor allem die Geschichte mit Allers, was ich ihm und dem Linienrichter in der Pause auch gesagt habe, denn die Gesundheit der Spieler geht vor, so dass sie doch bitte auf die Ellbogen der Spieler achten möchten. Wie gesagt, da gab es wohl ein kleines Foul, über das sich Milakovic aufgeregt hat. Da ist der Schiri dann vehement hingegangen. Wahrscheinlich hat es ihm gereicht, dass er fast jede Situation kommentiert hat, und hat ihm Gelb-Rot gegeben.
Nach der 65. Minute hatten wir dann so 10 Minuten, wo wir nicht mehr so konzentriert waren. Das war wohl psychologisch bedingt, dass sich einige gedacht haben, wir sind jetzt einen mehr und führen 2:1, und dann 5 Prozent runtergeschaltet haben. Wir haben uns zu weit hinten reindrängen lassen.
In der 67. Minute ist dann Patrick Mentz rausgegangen. Er hatte sich bis dahin verausgabt, ein, zwei Konter waren noch dabei, die aber nicht zwingend waren, wo er mal den Ball erlaufen, dann aber wieder verloren hat, was viel Kraft gekostet hat. Dafür kam dann Marco Elbrandt rein als Mittelfeldabräumer, um den Radius der Eintrachtspieler ein bisschen einzugrenzen.
In der 69. Minute gab es noch einen gefährlichen Schuss von Szybora, der oben in die Ecke gegangen wäre, wenn ‘Icke’ nicht per Kopf auf der Linie gerettet hätte. Doch nach 10 Minuten war das Aufbäumen der Eintracht vorbei, weil wir uns besonnen haben, das Spiel nach vorne nicht zu vergessen.
Um die 75. Minute herum hatten wir dann wieder eine gute Möglichkeit. Sascha Tollkühn wurde auf rechts schön angespielt, flankte gezielt in die Mitte, wo Kevin Meyer per Kopf den Ball knapp am linken Pfosten vorbei beförderte. Er spielte eine solide Partie, wie alle anderen auch. Die junge Truppe hat ein tolles Spiel abgeliefert.
In der 81. Minute bekamen wir einen Freistoß in 20 Metern Torentfernung halb links. Den hat Tobi Steffens dann verwandelt. Das war ein Traumfreistoß, muss man sagen, oben in den linken Giebel reingezogen. Das hatte er sich auch wirklich verdient, weil er viel geackert und getan hat. Das war dann das 1:3. Und in der 84. Minute haben wir ihn dann auch runtergenommen, weil er relativ platt war. Dafür ist dann Jan-Christoph Hinke gekommen.
Cuxhaven hat dann nicht mehr mit aller Macht versucht, das Spiel noch umzubiegen. Es gab nun viele abgebrochene Situationen, viel Klein-Klein, viel 1 gegen 1. Da waren auch noch ein paar linke Sachen von ihnen dabei, wo man sagen kann, das muss nicht unbedingt sein. Aber daran sieht man dann auch die Frustration, wenn man vier Spiele lang so gut wie nicht gefordert worden ist und jetzt sieht, wie einem die Felle davon schwimmen. Auch bei einem Szybora, der bei Patti Schmarje dann ein bisschen gekniffen, gerupft und gezupft hat, wohl auch, weil er gut 85 Minuten komplett bei ihm abgemeldet war. Mein Hochachtung für ihn. Ich bin selber Abwehrspieler gewesen und weiß, wie schwer es ist, einen Gegenspieler fast 90 Minuten lang auszuschalten.
Es war eine komplett geschlossene Mannschaftsleistung mit der ich Hundertprozent zufrieden bin. Wobei man jetzt gleich wieder einschränken muss: Die Punkte sind nichts wert, wenn wir nächste Woche gegen Wehden nicht nachlegen. Es ist nicht so, dass wir unbedingt an die Tabellenspitze wollen, aber ansonsten sind diese Punkte nichts wert. Deshalb wollen wir die Euphorie mitnehmen, dass man den Tabellenführer geschlagen hat und gesehen hat: ‘Aha, wir können es also, es geht’. Das wollen wir versuchen, in die nächste Woche mitzunehmen. Zu Hause werden wir darauf pochen, eine Macht zu werden, so dass die Gegner schon Bammel kriegen, wenn sie in den Germanenpark kommen. Das ist halt einfach so.”
Ein ausführlicher Bericht mit zwei weiteren Fotos zum Spiel gegen Eintracht Cuxhaven befindet sich auch auf cadenberge-online hier ... |
 |
|
|
 |
|
|
Die Kunst des Ballhaltens. Oder legt ‘Icke’ nur eine Verschnaufpause ein? Foto: Stefan Hesse. Klick aufs Bild vergrößert.
|
|
|
|
 |
|
|
Notizen am Rande
|
|
16.09.08 Auch im 2. Heimspiel blieb Germania ohne Gegentor, diesmal gegen den TV Langen, und kam dadurch zu einem knappen Sieg. Mehr dazu von Co-Trainer Thorsten Stobbe links ...
|
|
Am Sonntag, dem 21.09.2008, überraschte die 1. Herren Fußmannschaft von Germania Cadenberge mit einem Sieg beim “FC Eintracht Cuxhaven 01”. Der Erfolg beruhte auf einer soliden Abwehrleistung und einem umsichtigen Spielverhalten auch in kritischen, nickligen Situation, in denen der entnervte Tabellenführer mit unlauteren Mitteln versuchte, die drohende Niederlage abzuwenden. Dazu ein Bericht von Thorsten Stobbe
|
|
|