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3.4.06 Alt-Senioren Punktspiel: TSV Germania Cadenberge - TSV Otterndorf 2:1
Spielbericht: Das erste Spiel der Rückrunde im Cadenberger Sophienpark gestalteten die Germanen taktisch sehr geschickt und wandelten so einen 0:1-Pausenrückstand innerhalb weniger Minuten in einen überraschenden Heimsieg gegen den Favoriten und Tabellenführer, TSV Otterndorf, um.
Vorsichtiger Spielaufbau |
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Die Cadenberger Routiniers Gerhard Göpel (Mitte) und Manfred Hencke (rechts) lassen es ruhig angehen, können aber auch schnell zuschlagen (Klick vergrößert)
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Obwohl die Gäste in der ersten Halbzeit mehr vom Spiel hatten und reihenweise gute Chancen in die Wolken jagten, blieben die Germanen mit ihrem vorsichtigen, aber durchdachten Spielaufbau immer gefährlich und hätten kurz vor der Pause beinahe selber das Führungstor erzielt, als Bernd Wiebalck aus guter Position den Ball über die Latte schoss.
Unmittelbar darauf gingen die Otterndorfer aber 1:0 in Führung. Uwe Hinsch hatte seinen aufgerückten Abwehrspieler, Thorsten Meyer, mustergültig bedient, und dieser erzielte mit einem sehenswerten Hüftseitstoß aus ca. 12 m Entfernung ein wahres Traumtor, das für Cadenberges Keeper, Michael Freers, unhaltbar war.
Otterndorfer Angriffe |
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Viele Torschüsse der Blau-Gelben gingen drüber, so wie dieser, bei dem Torwart Freers nicht mehr einzugreifen brauchte (Klick vergrößert)
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Nach dem Wechsel spielten die Gastgeber mehr nach vorne und gestalteten dadurch die Begegnung ausgeglichener. Die Otterndorfer vergaben weiterhin einige gute Torchancen, und man sah, dass sie ihren Torjäger, Thomas Klempau, schmerzlich vermissten.
Kurz vor Spielende konnten die Germanen nach einem Foul an Manfred Hencke per Freistoß, den der Cadenberger Spielmacher selber trat und der von einem Otterndorfer noch unglücklich abgefälscht wurde, den 1:1-Ausgleich erzielen.
Doch damit nicht genug. Unmittelbar vor dem Abpfiff spielte Bernd Wiebalck eine gute Vorlage auf Andreas Stern, der mit einem knallharten Schuss Otterndorfs aufmerksamen Torwart, Rüdiger Hanke, keine Chance ließ und den umjubelten Siegtreffer zum 2:1 erzielte.
Lohn der Bemühungen war für den Gastgeber die Tabellenführung nach einem guten und spannenden Spiel.
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TSV Germania Cadenberge - TSV Otterndorf 2:1 (0:1) |
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Montag, 3.6.2006, 19:30 Uhr, Sophienpark-Sportplatz
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Schiedsrichter: Rainer Riedel, Cadenberge
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Zuschauer: rund 20
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Tore:
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0:1 29. Thorsten Meyer, Otterndorf
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1:1 50. Manfred Hencke, Cadenberge
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2:1 59. Andreas Stern, Cadenberge
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Germania Cadenberge Alt-Senioren am 3.4.06
V. li.: Michael Freers, Wilfried Möhl, Martin Wrede, Jürgen Hoffmann, Manfred Hencke, Bernd Wiebalck, Uwe Schott, Gerhard Göpel, Andreas Stern, Betreuer Erwin Söhl, Coach Jürgen Hülsenberg
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Anklicken vergrößert die Fotos |
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Cadenberge marschiert - wenn es sein muss, können die Cadenberger Alt-Senioren auch schnell spielen. Hier treibt Manfred Hencke (Mitte) den Ball und Andreas Stern (links) nach vorne
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Martin Wrede mit freier Ballführung, dem Blick für die Mitspieler und guter Haltungsnote. Als “bewegungsunscharfe” Zuschauer sind v. li. nach re. zu sehen: Rainer Gerdts, Reiner Krüdener und Klaus-Dieter Steffens
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Kommentar zum Spiel:
Manfred Hencke |
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Der Cadenberger Spielmacher erzielte den Ausgleich mit Unterstützung eines Otterndorfer Abwehrspielers
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Das war sicherlich überraschend. Unser erstes Saisonspiel wieder nach langer Zeit. Es war eine Umstellung, wieder draußen zu spielen.
Ich stell mir vor, dass das Spiel von draußen nicht so gut anzusehen war, denn es war ein sehr taktisches Spiel. Beide Mannschaften haben sehr vorsichtig gespielt und weit hinten drin gestanden.
Wir hatten Pech mit dem 0:1, und haben dann um so mehr Glück gehabt mit den beiden Toren kurz vor Schluss. Ich würde schon sagen, das ist ein glücklicher Sieg.
Wir hatten aber auch ein paar gute Chancen, wenn ich an “Zwiebel” (Bernd Wiebalck) denke, allein schon in der ersten Halbzeit, dann an Sterni, der Ball, der ihm hier noch eben wegsprang. Das waren auch Situationen direkt vorm Torwart.
Ich denke mal, das war ziemlich ausgeglichen, was diese Situationen betrifft. In der zweiten Halbzeit haben wir dann mehr getan. Wenn man 0:1 zurückliegt, bleibt einem nicht viel übrig.
Jetzt kann es tatsächlich sogar noch mal ein bisschen spannend werden da oben, denn wir haben dieses Jahr ein paar Mannschaften, die durchaus in der Lage sind, auch mal was gegen Otterndorf zu holen. Lamstedt ist sehr stark dieses Jahr. Vielleicht auch die Wingster, je nachdem, welche Leute sie einsetzen, denn sie haben sehr viele 39jährige. Also da besteht die Möglichkeit.
Es war für uns allerdings nicht das erste Mal, dass wir Otterndorf geschlagen haben. Vor 2, 3 Jahren haben wir sie hier mal 7:3 “abgelascht” - nach einer 7:1-Führung, die gab es also auch schon einmal. Und beim Ü40-Turnier haben wir 1:0 durch einen langen Heber gewonnen.
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Gerhard Göpel
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Andreas Stern
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