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DFB-Pokal: Germania Cadenberge - Rot-Weiß Köhlen 2:4 (2:1)
Vielbeinige Abwehr |
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Nicht ganz konnte die kampfstarke Cadenberger Abwehr Köhlen in die Knie zwingen, doch sie machte es ihnen lange Zeit schwer zu siegen
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30.07.2006 Cadenberges 1. Herren leistete gegen den Bezirksoberligisten lange Zeit wirksamen Widerstand und musste sich erst in den letzten 10 Minuten geschlagen geben.
Spielerisch konnte keine der beiden Mannschaften so richtig glänzen, wenn auch die Gäste die klar bessere Spielanlage besaßen. Doch sie nutzen ihre Chancen in der ersten Hälfte reihenweise nicht, was aber auch an der aufopferungsvoll kämpfenden Abwehr des Gastgebers lag.
Philipp “fliegt” |
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Einer der Besten war wieder Philipp Stangneth, der hier abgehoben hat, um den Ball im Sprung aus der Gefahrenzone zu befördern
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Eine Bestnote verdiente sich bei Germania vor allem Torwart Christian Ramm, der den verletzten Florian Heinßen glänzend ersetzte und das Unentschieden lange Zeit festhielt. Sehr stark spielten auch Patrick Schmarje, Philipp Stangneth und Sascha Tollkühn, die eine ausgezeichnete Abwehrleistung boten.
Nach vorne hin lief es nur selten einigermaßen zusammenhängend bei den Grün-Weißen, doch es war auch schwer, sich gegen den meist überlegenen Gegner zwingende Torchancen herauszuspielen. Trotzdem gab es einige davon.
Christian Ramm in Form |
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Cadenberges Torwart Christian Ramm war vorzüglich eingestellt und vereitelte mehrere sichere Chancen der rot-weißen Köhlener
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So hätte Marten Schruteck in der 64. Minute mit einem schönen Lupfer über den Köhlener Torwart die Gastgeber 3:2 in Führung bringen können, doch seine Bogenlampe sprang ihm vom Pfosten wieder vor die Füße, und sein Nachschuss konnte abgeblockt werden.
Bereits in der 7. Minute hatte Marten nach einem energischen Flankenlauf von Patrick Schmarje über links den Ball bekommen. Sein Schuss wurde zunächst abgewehrt und gelangte zu Philipp Stangneth, dessen Nachschuss die Gastgeber überraschend mit 1:0 in Führung brachte.
Dejans Ecke |
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Dejan Jankovski bei einer Ecke für Germania. Schiedsrichter-Assistent Lüder Menke (FC Land Wursten) schaut vergnügt zu. Klick vergrößert
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Köhlen glich nach einem Solo von Andre Wendt in der 21. Minute zum 1:1 aus, doch Dejan Jankovski nutzte 5 Minuten später seine ganze Cleverness und schob den Ball zur erneuten Führung (2:1) für Cadenberge in die untere rechte Torecke ein.
Köhlen verstärkte nun seine Offensive, so dass die Germanenabwehr vor und nach der Pause Schwerarbeit zu leisten hatte, aber ihr Tor noch sauber halten konnte. Mit Glück und Können gelang ihr das bis zur 59. Minute.
Chance für Tobias Steffens |
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Mit gestrecktem Bein wehrte Köhlens Torwart Henning Peppel den Ball gegen Tobias Steffens (Cad., li.) ab und verhinderte so in der 85. Minute ein Anschlusstor
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Alexander Schmidt traf in diesem Moment die Unterkante der Cadenberger Torlatte, von wo der Ball auf den Boden zurück und wieder ins Feld sprang. Schiedsrichter Axel Martin (TSG Nordholz) ließ zunächst weiterspielen, doch Schiedsrichterassistent Werner Würger (TSV Otterndorf) entschied auf Tor - 2:2.
Nach dem Ausgleich drehte Köhlen weiter auf, aber auch die Germanen hatten noch ein paar gute Gelegenheiten. Nach dem 2:3 in der 79. Minute durch Simon Klöser und dem kurz darauf folgenden 2:4 durch Roman Opalka war der Widerstand der Hausherren jedoch gebrochen.
Köhlen gewann am Ende sicher verdient, doch auch die Germanen hatten mit ihrem engagierten Spiel eine gute Leistung gezeigt.
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