Kathi Buhl, Übungsleiterin
Im Dezember 2005 erholt sich Kathie Buhl von den Strapazen einer Rückenoperation, die sie einige Zeit ans Bett und Krankenhaus fesselte, so dass sie erst im Jahr 2006 wieder aktiv werden konnte.
Zuvor muss nämlich ihr Arzt, Sven Behrens, der sie übrigens während ihrer Erkrankung mit viel Elan und Spaß sehr gut als Übungsleiter vertrat, seine Zustimmung dazu erteilen.
Dass der Zusammenhalt in der Gruppe sehr eng und gut ist, merkte Kathi Buhl auch am regen Besuch im Krankenhaus durch die Teilnehmerinnen ihrer Gruppe, wofür sie sich am letzten Übungsabend des Jahres, zurück in der Halle, mit einem bunten Blumenstrauß bedankte.
Zu ihrer sportlichen Laufbahn äußerte sie sich wie folgt:
“Wir wohnen jetzt seit elf Jahren hier in Cadenberge. Davor habe ich in Hamburg einundzwanzig Jahre lang sieben Gruppen geführt. Ich besaß auch eine Lizenz dafür, die jetzt allerdings verfallen ist, weil ich nichts mehr tun wollte.
Dann bin ich damals hier bei Tina Singer Mittwoch abends doch wieder eingestiegen. Wir haben da geturnt. Irgendwann musste ich zu meiner Rücken-OP, deswegen musste ich das leider aufgeben.
Die Gruppe wurde dann von Bianca Hess geleitet. Nachdem sie sich selbständig gemacht hatte, musste sie allerdings wieder aufhören, weil es ihr zu viel wurde.
Da haben mir die Damen die Tür eingerannt, denn ich hatte schon ein paar mal Vertretung gemacht. Sie baten mich, doch mal wiederzukommen. Und so bin ich dazu gekommen, die Gruppe zu übernehmen.
In Hamburg bin ich vorher beim TuS Nettelnburg gewesen. Das liegt im Osten Richtung Elbe, Vierlanden und gehört zu Bergedorf. Das war ein großer Verein mit sehr viel Turnabteilungen, Fußball, Handball und was sonst so in jedem Verein wichtig ist.
Als ich jetzt zwei Wochen im Krankenhaus lag, habe ich mich gewundert, wie viele meiner Damen mich da besucht haben. Es ist ein Geben und Nehmen bei uns.
Wenn eine der Damen im Krankenhaus war, besuche ich sie als Erstes zu Hause mit einem Blumenstrauß oder Blumentopf, wie das so grade passt. Der Kontakt ist sehr eng. So verhält sich das bei uns.”
Im Juli 2005 hatte Kathi Buhl Besuch aus Kanada von ihrer Tochter, Heike Seeniuk, die mit den Enkelkindern auch beim Frauenturnen in der Halle mit dabei war und ein paar Fotos davon machte.
Im Januar ging es mit dem Frauenturnen wieder los, und dann sollte es später noch eine Wiedersehensfeier geben, weil die Weihnachtsfeier ihr zuliebe ausgefallen ist.
Ob Kathi Buhl nach den Ferien schon wieder aktiv mit von der Partie sein würde, ließ sie erst einmal offen.
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